[Rezension] „Demon in the wood – Schatten der Vergangenheit“ – Leigh Bardugo & Dani Pendergast

Quelle: droemer-knaur.de

Titel: Demon in the wood – Schatten der Vergangenheit
Autor: Leigh Bardugo & Dani Pendergast
Verlag: Knaur
Preis: 18,50€ [D]
Seiten: 208

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Bevor er Ravkas Zweite Armee anführte, bevor er die Schattenflur schuf und lange bevor er zum Dunklen wurde, war er nur ein einsamer Junge, der mit einer außergewöhnlichen Macht belastet war. Eryk und seine Mutter haben ihr Leben auf der Flucht verbracht. Aber sie werden nie einen sicheren Hafen finden. Denn sie sind nicht nur Grisha – sie sind die tödlichsten und seltensten ihrer Art. Gefürchtet von denen, die sie vernichten wollen, und gejagt von denen, die ihre Gabe ausnutzen wollen, müssen sie ihre wahren Fähigkeiten verstecken, wohin sie auch gehen. Doch manchmal haben tödliche Geheimnisse einen Weg, sich selbst zu enthüllen …

Quelle: droemer-knaur.de

Vielen Dank an den Verlag für Rezensionsexemplar!


Das Cover ist grandios! Man sieht Aleksander und auch schon die Dunkelheit die ihn umgibt und ich liebe alles dran.


Der Zeichenstil ist wirklich gut. Zuerst musste ich mich daran gewöhnen, aber dann habe ich mich in den Stil verliebt und wollte gar nicht mehr, dass das Buch endet.


Zuerst lernt man Eryk und seine Mutter kennen, die auf der Flucht sind und sich in einer Grisha-Sieldung niederlassen wollen, zumindest für eine kurze Zeit. Dort lernt Eryk Annika kennen und schließt Freundschaft mit ihr.

Ich war so gespannt auf die Geschichte des Dunklen, denn er ist mein Liebling in der gesamten Reihe. Wie er war, bevor er zum Dunklen wurde und wie sein Leben aussah hat mich also interessiert und ich habe die Graphic Novel sofort gelesen, als sie bei mir ankam.

Eryk ist ein ruhiger Junge, er bekommt alles von seiner Mutter diktiert und ich hatte das Gefühl, dass er gerne einfach mal leben würde, ohne immer aufpassen zu müssen. Mir tat er schon irgendwie leid, denn seine Mutter gibt ihm alles vor, was er machen darf und was nicht, was er sagen darf und was nicht und da habe ich schon sehr viel Mitgefühl für ihn aufbringen können.

Annika ist ebenfalls eine Grisha, leider eine recht schwache. Sie versucht alles um ihre kleine Schwester, die keine Kräfte hat, zu beschützen und ist als Schwester echt toll. Ich fand sie zuerst sympathisch, dann ein bisschen hysterisch, aber wenn man immer auf der Flucht ist wird man wahrscheinlich so.

Die Geschichte dreht sich darum, wie Eryk und seine Mutter bei den anderen Grisha ankommen, dort einen Platz finden versuchen und sich einleben. Die Handlung spielt sich nur über wenige Tage ab, trotzdem hat man das Gefühl eine ganze Geschichte zu lesen, denn die Zeichnungen zeigen die Gefühle der Figuren sehr gut und ich konnte mich komplett in der Geschichte verlieren.

Besonders interessant fand ich, wie andere Grisha auf die beiden Neuankömmlinge reagieren, da diese eine seltene Macht haben. Ich wusste nicht, wohin mich die Geschichte führen würde, doch ich wurde komplett überrascht. Das Buch nahm eine ganz andere RIchtung an, als was ich gedacht hätte. Man bekommt Lügen, Betrug, Familienkrisen und natürlich Magie, denn es geht ja um Grisha. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, aber ich kann sagen, dass das Dorf der Grisha anders ist als gedacht und auch die Leute die dort leben haben alle zwei Seiten.

Ich mochte es, dass man mehr über Aleksander und sein Leben vor dem Dunklen erfährt. Für mich war er immer schon der beste Charakter im Grishaverse und das hat sich mit dieser Graphic Novel nur bestätigt. Wenn man seine Mutter kennt wird auch klar, wieso er oft kalt wirkt und wenn man weiß, dass er immer geflohen ist, stellt man auch die Verbindung zu seinen Absichten, die Grisha nicht mehr zu jagen, her.

Das Buch bietet einen tollen Einblick in das Leben des Dunklen und man versteht seine Ambitionen mehr. Ich fand vor allem den Zeichenstil grandios und die Geschichte selbst konnte mich auch in seinen Bann ziehen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung!

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