[Rezension] „Back to wonderland – Spiegelspiel“ – Elke Aybar

Quelle: drachenmond.de

Titel: Back to wonderland – Spiegelspiel
Autor: Elke Aybar
Verlag: Drachenmond
Preis: 17,95€ [A]
Seiten: 383

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Wird Liebe zu Verrat und ein Feind zum Freund? Was siehst du im Spiegel? Ein mentaler Machtkampf tobt zwischen Rodin und dem Drachen Myrkur, die nach einem Ritual untrennbar miteinander verbunden sind. Als Alice auf dem Weg zum Königshof entführt wird, muss Rodin sich entscheiden: Will er seine große Liebe retten und sich dafür mit dem Drachen verbünden oder weiter gegen ihn ankämpfen und damit ihr Leben riskieren? Weder Rodin noch Alice ahnen, dass im Kampf um den Thron von Wynterhaav ein weiterer Gegner die Bühne betreten hat, der schon lange im Hintergrund die Fäden zieht …

Quelle: drachenmond.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Santina saß auf dem Bett und wippte heiter mit den Füßen.


Das Cover passt zu dem vom ersten Teil, es unterscheidet sich nur in den Details und der Farbe, aber ich mag es trotzdem, es sieht sehr märchenhaft aus.


Der Schreibstil war ganz ok zu lesen, aber ich war oft verwirrt, aus wessen Perspektive ich nun lese und auch so gab es öfter Wiederholungen. Insgesamt kam ich sehr langsam voran und hatte ein paar Probleme mit dem Schreibstil.


Das Buch geht direkt da weiter, wo Band eins geendet hat. Alice ist auf dem Weg zum Königshof um ihren Vater zu terffen und ihr Erbe anzutreten, doch dabei gibt es einige Komplikationen.

Puh, das war wohl nichts. Band eins hat mir noch ganz gut gefallen, aber dieser Teil hat mich nur genervt. Der Einstieg war für mich auch schon recht schwer, weil ich fast gar nichts mehr aus dem ersten Band wusste und somit auch die Charaktere nicht zuorndnen konnte. Da wäre eine kurze Zusammenfassung hilfreich gewesen. Abgesehen davon haben schon recht früh meine Probleme mit dem Schreibstil begonnen, denn bei mir kamen keinerlei Gefühle an.

Ab jetzt wird die Rezension Spoiler enthalten, weil ich es ohne nicht schaffe.

Alice mochte ich in diesem Band nicht. Sie tut so, als hätte sie vor nichts Angst und manchmal wirkte es fast als wäre ihr der Ausgang von allem egal. Ich konnte auch ihre Gefühle gegenüber Myrkur nicht verstehen. Sie reden hauptsächlich mental und trotzdem verliebt sie sich in ihn. Er behandelt sie zuerst nicht sehr nett und trotzdem mag sie ihn. Wäre es nur eine Schwärmerei gewesen ok, aber so war das nicht nachvollziehbar.

Rodin fand ich von den Charakteren noch am besten. Er hatte klare Ziele und zeigte auch mal ein bisschen mehr Gefühl. Nach seiner Verbindung mit Myrkur verändert er sich ein wenig, aber das machte ihn für mich nicht schlechter, sondern nur interessanter, denn vorher hat er alles mit Worten zu lösen versucht und nachher war seine Geduld nicht mehr ausreizbar.

Wenn ich das Buch beschreiben müsste, würde ich sagen, dass eigentlich nichts passiert, das Ende unrealistisch und zu schnell war und ich es meist leider langweilig fand. Lange hatte ich das Gefühl, als würde sich die Geschichte nicht von der Stelle bewegen. Es wird viel geredet und alles mit Myrkur aufgearbeitet und irgendwann reisen die drei dann auch, aber auch hier passiert lange nichts. Erst bei den Eichhörnchen gehts richtig los und auch das fand ich sehr abstrus. So viel leider vieles andere in dem Buch auch. Immer wieder wird Sex erwähnt, oder andere Andeutungen in diese Richtung, die ich als sehr unpassend empfand. Jedes Mal habe ich mit fremdgeschämt und ohne diese Anspielungen wäre das Buch auch gut ausgekommen. So war es, um es in der Jugendsprache zu sagen, einfach nur cringe.

Absgesehen davon fand ich die Dreiechsbeziehung wirklich wirklich komisch. Rodin und Alice haben sich schon in Band eins verliebt, aber jetzt hat sich Alice auch noch in Myrkur verliebt. Ok, kann passieren, aber als Myrkur und Rodin sich dann einen Körper teilen müssen, und das für immer, hat niemand ein Problem damit, dass sie beide liebt. Rodin aktzeptiert das und Myrkur sowieso. Ich fand das mehr als komisch und es hat mir null gefallen. Dass beide den gleichen Körper haben und sich abwechselnd müssen, wer nun dran ist, ist noch ok, aber dass dann auch beide eine Beziehung mit Alice haben konnte ich nicht verstehen. Das war der größe Minuspunkt an dem Buch. Zuerst schon die Dreiechsbeziehung, von dem ich nicht so der Fan bin und dann dieses Arrangement, das nicht gepasst hat. Vor allem hat sich Alice viel zu schnell in Myrkur verliebt, ich konnte die Gefühle nicht nachvollziehen.

Das Ende hat es dann nicht besser gemacht. Ich habe mir einen epischen Showdown erwartet, weil ein neuer Gegener die Bühne betreten hat und das alles spannender gemacht hat, aber im Endeffekt passierte gar nix. In einem Kapitel reden alle und im nächsten sind Tage oder Wochen vergangen, es gibt eine neue Herrscherin und es wird kurz gesagt, was passiert ist. Im Prinzip so: Figur1: holt sie die Magie, Figur2: „Gib die Magie zurück!“, Figur1: „Ok“. Was? Das Ende war eine pure Enttäuschung für mich, denn es gab im gesamten Buch keinen Höhepunkt, die Handlung plätschert bis zur letzten Seite so dahin und man erlebt nichtmal, wie alles aufgelöst wird, sondern bekommt es nur durch Erinnerungen von den Figuren mit. Für mich war das ein Reinfall.

Ich war gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, leider konnte mich dieser gar nicht überzeugen. Ich fand ein paar Charaktere gut, aber das wars dann auch schon. Die Handlung plätschert langsam vor sich hin, es gibt keinen Höhepunkt, nichtmal am Ende und viele Elemente in dem Buch empfand ich als sehr komisch. Für mich war das leider nichts.

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