Rezension

[Rezension] The Siren

Quelle: amazon.de
Titel: The Siren
Autorin: Kiera Cass
Verlag: Harper Collins
Preis: 7,99€ [D]
IBSN: 978-0008157937

 

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Inhalt:

Throughout the ages, the Ocean has occasionally rescued young women from drowning. To repay their debt, these young women must serve for 100 years as Sirens, remaining young and beautiful and using their deadly voices to lure strangers into watery graves. To keep their true nature secret, Sirens must never speak to humans, and must be careful never to stay in the same place for too long. But once her century of service is over, each Siren gets a chance to start over – a chance to live the mortal life that was almost stolen from her. Kahlen became a Siren after her family died in a terrible shipwreck, decades ago. And though a single word from her can kill, she can’t resist spending her days on land, watching ordinary people and longing for the day when she will be able to speak and laugh and live freely among them again. Kahlen is resigned to finishing her sentence in solitude…until she meets Akinli. Handsome, caring, and kind, Akinli is everything Kahlen ever dreamed of. And though she can’t talk to him, they soon forge a connection neither of them can deny… and Kahlen doesn’t want to. Falling in love with a human breaks all of the Ocean’s rules, and if the Ocean discovers Kahlen’s feelings, she’ll be forced to leave Akinli for good. But for the first time in a lifetime of following the rules, Kahlen is determined to follow her heart.

Quelle: amazon.de

Meinung:

„It’s funny what you hold on to, the things you remember when everything ends.“


Das Cover ist passend zum Titel, man sieht darauf ein Mädchen, ich denke mal Kahlen, die vor dem Meer steht und darauf hinaus sieht. Im Prinzip ein sehr einfaches Cover, das mir trotzdem sehr gut gefällt. Das englische Cover schimmert auch noch so schön, was diesem einen schönen Touch verleiht.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach, man merkt richtig, dass dies ihr erstes Buch war. Die Charaktere haben keinen Tiefgang und auch ansonsten wird nicht viel beschrieben, dafür gibt es aber sehr viele Gedanken. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, dadurch kommt man nur Kahlen näher, was aber nichts macht. Durch den einfachen und lockeren Schreibstil kommt man sehr schnell voran, aber wer Selection gelesen hat, ist diesen fluffigen Schreibstil gewohnt.


Zu Beginn lernen wir Kahlen kennen, sie ist eine Sirene und arbeitet für das Meer. Bis jetzt hat ihr dieses Leben nichts ausgemacht, doch dann trifft sie auf Akinli und plötzlich möchte sie lieber bei ihm sein.

Puh, ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Ich denke ich fange einfach mal mit dem Negativen an. Von Beginn an habe ich mich gefragt, wieso es allen egal ist, dass sie immer Menschen töten müssen. Es hinterfragt niemand und jeder ist damit einverstanden, das leuchtete mir nicht ganz ein. Kahlen sagt zwar immer wieder, dass es sie bedrückt, aber so sehr bedrückt wirkt sie nun auch wieder nicht. Und für was braucht die See Menschen? Sie ist doch kein Monster, dass sich von Menschen ernährt. Diese Tatsache wurde im gesamten Buch nicht erläutert, es wird einfach so hingenommen, dass das Meer mindestens einmal im Jahr einen Haufen Menschen zum überleben braucht. Ist klar oder, ich meine sonst stirbt das Wasser.

Kahlen ist kein tiefgründiger Charakter, ebenso wenig wie die anderen Personen. Ihre Schwestern, die anderen Sirenen, waren nicht wirklich wichtig für die Geschichte sie waren eben da und hin und wieder erfährt etwas über sie, wobei diese Dinge komplett irrelevant für die eigentliche Geschichte sind und nur als Seitenfüller dienen. Es gab sehr viele Stellen darüber, was Padma, die jüngste Sirene, in ihrem vorherigen Leben erlebt hat, doch was hatte dies mit der eigentlichen Geschichte zu tun? Nichts. Damit wurden nur Seiten gefüllt, ansonsten wäre das Buch auch ziemlich kurz geworden. Die meisten Charaktere blieben also ziemlich oberflächlich und waren dadurch einfach nur unsympathisch, vor allem das Meer mochte ich gar nicht, da ich es auch nicht verstanden habe. Ehrlich, in welchen Geschichten frisst denn das Meer Menschen?

Die Geschichte plätschert also vor sich hin, man bekommt immer wieder häppchenweise Informationen über Sirenen und wie das alles abläuft, wobei ich mir immer noch nicht viel dabei vorstellen kann. Dann treffen sich Kahlen und Akinli und da wurde es dann etwas besser, denn Akinli ist ein toller Typ, er mag Kahlen, auch wenn sie nie redet, denn die Stimmen von Sirenen führen Menschen ja in den Tod. Sie verständigt sich über Zeichen und übers schreiben mit ihm und die beiden sind wirklich süß zusammen. Diese Szenen mochte ich total gerne. Die See mag es aber nicht, wenn sich ihre Sirenen in einen Menschen verlieben, daher hält Kahlen das alles geheim. irgendwann fliegt es aber auf und es gibt eine Menge Drama. Sehr viel unverständliches Drama, das die Geschichte nur aufpushen sollte, damit sie länger wird und nicht ganz so langweilig ist. Im Prinzip dreht sich alles nur um Kahlen und Akinli und wie die beiden zusammen finden, das wäre ja schön, wenn nicht alles andere so unlogisch und unausgereift wäre.

Man merkt hier richtig, dass dies das erste Werk der Autorin ist, denn zwischen The Siren und The Selection liegen Welten. In diesem Buch liegt der Fokus eindeutig auf der Liebesgeschichte und das Rundherum wirkt einfach zusammengewürfelt und nicht gut durchdacht, daher sind auch einige unlogische Dinge in dem Buch. Es ist also schön zu lesen, wenn man etwas für Zwischendurch braucht, aber wenn man etwas anspruchsvolleres sucht, ist man mit diesem Buch nicht gut beraten.

Es gab aber auch etwas, das mir sehr gut gefallen hat. Aisling, die ältere Schwester von Kahlen, die schon bald von dem Fluch erlöst wird, hat ein Geheimnis und ich mochte sie und die Auflösung wirklich gern, es hatte etwas ganz trauriges und schönes an sich. Hierbei muss ich sagen, dass die Autorin genau meinen Geschmack getroffen hat, leider war Aisling nicht sehr oft in dem Buch und auch diese schöne Szene mit ihr dauerte nicht lange an.

Das Ende war dann ziemlich vorhersehbar, trotzdem aber auch interessant zu lesen, das hat mir wieder sehr gut gefallen, das war fast das Beste an dem Buch. Da es ein Einteiler ist, gab es auch keinen fiesen Cliffhanger und war gut abgeschlossen.

Fazit:

Ein leichtes Buch, das man lesen kann, aber nicht wirklich muss. Es trifft sicherlich auch nicht den Geschmack von vielen. Dadurch, dass es noch ziemlich unausgereift ist, vergebe ich gut gemeinte 2 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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6 Kommentare zu „[Rezension] The Siren

  1. Ich habe das Buch gekauft, da ich den schreibstil von Kiera einfach toll finde. Etwas enttäuscht war ich zwar darüber, dass es sehr vorausschauend war und nicht genau die Thematik „Sirene“ erklärt wurde – dennoch fand ich es sehr schön ♥️

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