Rezension

[Rezension] Mein bester letzter Sommer

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag
Quelle: randomhouse.de

Titel: Mein bester letzter Sommer
Autorin: Anne Freytag
Preis: 14,99€ [D] || 15,50€ [A]
ISBN: 978-3-453-27012-1
Verlag: Heyne fliegt

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Inhalt:

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Zuerst kurz etwas zum Schreibstil. Die Autorin hat, finde ich, einen sehr angenehm Stil und man kommt daher recht schnell in dem Buch voran. Sie schreibt nicht allzu kompliziert oder zu verschachtelt, jedoch sehr anschaulich und ausführlich. Ich fand es sehr schön, dass Freytag, wie so viele andere Autoren auch schon, Nachrichten von Whatsapp einbaut, auch wenn diese nicht in einer Sprechblase sind, kann man sehr gut den Unterschied zwischen normalen und geschriebenen Gesprächen erkennen. Sowas finde ich seht gut zu lesen.

Vorweg, ich lese nicht oft solche Bücher. Mit solche meine ich Liebesgeschichten zwischen Teenagern im allgemeinen. Hin und wieder lasse ich mich dann doch dazu hinreißen. Dieses Buch habe ich hauptsächlich gelesen, weil es sich nach einer tragisch-schönen Liebesromanze angehört hat und ich schon viel gutes darüber gelesen habe.

Zu Beginn lernt der Leser Tessa, die Hauptfigur im Roman, kennen. Sie ist kurz davor zu sterben und hat nur noch einige Wochen zu leben. Die Idee ist jetzt nicht unbedingt neu, aber wenigstens hat sie keinen Krebs. Ich mochte Tessa zu Beginn des Buches nicht, da sie ständig nur davon redet, dass sie bald stirbt und dann auch noch alle Leute, die sich um sie kümmern wollen wegstößt. Das machte sie sehr unsympathisch. Oskar hingegen war von Anfang an der perfekte Typ. Ja, etwas klischeehaft, aber in dieses Buch passte er hervorragend. Ich fand es sehr schön zu lesen, wie er Tessa dazu bewegt hat aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen und wie sie wieder voller Lebensfreude erblüht ist. SIe wurde zu einem anderen Menschen und ab da mochte ich sie dann doch ein wenig.

Der Anfang hat sich etwas gezogen, etwas 150 Seiten lang passiert nicht wirklich etwas Spannendes. Erst als Tessa und Oskar aufbrechen hatte ich wieder mehr Lust weiterzulesen. Die Reise durch Italien war aufregend und ich konnte in allen Szenen mit Tessa mitfühlen, sie aber dann doch oft nicht verstehen.

Dann wurde es wieder langweilig. Immer nur das Gleiche auf der Reise und nichts Neues. Die Wendung kam dann wieder als Tessa mit Oskar geschlafen hat. Ab diesem Zeitpunkt ging das Buch recht flott voran. Hierbei versteht ich aber nicht, wie Tessa auf einmal soviel Selbstbewusstsein aufbringen konnte, um sich auszuziehen. An einem Tag traut sie sich nicht Oskar zu küssen und am nächsten schläft sie mit ihm. Aber darüber kann man hinwegsehen.  Ich wollte dem Buch eigentlich nur zwei Sterne geben, weil sich die Passagen oftmals wiederholt haben (und weil mich Tessa mit ihren“Ich-sterbe-bald“ Monologen recht genervt hat) aber das Ende riss das Ruder nochmal rum. Ich hab mich schon auf sowas wie bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ eingestellt, aber das Ende war dann noch recht gut und schön traurig.  Es war auch befriedigender als das von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“.

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Fazit:

Das Buch hat mich mit dem Ende noch positiv überrascht. Ich würde es allen, die sowieso gerne Liebesgeschichten lesen sehr empfehlen. Es ist leider einfach nicht mein Genre, aber NA und YA (hoffe das sind jetzt die richtigen Genres) Lesern wird es sicher sehr gefallen! Ich geben dem Buch nun doch 3 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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6 Kommentare zu „[Rezension] Mein bester letzter Sommer

  1. Tolles Blog mit absolut guten Büchern.

    Willkommen bei den Montagslyrikern! – Einladung von Terence Horn und PPschen

    PP hatte die wirklich gute Idee, die Montagslyriker ins Leben zu rufen. Ein Projekt, um unsere Blogs bekannter zu machen und um uns untereinander besser zu vernetzen. Wir wollen mehr Leser für unsere Arbeit gewinnen und zeigen, was wir drauf haben.

    Die Idee: Wir bitten jeden Montag einen Lyriker um Beantwortung von fünf Fragen (Ich stelle euch natürlich erst ein wenig vor und bräuchte die Antworten bis spätestens Samstagabend, um alles entsprechend vorzubereiten):

    1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
    (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

    2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
    (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

    3. Welche Götter verehrst du?
    (Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

    4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
    (Lesungen, Poetry-Slams, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

    5. Und nun, zeige dich!
    (Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

    Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, wenn ihr nicht wollt oder weicht einfach ein wenig aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Bilder schicken und natürlich einen Link zu eurem Blog. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alles veröffentliche, aber ich gebe mir Mühe.

    Bitte setzt auch auf eurem Blog einen Link zu dem Artikel, damit wir alle von der Veröffentlichung profitieren und vielleicht auch auf den ein oder anderen Artikel von einem Kollegen oder einer Kollegin.
    Wir sind gespannt, wie sich die Montagslyriker entwickeln. So oder so ist ein Projekt, mit dem wir Spaß haben werden und neue, interessante Leute kennenlernen.

    Wir freuen uns auf deine Werke!

    Terence Horn
    http://terencehorn.com

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