[Rezension] Sturmtochter – Für immer verloren

Quelle: ravensburger.de

Titel: Sturmtochter – Für immer verloren
Autorin: Bianca Iosivoni
Verlag: Ravensburger
Preis: 14,99€ [D] || 15,50€ [A]
Seiten: 449

 

 

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inhalt

Wenn die Wellen tosen. Blitze, Wind, Erde und Feuer aufbegehren. Wenn eine uralte Fehde sich neu entfacht und jeder Kuss einen Wirbelsturm herbeiruft – dann ist die Zeit der Sturmkrieger gekommen.

Unaufhaltsam tauchen neue, stärkere Elementare auf der Isle of Skye auf und Ava verliert zunehmend die Kontrolle über ihre Fähigkeiten. Nicht einmal Lance, dem sie mit ihrem Leben vertraut, kann ihr noch helfen. Als das Tribunal Ava als Gefahr für die Clans einstuft, wird die Jagd auf sie eröffnet. Ava flieht – nicht nur vor den Sturmkriegern, sondern auch vor ihren eigenen Kräften, die sich sogar gegen die Menschen richten, die sie am meisten liebt.

Quelle: ravensburger.de

meinung

Nebel kroch über den Boden. Feuchtigkeit lag in der Luft und feinster Regen prasselte auf ihn herab.


Ich finde, dass dieses Cover das beste der ganzen Reihe ist. Alles was blau ist, ist sofort große Liebe bei mir und ich mag den Gesichtsausdruck von dem Mädchen auf dem ersten Cover nicht. Hier sieht alles viel harmonischer aus und auch ein bisschen aufgewühlter.


Der Schreibstil der Autorin geht wirklich gut zu lesen, man kommt sehr schnell weiter und kann sich auch gut in Ava hinein versetzen, da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Durch die bildhaften Beschreibungen wurde die Umgebung für mich auch wirklich und ich sag alles wie einen Film in meinem Kopf.


Dieser Teil schließt gleich an den ersten an. Ava kann mit ihrer Kraft immer noch nicht umgehen, Lance ist weg und die Elementare kommen langsam wieder.

Ich habe mich so gefreut, als ich gesehen habe, dass ich bei der Leserunde auf Lovelybooks gewonnen habe. Nachdem das Buch über einen kleinen Umweg dann auch endlich bei mir ankam, habe ich sofort begonnen zu lesen und war auch in zwei Tagen durch. Das sagt ja schon einiges. Der Einstieg fiel mir insgesamt eher schwer, da es doch ein dreiviertel Jahr her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Manche Dinge wusste ich noch, andere nicht. Da zu Beginn nicht viel erklärt wird, tut man sich hier schon ein bisschen schwer, aber danach ging es dann immer besser.

Im ersten Teil mochte ich diese neuen Elemente. Die Elementare und Avas Kräfte, so habe ich das noch nicht gelesen, auch hier waren diese Aspekte wieder sehr präsent, auch wenn man nicht so viel von den Elementaren liest. Viel eher geht es hier um die Suche nach dem Dolch der McLeods, da Ava damit ihre Kräfte bändigen kann. Man begleitet sie als Leser auf diese Reise, trifft Juliana, Lance und andere Charaktere wieder und es bleibt spannend. Es gibt wenige Hinweise auf den Dolch, doch zusammen finden sie Leute, die ihnen helfen können und auf diesem Weg erfahren sie auch mehr über Avas wahre Herkunft und über den Wasserclan.

Ich muss sagen, dass mich diese Geheimnisse ziemlich beeindruckt haben, da ich nicht mit sowas gerechnet hätte. Vielleicht kann man es sich denken, aber ich finde sowas immer als Letzte heraus. Die Autorin hat diese ganze Verhederrungen aber sehr gut aufgelöst und ich blieb da als Leser sprachlos zurück. Ich würde das mal als großen Pluspunkt zählen.

Es folgt aber auch gleich eine kleine Kritik. Es haben sich einige Sachen immer wieder wiederholt. Ja, ich habs auch schon beim ersten Mal verstanden. In diesem Band fiel mir das leider negativ auf, ebenso die Tatsache, dass immer alles zu perfekt ist. So gibt es einen Mann, der den Dolch kennt, er hat zufällig Zeichnungen von diesem und gibt sie Ava einfach so. Das war wirklich der Moment, wo ich nur die Augen verdrehen konnte. So viel Glück kann kein Mensch haben, das passte einfach nicht zum Rest der Geschichte. Weiters gab es ungefähr bis zur Hälfte einige Längen und es war nicht ganz so spannend, aber danach wurde es besser und es ging alles Schlag auf Schlag.

Wie auch schon im ersten Teil mochte ich Ava recht gerne und auch Lance. Die beiden sind toll. Ich mag ihre Charaktere sehr, da beide recht unabhängig sind und sich auch für andere einsetzen, wenn es sein muss. Da es hier auch ein paar Kapitel aus Lance Sicht gibt, lernt man ihn noch besser kennen und erfährt, was der Rat mit Ava vorhat. Neben Lance kommt auch sein Bruder vor, der zuerst einfach nur doof ist, doch mit der Zeit wird er auch ein bisschen netter und irgendwie mag ich ihn sogar.

Das Ende war dann nochmal gemein und es gab einen Cliffhanger, mit dem und die Autorin wieder ködern kann. Man muss einfach weiter lesen, um zu erfahren, wie nun alles ausgeht.

fazit

Für mich ist der zweite Band ein bisschen schwächer als der erste, vor allem durch die Längen am Beginn und die ständigen Wiederholungen. Doch ab der Hälfte wird es viel besser und es bleibt bis zum Ende hin spannend. Durch die ganze Wendungen und neuen Charaktere wird es dann auch nicht langweilig und ich hatte großen Spaß beim Lesen. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

2 Kommentare zu „[Rezension] Sturmtochter – Für immer verloren

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