[Kurzrezensionen] Tarakona – Schattenlicht & Die Kuriositäten des Gideon Crowe

Da ich die letzten drei Wochen im Urlaub war, haben sich einige Bücher angesammelt, die rezensiert werden möchte. Da ich nicht die Zeit habe um für rund 12 Bücher eine ausführliche Rezension zu schreiben, werde ich einige zu Beiträgen zusammen fassen und die ersten beiden Bücher sind Tarakona – Schattenlicht und Die Kuriositäten des Gideon Crowe. Beide Bücher haben mir nicht übermäßig gut gefallen, ich habe meine Meinung kurz zusammengefasst.

Bitte versteht, dass dies keine normale Rezension ist, sondern ich einfach meine Gedanken nieder geschrieben habe und diese nicht immer schön ausformuliert sind oder eine Reihenfolge haben.


Quelle: zeilengold-verlag.de

Titel: Tarakona – Schattenlicht
Autorin: J.T. Sabo
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis: 12,90€ [D]
Seiten: 310

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inhaltSeit der Bruder des Dunkelelfenherrschers die Macht an sich gerissen hat, ist das empfindliche Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel in Tarakona gestört und die Finsternis breitet sich unaufhaltsam aus. Die Lichthalbelfe Rebecca und der Dunkelhalbelf Hartron, sind die einzigen, die den Lauf des Schicksals ändern können. Aber wird es ihnen gelingen, die Feindschaft zwischen ihren Völkern zu überwinden, um gemeinsam für das Wohl Tarakonas zu kämpfen?

Quelle: zeilengold-verlag.de

meinung

Das Cover sieht einfach nur toll aus, ich mag die verschnörkelte Schrift und den Drachen, den man erahnen kann. Ich war sofort verliebt und wusste, dass ich das Buch lesen muss, allein schon, weil ein Drache darauf zu sehen ist.


Der Schreibstil war für mich grauenhaft zu lesen. Ich konnte mich in keine Figur hineinversetzen und die Erzählweise war auch nicht meins. Es wurde erzählt und erzählt, aber nichts beschrieben, ich konnte mir weder die Personen, noch die Umgebung vorstellen. Für mich las sich das Buch wie ein schlechter Aufsatz eines kleinen Kindes.

Rebecca lebt bei ihrem Vater und als ihre Tante sie besuchen kommt, kommen auch noch andere Leute, und wollen sie gefangen nehmen. Damit geht Rebeccas Leben den Bach runter und sie muss erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war.

Rebecca war für mich zu naiv, sie nimmt einfach alles so hin, wie man es ihr sagt und hinterfragt gar nichts.. Ihre Entscheidungen war auch nicht nachvollziehbar und sie glaubt immer an das Gute in den Menschen, auch wenn es absolut nichts Gutes in ihnen gibt. Wobei ich gleich bei Hartron wäre. Er sollte der Böse in dem Buch sein, er hat so viel Potential, doch sobald er Rebecca sieht wird er zum lieben Schoßhündchen. Ich verstand einfach nicht, wie man so eine Gelegenheit, einen tollen Bösewicht zu schreiben, einfach verstreichen lassen kann. Er sieht sie und ist gut? Zu unrealistisch für mich.

Die gesamte Handlung die danach folgte, war auch nicht besser. Sie reisen durchs Land, werden nicht behelligt, es gibt einen Verräter, wobei sofort klar ist, wer dieser ist und keine bemerkt es. Ich hatte noch die Hoffnung, dass es einen großen Kampf geben würde, aber auch dieser blieb leider aus. Und die Drachen? Tja, die spielen eine sehr unwichtige Rolle. Es gibt Erzählungen über sie, aber aktiv kommen sie auf geschätzt zwei Seiten vor, eine herbe Enttäuschung für mich. Die Story konnte mich somit gar nicht packen und ich war froh, als ich das Buch beendet habe. Durch die fehlenden Beschreibungen blieben die Handlungsorte und Charaktere blass, wobei diese auch ansonsten keine bemerkenswerten Eigenschaften hatten, wodurch sie farblos wirkten.

fazitFür mich war dieses Buch ein kompletter Reinfall. Ich habe mir so viel erhofft und wurde in allen Punkten enttäuscht. Es gibt für mich keine positiven Punkte, daher vergebe ich nur 1 von 5 Sternen.

5 Sterne Bewertungssystem


Quelle: amazon.de
Titel: Die Kuriositäten des Gideon Crowe
Autorin: Susanne Förster
Verlag: Selfpublisherin
Preis: 11,90€ [D]
Seiten: 364

 

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inhaltDie Entscheidung, sich der Freakshow von Gideon Crowe anzuschließen, ist eigentlich keine Entscheidung. Es ist Nates Strafe und seine Chance zugleich.
Gefangen in einem Haus aus Glas, ausgestellt zur Belustigung anderer, denkt er, er wäre seinen Problemen entkommen. Seinem kaputten Zuhause und den Menschen, die ihn nicht verstehen. Gleichzeitig soll es ein Schritt in Richtung seines Ziels sein: Frida wiederzusehen.
Nate erkennt schnell, dass das ein Irrtum war. Sein Ziel ist weiter entfernt denn je, und sein größtes Problem lässt ihn auch hier nicht in Ruhe.
Allein gelassen und einsam beginnt Nate, auf den einzigen Menschen zu hören, dem er vertraut: sich selbst.

Quelle: amazon.de

meinung

Der Stempel rolle über Esras Handrücken und hinterließ den stilisierten Abdruck eines Zirkuszeltes.

Das Cover ist schön gestaltet, es verrät nichts über den Inhalt, da es einfach in Lila gehalten ist und darüber groß der Titel steht. Ich mag das Cover sehr gerne, überhaupt mag ich Cover, denen man den Inhalt nicht ansieht.


Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, erzählt wird das Buch aus der allwissenden Perspektive. Es gibt sehr viele Beschreibungen und Details, oftmals war mir das schon zu viel, doch dadurch kann man sich auch alles besser vorstellen.

Nate wird gezwungen der Freakshow von Gideon Crowe beizutreten und dort wird er in einen Glaskasten gesperrt. Er bildet sich aber ein, Frieda zu sehen, ein Mädchen, das er sehr gerne hat.

Zuerst, welche Mutter gibt ihren Sohn einfach so an einen Fremden? Nates Mutter hat ihn sozusagen an Crowe verkauft, da dieser sich nicht gut benommen hat. Man merkt sofort, dass Nate nicht ganz normal ist, da er sich immer wieder im Spiegel betrachtet, dennoch habe ich nicht wirklich herausgefunden, was denn nun so besonders an ihm ist.

Die Freaks sind wirklich einzigartig, es gibt Feuerspucker, kleine Menschen und Akrobaten, manche haben wirklich magische Fähigkeiten, andere nicht, aber ich fand die Mischung wirklich gelungen. Fast das gesamte Buch spielt sich in dem Glaskasten, das ihr zu Hause ist, ab und ich muss sagen, dass es sehr schnell langweilig wurde. Nate hat sich nicht mit seinen Mitmenschen beschäftigt, er hat lieber aus dem Fenster gestarrt und nichts gegessen. Das Buch wurde eintönig, es ist nichts passiert, die Situation hat sich nicht verändert. Einzig die Rückblenden waren etwas interessant, da man hier auch Frieda und die anderen Freunde von Nate trifft. Was es mit Frieda auf sich hat, kann man sich als Leser recht schnell denken, dadurch viel auch hier die Spannung weg und ich hatte wenig Motivation zum weiterlesen.

Auch das Ende war nicht neu, es war irgendwie einfach aus. Was es allerdings mit Crowe auf sich hat und wie Esra in die ganze Sache passt, hat sich mir nicht erschlossen. Insgesamt war mir das Buch zu langatmig und hatte zu wenig Spannung. Etwas Abwechslung hätte sicher nicht geschadet.

fazit

Leider konnte mich dieser Roman nicht überzeugen, ich hoffe, dass mir das andere Buch der Autorin mehr gefallen wird. Ich vergebe 2 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

4 Kommentare zu „[Kurzrezensionen] Tarakona – Schattenlicht & Die Kuriositäten des Gideon Crowe

  1. Hallo Jessi,

    mein Augenmerk eingefangen hat ja tatsächlich „Die Kuriositäten des Gideon Crowe“. Schade, dass es dann doch eher nicht so gut abgeschnitten hat. Vielleicht lasse ich lieber die Finger davon :)
    Ich hoffe du hattest einen schönen Urlaub und die Rückkehr ins ‚richtige Leben‘ ist nicht allzu hart.

    Liebe Grüße
    Ivy
    https://licentpoeticae.wordpress.com/

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    1. Hey Ivy,

      Für mich war das Buch leider absolut nichts, normalerweise stört es mich ja auch nicht, wenn nichts passiert, aber hier war alles sehr repetetiv.
      Die Arbeit nach dem Urlaub war ziemlich hart, aber danke :D

      Lg Jessi

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