[Staffelrezension] Riverdale Staffel 1

Erst diese Woche habe ich die erste Staffel von Riverdale fertig geschaut. Ich weiß, dass ich hier sehr spät dran bin, aber ich habe Netflix noch nicht so lange. Auf jeden Fall möchte ich nun kurz meine Meinung zu der Serie sagen.


Eckdaten:

 

  • Titel: Riverdale
  • Episoden: 13
  • Genre: Drama/Thriller
  • Schauspieler: K.J. Apa, Lili Reinhart, Cole Sprouse, Camila Mendes, Madeleina Patsch

Inhalt:

Riverdale scheint auf den ersten Blick ein ruhiges, unschuldiges Städtchen zu sein, doch der Schein trügt. Seit dem tragischen Tod des Highschool-Schülers Jason Blossom ist nichts mehr wie vorher. Archie Andrews will eine Karriere als Musiker anstreben und versucht, seine kaputte Freundschaft mit dem angehenden Autor und Klassenkameraden Jughead Jones zu bereinigen. Derweil freut sich Betty Cooper auf ihren Schwarm Archie, ist aber nicht bereit, ihm ihre Gefühle zu gestehen. Als die neue Schülerin, Veronica Lodge, gemeinsam mit ihrer Mutter Hermione aus New York City nach Riverdale zieht, funkt es sofort zwischen der modebewussten Schönheit und Archie. Jedoch will Veronica ihre neue Freundschaft zu Betty nicht gefährden. Und dann ist da noch die „Bienenkönigin“ Cheryl Blossom, die anscheinend mehr über den mysteriösen Tod ihres Zwillingsbruders Jason weiß, als sie zugeben will.

Quelle: wikipedia.org

Meinung:

Ich bin ein großer Fan von Pretty little liars und da diese Serie immer damit verglichen wurde, habe ich sie einfach einmal begonnen. Ich war ab der ersten Folge gefesselt, ich konnte sofort mit den Charakteren mitfühlen und alle waren mir sehr sympathisch. Aber zurück zum Anfang. Riverdale ist eine kleine Stadt, Archie und Betty sind beste Freunde, allerdings empfindet Betty mehr für ihn als nur Freundschaft. Als dann noch Veronica in der Stadt auftaucht ist das Chaos perfekt.

Ich tue mir meist schwer, wenn es sehr viele Charaktere auf einmal gibt, aber hier passte das. Es kam nie zu Verwirrungen und ich wusste immer, wer wer ist. Zuerst erinnert die Serie an eine typische Teenie-Serie, die von einem Mord überschattet wird. Tatsächlich ist es auch so, aber die Dramen werden wirklich gut aufgebaut und der Mord rückt auch nicht in den Hintergrund. Insgesamt erinnert die Serie schon sehr an PLL (ich muss die auch mal wieder gucken), was ich aber nicht schlimm finde.

Von den Charakteren her bietet die Serie nichts neues, es wird sich an Klischees bedient. Man hat die neue Reihe, das Mauerblümchen, Footballstar, der eigentlich Musiker ist, das verwöhnte Püppchen und alle Arten von Eltern. Irgendwie habe ich mir von einer solchen Serie auch nichts anderes erwartet. Allerdings sind hier die Freundschaften ganz besonders, da sich nicht nur die Stereotypen untereinander, sondern auch mit anderen anfreunden. So haben wir auch Jughead, der in jeder anderen Serie der Außenseiter wäre, hier aber voll integriert ist. Das finde ich super. Ich denke, dass ich Veronica und Betty am liebsten mag. Cheryl kann ich nicht leiden, auch wenn sie manchmal recht helle Momente hatte.

Bildergebnis für riverdale
Quelle: moviepilot.de

Die Geschichte an der Highschool ist nicht erwähnenswert, die Charaktere kämpfen mit den Problemen von Jugendlichen. Nebenbei versuchen sie aber auch den Mord an Cheryls Bruder aufzudecken, da jede Familie auf die eine oder andere Weise involviert ist. Es gibt hier also Geheimnisse zu lüften, und auch die Verbindungen zwischen den Familien ist sehr interessant. Ich mag es, wenn man immer mit kleinen Häppchen gefüttert wird und dann selber schockiert ist, was da alles passiert.

Gegen Ende wurde dann auch der Mord geklärt, jetzt frage ich mich, was in den nächsten Staffeln kommen wird. Bei PLL wurde es nach der Entdeckung von A auch nicht mehr so gut, aber ich bleibe gespannt. Die zweite Staffel wird gleich begonnen. Das Ende selbst war unausgereift, man hätte die große Enthüllung des Mörders in die letzte Folge packen sollen, so blieb noch eine Folge über, die dann keinen so großen Reiz mehr ausgeübt hat. Trotzdem hat mir die erste Staffel sehr gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten Staffeln. Ich würde die Serie als Seriengenuss einstufen.

 

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5 Kommentare zu „[Staffelrezension] Riverdale Staffel 1

  1. Hallöchen Jessi,
    die erste Staffel von Riverdale finde ich auch unglaublich gut. Sie bedient sich zwar an einigen Klischees, aber sie ist dennoch spannend. Auch die Aufdeckung des Mordes finde ich super. Danach geht es aber leider bergab mit der Serie. Wie auch bei PLL. Es hat den Anschein, als hätte jede Staffel eine in sich abgeschlossene, neue Handlung. An sich nichts schlimmes, doch es wird nicht viel von der vorherigen Staffel aufgenommen, man könnte also fast auch mit der zweiten anfangen. Nun ja, ich habe sie dennoch geschaut und bin auf dem neuesten Stand.
    Ich hoffe es kommt auch eine Rezension zu der zweiten Staffel!
    Liebe Grüße, Sophia

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Sophia,
      Ich bin gerade bei der Hälfte der zweiten Staffel und will eigentlich nur wissen, warum Jason getötet wurde. Entweder bin ich blöd oder sie habens nicht gesagt. Die Staffel finde ich eigentlich auch cool, ich bin gespannt, was noch alles kommt.
      Natürlich gibt es auch zu dieser wieder eine Rezension.
      Lg Jessi

      Gefällt 1 Person

      1. Ich meine, dass das am Ende der ersten Staffel gesagt wurde.
        SPOILER: Er hat doch mitbekommen, dass sein Vater neben diesem Ahornsirupgeschäft auch Drogen verkauft und Jason wollte nicht mitmachen.

        Gefällt 1 Person

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