[Filmrezension] Black Adam

Ich bin bis jetzt von keinem DC Film wirklich überzeugt gewesen, aber Black Adam wollte ich allein schon wegen Dwayne Johnson sehen. Wir waren zu viert im Kino und ich kann schon verraten, dass wir alle vollkommen überzeugt waren.


Eckdaten:

  • Titel: Black Adam
  • Länge: 126 Minuten
  • Genre: Action, Fantasy, Science-Fiction
  • Altersfreigabe: 14 Jahre
  • Darsteller: Dwayne Johnson, Pierce Brosnan, Quintessa Swindell, Sarah Shahi, Aldis Hodge
Quelle: https://www.youtube.com/c/KinoCheck

Inhalt:

Fast 5.000 Jahre ist es her, dass die antiken Götter Black Adam (Dwayne Johnson) mit unvorstellbaren Kräften beschenkt haben. Fast ebenso lange fristete er sein Dasein in Gefangenschaft. Doch nun wurde er aus seinem irdischen Kerker befreit – und ist fest entschlossen, die moderne Welt seine ganz eigene Form der Rache spüren zu lassen.

Quelle: cineplexx.at

Meinung:

Ich habe nichtmal den Trailer von dem Film angeschaut, ich wusste nur, dass es eine DC Produktion ist und dass Dwayne Johnsin mitspielt. Bei seinen Filmen war ich immer überzeugt, also auf ins Kino. Ich hab mich da wirklich überraschen lassen.

Der Einstieg war sehr vielversprechend, man sieht die Geschichte von Kandaq und Black Adam, wie er überhaupt entstanden ist und hat somit alle Hintergrundinfos. Danach geht es in der aktuellen Zeit weiter. Dort wird Kandaq besetzt und eine kleine Gruppe will ein Relikt finden, damit es niemand gegen sie benutzen kann. In der Höhle, in der sie die Krone finden ist auch das Grab von Black Adam und als alles schief geht, wird er frei gelassen.

Mit hat die Black Adam, aka Teth-Adam, wie er eigentlich heißt, super gefallen. Dwayne Johnsn hat die Rolle perfekt gespielt, er zeigte keinerlei Emotionen und man hatte wirklich das Gefühl, dass die Menschen ihm egal sind und er nur Rache nehmen will. Hier fand ich besonders die Kampfszenen sehr beeindruckent, da diese nicht nur spannend, sondern auch etwas brutaler waren. Man merkt schon sehr, dass es kein super witziger Film werden sollte, ähnlich wie andere aktuelle Superhelden-Filme. Das hat mir super gefallen, denn so hat es sich einfach spannender angefühlt und man wusste auch, dass Teth-Adam sich selbst nicht als Held sieht, denn Helden töten keine Menschen. Hier werden aber Menschen gegrillt und er zuckt nichtmal mit der Wimper.

Auch die Animationen waren on point. Alles, von den Kräften, über das Fliegen bis zu den Schlachten war alles grandios animiert. Die Justice Society hat einen Auftritt und mit dabei ist Doctor Fate, besonders seine Animationen fand ich genial. Es wirkte sehr professionell gemacht und wenn ich den Film mit der aktuellen Serie über eine grüne Frau vergleiche, ist dieser Film 100x besser animiert. Ein Schmauß für die Augen.

Doch auch die Geschichte hat gepunktet, denn es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig, es gab Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen und alles war stimmig. Obwohl Teth-Adam immer wieder beteuert, dass ihm die Stadt egal ist rettet er doch erstaunlich oft die Familie, die ihn befreit hat und macht im Laufe des Films eine 180 Grad Wende durch. Wir erleben also wie Teth-Adam seine Geschichte erzählt, mit der Vergangenheit abschließt und sich für die Zukunft ändert, außerdem gibt es noch die Krone, die natürlich jemand in die Finger bekommen will, um einen Plan in die Tat umzusetzen. All das spielt perfekt zusammen und kommt sich gegenseitig nicht in die Quere.

Man kann den Film sehr gut ohne Vorkenntnisse zu anderen DC Filmen oder Serien schauen, denn ich selbst kenne nur Wonder Woman und Aquaman. Zwar kommen hier Figuren vor, die man schon kennen könnte und es gibt auch andere Erwähnungen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas nicht verstehen würde, weil ich irgendeinen anderen Film nicht gesehen habe.

Für mich war das der beste Film des Jahres, was etwas heißen mag. Ich hatte schon einige Highlights dieses Jahr, aber kein Film hat mich so sehr beeindruckt wie Black Adam. Ich kann ihn eindeutig als Filmhighlight und Lieblingsfilm einstufen.

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Ein Kommentar zu „[Filmrezension] Black Adam

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