[Rezension] „Sunrise full of wonder“ – Mounia Jayawanth

Quelle: luebbe.de

Titel: Sunrise full of wonder
Autor: Mounia Jayawanth
Verlag: Lyx
Preis: 12,90€ [D]
Seiten 464

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Auf eines kann sich Maya verlassen: dass ihr bester Freund Lenny immer an ihrer Seite ist. Schließlich teilen sie schon seit Jahren alles miteinander, trösten sich über jeden Liebeskummer hinweg und fangen sich gegenseitig auf, wenn der andere mal wieder in die Friendzone verbannt wurde. Doch als Lennart seine Wohnung verliert und kurzfristig bei Maya einzieht, verändert sich alles. Plötzlich weckt die Nähe zu Lenny vollkommen neue Gefühle in Maya, und sie muss sich fragen, ob die große Liebe vielleicht die ganze Zeit über schon ganz nah war. Aber kann sie sicher sein, dass Lenny ihre Gefühle auch erwidert? Oder läuft sie Gefahr, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben zu verlieren?

Quelle: luebbe.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich hasse den Valentinstag.


Das Cover finde ich wieder sehr schön gestaltet und es passt super zu den anderen der Reihe. Man hat auch ein wenig das Gefühl, dass man den Sonnenaufgang auf dem Cover sieht, was zum Titel passt.


Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und einfach zu lesen, ich kam schnell voran und die Gefühle kamen alle ungefiltert bei mir an.


Zu Beginn lernt man Maya und Lenny kennen, die beste Freunde sind. Lenny empfindet allerdings schon länger mehr für Maya, nur für sie war es bis jetzt nur Freundschaft. Aber was wenn sie sich auf ihn einlässt.?

Der Einstieg ins Buch war wieder super leicht. Man liest zuerst ein Kapitel, welches in der Vergangenheit spielt, in der Nacht, die wir schon von den anderen Teilen kennen. Dieses Mal passiert alles aus Mayas Sicht, man lernt mit ihr zusammen Vicky kennen und auch Lenny. Ihr erstes Treffen war jetzt kein Traum, aber doch recht süß. Allerdings fand ich es sehr bedenklich, dass Maya mit Lenny nach Hause geht. Sie kannte ihn erst ein paar Stunden und wäre ich allein, würde ich eher mit zwei Mädels mit nach Hause gehen und dort schlafen, als bei einem Kerl. Das hat mich tatsächlich etwas gestört.

Maya finde ich klasse. Sie ist witzig und klug und steht für das ein, was sie will, auch am Ende. Ihre Vergangenheit macht ihr noch zu schaffen, aber sie hat so gut wie es geht damit abgeschlossen. Ich fand sie als Charakter sehr gut ausgearbeitet, sie hatte Tiefe und ich konnte ihre Handlungen nicht immer vorhersehen.

Lenny ist mein Liebling in dem Buch, denn er ist der perfekte beste Freund. Obwohl er manchmal auch schon die Pflichten von einem festem Freund übernimmt. Man merkt schnell, dass er mehr für Maya empfindet, als er als normaler Freund eigentlich sollte, aber er gibt ihr die Zeit, die sie braucht und auch ansonsten ist er sehr verständnisvoll und geht auf ihre Wünsche ein.

Von der Geschichte her ist dies mein liebster Teil der Reihe. Einerseits finde ich Friends-to-Lovers immer gut und andererseits wurde ein Trope den ich hasse so eingesetzt, dass ich alles daran geliebt habe. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zuerst langsam und dann eher schnell, die beiden kennen sich ja schon ewig und ihre Gefühle sind sehr stark, daher hat das für mich gut gepasst. Oft steht die Beziehung der beiden nicht im Vordergrund, da es noch ganz andere Themen in dem Buch gibt, und das hat mir gefallen.

Wie so oft gibt es auch hier zwischen Maya und Lenny einige Missverständnise, sei es nun Eifersucht oder dass jemand einfach was falsch verstanden hat. Was ich dabei gut fand war, dass dann wirklich drüber geredet wurde und man so alles klären konnte. Danach kamen die anderen Themen und es mag viel wirken, aber dadurch, dass das Buch so lang ist, war es für mich nicht überladen.

Einmal haben wir das Kindheitstrauma von Maya, mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe. Ich kann schon sagen, dass es kein Missbrauch war, sondern einfach etwas, das Maya damals getan hat und das sie bis heute verfolgt. Mir kam das sehr nahe an der Realität vor, denn auch ich selbst habe mir schon oft die Frage gestellt, wie Erwachsene damit umgehen, wenn sie als Kind einmal bekannter waren. Mayas Gefühle waren verständlich und damit kommt auch ihre Familie ins Spiel. Ich fand die Aufarbeitung gut gemacht und es war alles stimmig für mich.

Das ist aber nicht das eigentliche Thema des Buches, denn dieses kommt erst später. Ab hier gibt es nun SPOILER, denn ich muss darüber reden. Ich bin gar kein Fan davon, wenn in einem Buch die Frau ungewollt schwanger wird. Ich hasse das und so war ich auch hier schon zuerst enttäuscht, weil mir bis zu diesem Zeitpunkt das Buch super gefallen hat. Aber es kam dann ganz anders, denn Maya hat, obwohl Lenny es wollte, das Baby nicht behalten. Sie hat sich für ihren Körper und sich selbst entschieden und das Kind abgetrieben, obwohl Lenny meinte, dass sie es hinbekommen. Maya wollte nie Kinder und die Autorin hat dieses sensible Thema grandios verarbeitet. Am Ende gibt es noch eine Szene, bei der Maya einen abfälligen Blick von einer Mutter bekommt, und ich bin mir sicher, dass dies in der Realität oft passiert. Klar konnte ich Lenny auch verstehen, denn er wollte eine Familie, aber Maya wäre todunglücklich mit einem Babay geworden und obwohl sie es kurz in Betracht gezogen hat für Lenny, war es besser, dass sie das getan hat, was sie wollte. Diese Tatsache hat mich begeistert und das Buch zu meinem liebsten Teil gemacht. Hier ist SPOILER ENDE:

Man hat auch die anderen Figuren aus den ersten beiden Bänden wieder getroffen und ich fands super, dass man auch erfahren hat, wie es nun mit allen weiter geht. Insgesamt war das ein toller Abschluss der Reihe und ich persönlich finde, dass sie von Buch zu Buch besser wurde.

Dies ist mein Lieblingsteil der Reihe, weil ein so schweres Thema so gut bearbeitet wurde und es endlich mal einen anderen Ausgang als sonst gab. Maya und Lenny sind super süß zusammen und ich hätte noch viel mehr von ihnen lesen können. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Ein Kommentar zu „[Rezension] „Sunrise full of wonder“ – Mounia Jayawanth

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