[Rezension] „Every little secret“ – Kim Nina Ocker

Quelle: luebbe.de

Titel: Every little secret
Autor: Kim Nina Ocker
Verlag: Lyx
Preis: 12,99€ [D]
Seiten: 544

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Ich wurde getäuscht. Mit jeder kleinen Lüge, mit jedem kleinen Geheimnis.

Die Nachricht, dass ihre biologische Mutter, die sie nie kennengelernt hat, ihr ein großes Vermögen vererbt, trifft Julie Penn vollkommen unvorbereitet. Um das Erbe antreten zu können, muss sie allerdings Teil des einflussreichen Familienunternehmens ihrer Mutter werden – eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert: Julie taucht in eine Welt voller Luxus und Reichtum ein, aber auch voller Intrigen und Geheimnisse – und sie trifft auf Caleb, den Adoptivsohn ihrer Mutter, dessen intensive Blicke Julies Herz trotz seiner abweisenden Art gefährlich schnell schlagen lassen. Doch plötzlich erreichen sie beunruhigende Anrufe und mysteriöse Drohbriefe, die Julie Angst einjagen …

Quelle: luebbe.de

Drei Tote, mehrere Millionen Sachschaden, ein zerstörtes Apartment und vier gebrochene Rippen sind ein verdammt Resultat eines Sommers in New York.


Das Cover ist echt schön, aber meiner Meinung nach passt es nicht zu dem Genre. Das Buch ist eine Mischung aus Liebesroman, Thriller und Mystery und das Cover zeigt eigentlich nur einen Liebesroman. Vielleicht hätte man sich hier etwas anderes einfallen lassen können, aber abgesehen davon gefällts mir.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen, ich mag es, dass man aus Sicht von Caleb und Julie liest und so beide Personen besser kennen lernt. Besonders die Gefühle von Julie sind sehr gut bei mir angekommen.


Zu Beginn lernt man Julie kennen, die plötzlich einen Haufen Geld von ihrer verstorbenen Mutter geerbt hat. Die Bedingung dafür ist, dass sie ein Jahr lang als CEO in ihrer Firma zusammen mit Caleb arbeiten soll. Doch nicht jeder scheint begeistert zu seon von Julie, denn schon bald bekommt sie Drohungen.

Der Einstieg in das Buch hat mir richtig gut gefallen. Julie war mir sehr sympathisch und auch Caleb mochte ich recht schnell, obwohl er sich zurst kalt und wie ein Arsch aufgeführt hat. Zuerst wirkt es wirklich wie ein normaler Liebesroman, die Drohungen kommen erst später. Man erfährt, wieso Julie das Erbe bekommt, wie viel das ist und all die Bedingungen drumherum, damit ist der Grundstein für die restliche Geschichte gelegt.

Julie mochte ich echt gerne, denn zuerst will sie das Erbe gar nicht und als sie es doch annimmt denkt sie nicht an sich selbst, sondern will ihrem Vater helfen und etwas für die WG kaufen. Das hat sie gleich noch sympathischer gemacht. Sie versucht auch sich mit Caleb gut zu stellen, denn nach einem Jahr trennen sich ihre Wege sowieso, ihre Herangehensweise fand ich also sehr gut und pragmatisch.

Caleb mag zuerst wir ein Arsch wirken, aber bereits in seinen Kapiteln merkt man, dass er das nicht ist. Er wirkt nur nach außen hin so und gibt sich so kalt, damit der Vorstand ihm nichts anhaben kann. Ich verstand ihn da wirklich und im Laufe des Buches lernt man den wahren Caleb kennen, den man einfach mögen muss. Er ist nett, kümmert sich um Julie und auch seine Angestellten sind ihm nicht egal. Insgesamt ist er ein toller Kerl.

Die Geschichte hatte für mich einige Längen, da passierte für mich einfach zu wenig. Ich wollte gerne mehr von den Drohungen erfahren, was es mit diesen auf sich hat und dann gabs oft richtig lange Szenen und Gespräche, die keinen wirklichen Nutzen hatten. Das fand ich etwas schade. Abgesehen davon war das Buch aber gut, ich mochte alle Szenen mit Julie und Caleb zusammen und auch der Teil mit den Drohungen hat mir gefallen.

Man kann als Leser mitraten, wer Julie nun droht und ich habe recht schnell meinen Verdächtigen gefunden. Ich bleibe bei meiner Theorie. Es gibt viele Menschen, die in Frage kämen, angefangen mit Daniel, einem Studienkollegen von Julie. Der Kerl ist ein richtiger Arsch, aber für mich kommt er als Täter nicht in Frage. Die Auflösung gab es in diesem Band leider noch nicht, daher muss man sich als Leser wirklich gedulden, aber ich bin schon richtig gespannt, wer es denn nun war.

Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, denn zuerst mögen sich die beiden nicht, freunden sich dann an und kommen sich so immer näher. Ihre Beziehung wächst langsam und mit jedem Gespräch, was ich persönlich sehr gerne mag. Für mich passen Caleb und Julie so gut zusammen und sie verstehen sich gegenseitig, was echt schön ist.

Das Buch endet richtig fies, man weiß nun nicht, wer der Täter war, aber aufgrund dessen, was er alles getan hat, blieb die Geschichte bis zu einem gewissen Punkt spannend. Abgesehen von den Längen hat der Täter echt Schwung in das ganze rein gebracht. Jetzt möchte ich schon wissen, wie es denn ausgeht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es ein paar Längen gab und ich gerne mehr über den Täter erfahren hätte. Man hat als Leser fast keine Hinweise, was ich irgendwie schade finde, aber man kann trotzdem mitraten. Die Liebesgeschichte hingegen hat mir sehr gut gefallen, da sich die beiden nur langsam annähern. Jetzt freue ich mich schon auf Band zwei.

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