[Abbruchrezension] „Love me snowly“ – Jessica Wismar

Quelle: drachenmonde.

Titel: Love me snowly
Autor: Jessica Wismar
Verlag: Drachenmond
Preis: 14,90€ [D]
Seiten: 331

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Urlaub im schneebedeckten Österreich … so hatte sich Elina die Winterferien eigentlich nicht vorgestellt. Um einem ungebetenen Gast aus dem Weg zu gehen, schließt sie sich spontan einem Skitrip an. Abenteuer, Spaß und unbegrenzte Freiheit sind genau das, was Elina gerade braucht. Mitten im Schnee lernt sie neue Freunde kennen – und Noah. Attraktiver, als ihm – und ihr – guttut. Sie kommt ihm näher, als sie sollte, denn eine Beziehung ist das Letzte, was sie will. Doch während ihr Kopf das einsieht, scheint ihr Verstand irgendwo auf der Piste verloren gegangen zu sein. Und ihr Herz gleich mit! Als dann auch noch der Barmann Santino in ihr Leben tritt und Elina gefällt, was sie hinter seiner schroffen Fassade entdeckt, ist das Chaos perfekt.

Quelle: drachenmond.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Darling!“


Das Cover gefällt mir echt gut, es strahlt schon eine winterliche Stimmung aus und da das Buch um die Weihnachtszeit spielt, passt das auch wirklich perfekt.


Der Schreibstil hat mir sehr große Probleme gemacht. Die Szenen wirkten zusammengewürfelt, es gab keine wirklichen Übergänge zwischen ihnen und ich musste manche Sätz öfter lesen, weil ich mir so schwer getan habe.


Zu Beginn lernt man Elina kennen, die einen Skitrip zu Weihnachten macht, da sie nicht zu Hause sein will. Dort lernt sie Noah kennen und bald schon geht es heiß her zwischen den beiden.

Puh, wo soll ich nur anfangen? Ich wollte das Buch so gerne mögen, aber bei knapp der Hälfte musste ich mich zwingen es überhaupt in die Hand zu nehmen und konnte nicht mehr als ein paar Seiten am Stück lesen. Eine Leseflaute hat sich angebahnt und dann habe ich entschieden, dass es nichts bringt und ich das Buch nicht fertig lesen werde. Es war einfach nichts für mich.

Schon beim Einstieg hab ich mir mega schwer getan. Die Familie von Elina ist etwas kompliziert, wird aber nie richtig erklärt. Ich glaube, dass eine Schwester von ihr heiratet, dann hat sie noch eine Schwester und einen Bruder. Vielleicht hat sie auch nur eine Schwester, auf jeden Fall hat sie eine Stiefmutter. Und dann gibts den mysteriösen Sam, dem sie nicht begegnen will, der anscheinend mit ihrer Schwester heiratet? Keine Ahnung, in den ersten Kapiteln kommen so viele Namen vor und ich habe nicht kapiert, wie die Beziehungen in ihrer Familie nun sind und wen sie mag und wen nicht und warum sie Sam nicht sehen will. Das wird sicher irgendwann noch erklärt und ich kann mir denken was es ist, denn es wurde oft angedeutet, dass sie mal was ihm hatte, aber ich fands als Einstieg einfach nur sehr verwirrend.

Somit ging ich schon ohne richtigen Überblick über die Familienmitglieder in die Geschichte und dann kommt auch schon der nächste Schwall an Namen. In dem Hotel, in dem sie den Skitrip verbringen wird, trifft sie das erste Mal auf die anderen. Hier haben wir 4 andere Mädels und dann noch 5 Jungs, zu allen bekommt man einen schnellen Überblick, was aber einfach zu viel Information auf einmal war. Es wird mit Namen um sich geworfen, mit Hobbys und was die jeweilieg Person ausmacht. Also hat man auf den ersten Seiten so um die 15 Namen gehört, und ich konnte einfach keinen zuteilen, bis auf Daniel, den schelimigen Aufpasser. Insgesamt keine guten Voraussetzungen.

Mit den Charakteren hatte ich große Probleme. Nicht nur konnte ich zu keinem einzigen eine Verbindung aufbauen, sodass mir im Endeffekt alle egal waren, es waren mir auch alle unsympathisch, bis auf Kai und Sonny. Die Mädels waren alle zickig oder übertrieben freundlich, die Jungs haben einen auf dicken Macker oder Bad Boy gemacht. Elina, unsere Hauptperson erwähnt immer wieder, dass sie grad in einer Phase ist, in der ihr alles egal ist. Das bedeutet, dass sie unverbindlichen Sex hat, gerne mit vergebenen Typen flirtet und verbotene Dinge tut. Ich mochte ihre Einstellung nicht, denn sie hatte eine „Ist-mir-eh-alles-egal“-Einstellung und ihre „Eigentlich-bin.ich-nicht-so“-Gedanken haben da auch nicht geholfen.

Dann haben wir noch Noah, den größten Arsch auf der Welt. Er man Elina nicht, findet sie aber mega heiß. Er ist unfreundlich zu ihr und gemein, ich mochte ihn nicht, wirklich nicht.

Aber sobald Elina ihrer Lust nachgibt und Noah vorschlägt Sex zu haben, ist alles vergessen und die beiden machen es die ganze Nacht, nur um sich am darauffolgenden Tag wieder anzuschweigen. Hier muss ich sagen, dass mir die intimen Szenen auch nicht gefallen haben, Elina wirkte viel zu überheblich, weil sie sich für unwiderstehlich hälft und Noah denkt immer wieder dran, dass er sie eigentlich gar nicht leiden kann, während er sien Ding in ihr hat. Richtig romantisch.

Ich hatte keine Gefühle beim Lesen, es gab Zickenkrieg, gewollt lustige Gespräche, Elina macht einfach alles, egal was es ist, weil es ja eh egal ist und wieso Belle und Elina sich nicht leiden können weiß man auch nicht. Ich konnte einfach nicht weiter lesen und hätte mich zwingen müssen, so habe ich das Buch bei der Hälfte abgebrochen.

Ich wollte das Buch mögen, aber keine der Figuren war sympathisch, es gab schon bis zur Hälfte zu viel Drama, es waren zu viele Personen, von denen ich die Verbindungen nicht verstanden habe und allegmein war einfach alles zu viel. Leider war das Buch absolut nicht mein Fall.

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