[Rezension] „Golden Hill Touches“ – Nicole Böhm

Quelle: goodreads.com

Titel: Golden Hill Touches
Autor: Nicole Böhm
Verlag: Mira Taschenbuch
Preis: 12,99€ [D]
Seiten: 416

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Parker erfüllt sich seinen größten Wunsch und kauft die Golden Hill Ranch zurück, die einst seinen Großeltern gehörte. Hier in Montana, im verschlafenen Städtchen Boulder Creek, möchte er eine Pferdetherapiestätte aufbauen. Doch seine Pläne stoßen bei der Dorfgemeinschaft auf Widerstand. Und auch Parkers Jugendliebe Clay ist zunächst nicht erfreut, ihn wiederzusehen. Dennoch entschließt sie sich, Parker und seine Idee zu unterstützen. Wenn da nur nicht dieses altbekannte Kribbeln wäre, das mit jeder Begegnung stärker wird …

Quelle: goodreads.com

Ich hasste alles hier.


Das Cover ist schön, es gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten von den Farben her, aber es passt zum Buch, da es einfach eine gewisse Ruhe ausstrahlt.


Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und ich habe mich die ganze Zeit sehr wohl gefühlt. Besonders toll fand ich, dass man aus Scht von Parker und Clay liest, das hat auch noch etwas Abwechslung mitrein gebracht.


Zu Beginn lernt man Parker kennen, der die Golden Hill Ranch gekauft hat und sie wieder aufbauen möchte. Doch als er damals auf der Ranch seine Großeltern besucht hat, ist dies nicht gut ausgegangen und die Dörfler sind ihm nicht alle wohl gesinnt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da man abwechselnd aus Sicht von Parker und Clay liest und sich die Gegenwart und Vergangenheit auch noch abwechseln. Dadurch erfährt man gleich, wie Parker damals auf Golden Hill gekommen ist und wie es ihm damit ging. Man hat also sehr viele Hintergrundinfos und weiß, wieso die Beziehungen in der Gegenwart so sind, wie sie eben sind.

Parker mochte ich echt gerne. Aber nur seine aktuelle Version, den 17-jährigen Parker mochte ich kein Stück, auch wenn er sich etwas gebessert hat. Ich fand seine Aufopferung für die Ranch bewundernswert, wie er mit den Problemen umging und wie sehr er sich um die Personen, die er gerne mag, kümmert. Seine Kapitel hab ich wirklich gern gelesen, weil er die Dinge angepackt hat und sich nicht lange Gedanken gemacht hat.

Ganz im Gegensatz zu Clay, die einfach alles immer zerdenken muss. Besonders gegen Ende wurde das noch schlimmer und ihre Unentschlossenheit ging mir auf den Keks. Eigentlich weiß sie schon lange, was sie will und trotzdem überlegt sie noch ewig herum und gesteht es sich selber nicht ein. Abgesehen davon war sie ein toller Charakter, denn sie hat Parker unterstützt, obwohl er ihr in der Vergangenheit ziemlich weh getan hat.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, es war ein typisches Kleinstadtsetting, mit Bewohnern, die einen Stock im Popo haben und allem Neuen generell skeptisch gegenüber stehen. Sowas mag ich total gerne und auch hier hat es perfekt gepasst, denn Parker möchte die Ranch zu einem Therapiezentrum umbauen. Man begleitet diesen Prozess also das ganze Buch über und was sich vielleicht zuerst langweilig anhört ist es nicht, denn es gibt immer wieder Probleme.

Die Abgneigung der Dorfbewohner wurde richtig gut dargestellt und ich konnte nicht anders als mit Parker zu leiden, denn man merkt beim Lesen richtig, wie wichtig ihm dieses Projekt ist. Besonders wenn er mit seiner Schwester redet. Die Szenen mochte ich echt gern, nicht nur weil Sadie cool ist, sondern weil man die Liebe, die von Parker ausgeht, so sehr fühlen kann.

Dann gibts noch die Liebesgeschichte zwischen Clay und Parker. Es ist nicht Liebe auf den ersten Blick und die alten Gefühle sind auch nicht plötzlich wieder da. Die beiden müssen sich neu kennenlernen und darum ist die Liebesgeschichte langsam. Sie entwickelt sich langsam, die Gefühle kommen langsam und trotzdem war es echt schön zu lesen, denn man merkt schon ab der ersten Seite, dass sich die beiden mögen. Ich mochte es einfach, dass nichts überstürzt wurde und die Gefühle Zeit hatten, sich wirklich zu entwickeln.

Den Wechsel zwischen Vergangenheit und aktueller Zeit fand ich gelungen, denn das war nur zu Beginn oft der Fall, wurde im Laufe des Buches aber weniger. Da immer wieder auf Ereignisse von damals referenziert wurde, war das echt hilfreich und ich mochte das.

Das Buch lädt zum Wohlfühlen ein und am liebsten wurde man selbst die Golden HIll Ranch besuchen. Mit Sadie scherzen, mit Clay ausreiten und mit Parker über die Ranch spazieren. Wenn man abschalten will ist man hier einfach richtig und ich hatte sehr viele schöne Lesestunden. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band!

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