[Rezension] „The way we fall“ – Jana Schäfer

Quelle: ravensburger.de

Titel: The way we fall
Autor: Jana Schäfer
Verlag: Ravensburger
Preis: 14,99€ [D]
Seiten: 416

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Will you stay with me, if I fall?

Das gemütliche Café inmitten der Gassen Edinburghs und ihre Schwester – Amelia sagt sich jeden Tag, dass sie für ein glückliches Leben nicht mehr braucht. Bis ausgerechnet der Bestsellerautor Jasper Haven einen Espresso bei ihr bestellt. Schnell merkt sie, dass sich hinter seiner unnahbaren Fassade mehr verbirgt. Spätestens bei einem gemeinsamen Roadtrip durch die schottischen Highlands lässt sich das Knistern zwischen ihnen nicht länger leugnen. Doch dann kommt Jaspers Vergangenheit ans Licht …

Quelle: ravensburger.de

Wenn ich die Welt mit Farben beschreiben müsste, wäre dieser Tag schwarzblau.


Das Cover ist wirklich schön, auch wenn es ganz einfach gehalten ist. Das Gold glitzert und sieht in echt super aus, ich mag solche schlichten Cover.


Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen. Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Amelia und Jasper geschrieben, wodurch man beide besser kennen lernt. Besonders die Gefühle wurden sehr gut geschrieben, sodass man einfach alles, das Amelia oder Jasper fühlen, ebenfalls fühlen muss.


Zu Beginn lernt man Amelia kennen, die in einem Cafe arbeitet. Ihre Schwester spricht nicht viel und sie stellt ihre eigenen Träume immer für Maisie hinten an. Als aber der bekannte Autor Jasper Haven in ihr Leben tritt, ändert sich einiges.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Das Setting war toll und Amelia war mir ebenfalls sofort sympathisch, sodass ich keinerlei Schwierigkeiten hatte mich mit ihr anzufreunden. Ich liebe das Daydream, also das Cafe in dem Amelia arbeitet und dort lernt man auch schon einige Nebenfiguren kennen, die ebenfalls sympathisch waren, obwohl sie keine große Rolle spielen. Schnell erfährt man auch, wieso Amelia und ihre Schwester Maisie bei ihrer Tante leben und dass Maisie nicht viel spricht. Das allein hat mich schon überzeugt und ich war gespannt, was da noch alles kommen würde.

Amelia ist eine tolle Protagonistin. Ich verstehe, dass sie immer auf ihre Schwester aufpassen will und ihre Träume hinten anstellt, aber man merkt auch, dass sie nicht zu 100% glücklich ist. Im Laufe der Geschichte macht sie eine Entwicklung durch, die ich nur befürworten kann. Am Ende wirkte sie viel glücklicher und entschlossener, sie wusste endlich, was sie wollte und hat ihr Leben selbst in die Hand genommen, das fand ich beeindruckend.

Jasper kam mir zuerst wie ein hochnäßiger Autor vor, aber der erste Eindruckt täuscht. Eigentlich ist er ein Traumtyp, der selber einiges an Ballast mit sich herum trägt. Man bekommt immer nur kleine Häppchen von seinem wahren Ich und seiner Vergangenheit, bevor man irgendwann damit überrant wird. Ich muss sagen, dass ich ihn verstehen kann, dass er nicht gerne über seine Familie redet, aber wenn er sich jemandem anvertraut hätte, wäre einiges vielleicht anders gelaufen.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Amelia und Japser treffen sich und gehen miteinander aus. Es war erfrischend, dass sie nicht zuerst eine Million Hürden überwinden müssen, sondern sich gleich näher kommen und etwas zusammen unternehmen. Allerdings war dann auch schnell klar, dass ihr Glück nicht ewig halten kann und ich habe voller Angst auf die Explosion gewartet. Tatsächlich passiert das recht schnell und ich war gespannt, was da noch kommen würde.

Die Autorin hat alles sehr realistisch dargestellt, auch wenn ich Jasper immer noch nicht ganz verstehe. Er öffnet sich ein wenig, nur im dann wieder in sein Schneckenhaus zurück zu kehren. So vieles hätte verhindert werden können, wenn er nicht so stur gewesen wäre. Aber dadurch kam dann eben ganz viel Drama rein, welches aber sehr gut aufgelöst wurde. Ich mag es nicht, wenn sie plötzlich nicht mehr miteinander reden und sich gegenseitig Vorwürfe machen, das war hier tatsächlich ein bisschen anders.

Mein einzige Kritikpunkt ist, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass das Buch in Edinburgh spielt. Davon habe ich tatsächlich sehr wenig mitbekommen, sogar die Beschreibungen von der Isle of Skye waren besser als die von der Stadt. Das fand ich etwas schade, da ich Edinburgh liebe und auch schon da war. Es hätte hier tatsächlich jede beliebe Stadt sein können.

Ich fands hingegen toll, dass neben der Liebesgeschichte auch die familiären Situationen von den beidne behandelt wurden. Besonders Maisie fand ich interessant, da sie nicht viel redet und ich freue mich schon, wenn man mehr von ihr erfährt.

Das Buch habe ich so schnell weggelesen, es war einfach so schön zu lesen. Jasper und Amelia sind tolle Protagonisten und ich mochte ihre Geschichte sehr gerne. Besonders gefallen hat mir der Roadtrip und die Tatsache, dass Jasper ein Autor ist hat das Buch gleich nochmal ein bisschen besser gemacht. Das Drama am Ende fand ich durchaus gelungen und auch wie die beiden letzendlich zusammen gefunden haben fand ich sehr schön. Alles in allem habe ich nur den einen Kritikpunkt, dass das Buch in jeder Stadt spielen könnte, da man von Edinburgh nicht viel mitbekommt, aber abgesehen davon ist dies ein richtig toller Roman zum wohlfühlen.

Ein Kommentar zu „[Rezension] „The way we fall“ – Jana Schäfer

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