[Rezension] „Aurora entflammt“ – Amie Kaufmann & Jay Kristoff

Quelle: fischerverlage.de

Titel: Aurora entflammt
Autor: Amie Kaufmann & Jay Kristoff
Verlag: Fischer
Preis: 15€ [D]
Seiten: 528

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Tyler und sein Squad 312 sind zurück, und dieses Mal sind sie auf der Flucht vor so ziemlich jedem in der Galaxie. Nachdem sie in galaktisches Sperrgebiet eingedrungen sind, ist auf sie ein Kopfgeld ausgesetzt. Ihre Hauptaufgabe besteht aber nicht nur darin, sich selbst zu retten, sondern auch ihre blinde Passagierin Aurora.  Und die Zeit drängt. Denn wenn Aurora nicht lernt, ihre Kräfte als Trigger zu beherrschen, wird der Squad 312 und alle seine Bewunderer toter sein  als der große Ultrasaurier von Abraxis IV …  

Schockierende Enthüllungen, Banküberfälle, mysteriöse Geschenke, unangemessen enge Bodysuits und ein episches Feuergefecht werden über das Schicksal der unvergesslichsten Held*innen der Aurora-Legion entscheiden – und vielleicht auch über den Rest der Galaxie.

Quelle: fischerverlage.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Strahl des Disruptors trifft die Betraskerin mitten in die Brust.


Das Cover ist mein liebstes der ganzen Reihe. Darauf zu sehen ist Kal und sieht er nicht toll aus?! Ich bin immer noch so froh, dass die englischen Cover übernommen wurden, denn ehrlich, er hat eine der Hauptrollen in dem Band.


Der Schreibstil der beiden ist wieder klasse. Man merkt, dass das Duo alle Gefühle perfekt beschreiben kann, seien es nun sentimentale Szenen, witzige oder actionreiche Szenen oder auch eine, die dem Leser das Herz bricht. Man bekommt so viel und ich liebe den Stil.


Das Buch geht fast direkt beim Ende von Band eins weiter. Das Squad 312 ist noch auf der Flucht und Aurora versucht immer noch ihre Kräfte beherrschen zu lernen.

Band eins war schon etwas her, daher fand ich es wirklich gut, dass es am Anfang einen kurzen Überblick über die Charaktere und die Geschehnisse in Band eins gab. Somit wurde mein Gedächtnis aufgefrischt und ich bin nicht ganz so blind in den zweiten Band gestartet. Das sollte es öfter in Büchern geben, find ich klasse. Danach gings auch schon los und es hat nicht lange gedauert, bis ich wieder vollends in der Geschichte drinnen war.

Ich werde nicht nochmal auf alle Charaktere detailliert eingehen, aber auf die wichtigsten und auf die neuen. Zuerst einmal Kal. Er spielt hier tatsächlich eine große Rolle. Einerseits wegen seiner Beziehung zu Aurora, andererseits wegen Angriffen, die wegen ihm stattfinden. Ich mochte Kal schon im ersten Band sehr gerne, und hier hat er sich noch weiter in mein Herz geschlichen. Man merkt einfach, dass er Aurora aufrichtig liebt und da gabs dann eine Szene, die mir wirklich das Herz gebrochen hat. Ich konnte seinen Schmerz fühlen, habe aber zu keinem Zeitpunkt an seiner Aufrichtigkeit gezweifelt. Für mich ist er einfach der beste Charakter in dem Buch.

Dicht gefolgt von Saedii. Sie ist neu und macht Jagd auf das Squad. Zuerst wirkt sie wie der typische Bösewicht, aber je mehr ich von ihr gelesen habe, desto faszinierter war ich von ihr. Und irgendwie finde ich sie richtig klasse. Nicht nur, dass sie sehr schlau und taktisch begabt ist, sie kann auch kämpfen wie eine Maschine. Ach ja, irgendwie bin ich Saedii verfallen und ich hoffe, dass sie uns in Band drei erhalten bleibt.

Aurora ging mir irgendwie auf den Keks. Klar, sie ist die Auserwählte und muss alle retten, aber als sie dann endlich soweit ist ihre Kräfte zu beherrschen, hat sich was an ihr verändert und sie wurde etwas komisch. Gefühlskalt. Vor diesem Zeitpunkt musste sie auch immer gerettet werden, jeder will sie beschützen und irgendwie war mir das ein bisschen viel. Aber da kann Aurora direkt nichts dafür.

Zila gehört hier auch erwähnt. Man lernt sie in Band eins als in sich gekehrt, schlau und Einzelgängerin kennen. Im Laufe dieses Buches ändert sich das ein wenig und man erfährt auch mehr von ihrer Vergangenheit. Ich muss zugeben, dass ich nie ein Fan von ihr war, aber nach diesem Band kann ich sie viel besser verstehen. Besonders die Einblicke in ihre Kindheit fand ich sehr spannend und auch ihren Kampf gegen die Gefühle und ihre Gleichgültigkeit fand ich gut dargestellt.

Das Buch war actionreicher als Band eins und das mag was heißen. Außerdem werden viele Geheimnisse gelüftet und es ist etwas ernster. Immer noch will Aurora ihre Kraft beherrschen lernen und immer noch wird das Squad 312 durch die Galaxis gejagt. Ich weiß gar nicht, was ich zu dem Inhalt sagen soll, außer dass man es selber lesen muss.

Man lernt endlich die Eshvaren kennen und lernt mehr über ihre Vergangenheit. Mit Saedii und ihrer Crew kommen neue Verfolger dazu und das Squad muss sich öfter aufteilen, was nicht immer gut geht. Während man das Buch liest gibt es selten Momente der Ruhe, immer fiebert man zumindest mit einem Charakter mit und hofft, dass die anderen in der Zwischenzeit nicht sterben. Selten schafft es ein Buch mich so sehr zu fesseln und am liebsten hätte ich es an einem Tag durchgelesen.

Die Beziehung zwischen Aurora und Kal wird hier ebenfalls vertieft. Ein bisschen Liebe darf halt auch hier nicht fehlen. Die beiden sind echt süß zusammen und ein bisschen neidisch bin ich schon auf Aurora, denn Kal ist ein Traumtyp. Neben den beiden gibt es noch Andeutungen zu anderen Liebesgeschichten, die sich in Band drei entwickeln können und für zwei davon bin ich sehr offen und ich hoffe, dass es so passiert, wie es hier angedeutet wird.

Das Buch hat einfach alles, was es braucht und da darf ein ganz gemeines Ende nicht fehlen. Es ist komplett offen, man weiß als Leser eigentlich nichts und ich bin so gespannt auf den dritten Teil!

Was für ein zweiter Band! Da dachte ich schon, dass man Band eins nicht schlagen kann und es hier ähnliche wie bei den Illuminae-Files wird, dass die Reihe von Buch zu Buch nachlässt, aber ehrlich? Ich mochte Band zwei fast noch lieber, was sicherlich auch Saedii geschuldet ist. So viel Action und Gefühl und Witz in einem Buch zu vereinen ist sicher nicht einfach, aber Kristoff und Kaufmann haben es geschafft und ich bin tief beeindruckt. Ich zähle es direkt mal als Jahreshighlight.

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