[Rezension] „Bullshit-Bingo – Das Spiel beginnt“ – Ina Taus

Quelle: drachenmond.de

Titel: Bullshit-Bingo – Das Spiel beginnt
Autor: Ina Taus
Verlag: Drachenmond
Preis: 14,90€ [D]
Seiten: 315

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Endlich ist Haley Studentin an der Penn University und lebt ihren Traum. Doch dann verliert ihr Vater seinen Job und sie weiß nicht, wie sie in Zukunft die Studiengebühren und ihr Zimmer im Wohnheim bezahlen soll. Als sie erfährt, dass die Mitglieder der »Crossbones« – eine Studentenverbindung – seit Jahren in einem geheimen Spiel gegeneinander antreten, scheint »Bullshit-Bingo« die Rettung für Haley zu sein. Nachdem sie der Verbindung beigetreten ist, wartet allerdings bereits die nächste Schwierigkeit: Adam Carter, ihr ehemaliger Nachbar und der Mensch, dem sie gern weiterhin aus dem Weg gehen möchte. Doch leider ist das nicht so einfach, denn Adam ist ebenfalls Verbindungsmitglied und wirklich hilfreich beim Lösen der gestellten Aufgaben. Je länger die beiden zusammenarbeiten, desto klarer wird, dass sie zwar ein Spiel gewinnen, aber möglicherweise auch ihr Herz verlieren könnte …

Quelle: drachenmond.de

Man könnte meinen, der Wagen meines Bruder wäre wie von Zauberhand auf den winzigen Parkplatz geglitten.


Das Cover finde ich recht interessant. Zuerst hat es mir nicht so gefallen, aber je länger ich es anschaue, desto mehr mag ich es. Ich finds cool, dass das Gesicht von Haley verdeckt ist und man dadurch kein Bild in den Kopf gesetzt bekommt.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und gut zu lesen, sie schreibt witzig, aber nicht gezwungen witzig. Es passt immer zur Situation, aber auch ernste Situationen wurden gut umgesetzt. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Haley selbst.


Zu Beginn lernt man Haley kennen, die endlich an ihrer Traumuni anfängt. Dort trifft sie auf ihren ehemaligen besten Freund Adam, der wieder in ihr Leben will.

Durch eine spontane Eingebung habe ich zu dem Buch gegriffen und es nicht bereut. Bereits der Einstieg ist mir unglaublich leicht gefallen. Haley ist toll, ich fand sie sofort sympathisch und kam daher auch sehr gut in die Geschichte. Alle wichtigen Charaktere werden schon recht am Anfang vorgestellt und man weiß gleich, woran man ist.

Haley ist klasse, sie mag Disney, liebt Mario Kart und ist auch ansonsten ein total cooler Mensch. Mit ihr wäre ich gerne befreundet. Zwar macht sie oft Witze und kann sehr sarkastisch sein, aber man merkt auch, dass sie eine ernste Seite hat und sich nicht immer hinter einer Fassade versteckt. Ich mochte dieses Zusammenspiel, es war genau richtig und hat Haley zu einem greifbaren Charakter für mich gemacht.

Mit Adam hätten wir den Love Interest. Sein erster Auftritt in dem Buch hat mich schon von ihm überzeugt. Er ist total nett, kein Bad-Boy und er geht auf die Wünsche und Bedürfnisse von Haley ein, was ich wirklich tol fand. Man muss sich einfach in Adam verlieben, außerdem sind seine Arme voll mit Marvel Tattoos, also muss er doch cool sein.

Ich ging recht unvoreingenommen an das Buch heran und wusste nicht, was mich da erwarten würde. Die Geschichte hat einige witzige Szenen, besonders die Schlagabtausche zwischen Haley und Adam haben mir sehr gefallen, denn man merkt richtig, dass sie sich mögen, ob nun freundschaftlich oder aber mehr sei dahingestellt. So hatte das Buch genau das, was ich wollte, es war nicht allzu ernst, beinhaltet trotzdem ernste Themen und es war nicht super kitschig. Dadurch, dass sich die beiden schon ewig kennen fällt auch das Kennenlernen weg und sie sind sofort im Freundschaftsmodus, was mir wirklich gut gefallen hat.

Lange wusste ich nicht, was es nun mit dem Bullshit-Bingo auf sich hat, aber die Idee dahinter war recht cool. Die Teilnehmer bekommen eine Bingo-Karte mit Aufgaben, jeden Freitag wird eine Aufgabe gezogen und wenn jemand ein Bingo hat, gewinnt diese Person. Die Aufgaben selber waren jetzt nicht super spannend, aber für einige hat Haley Adams Hilfe gebraucht und da kamen sich die beiden dann auch näher und mussten Zeit miteinander verbringen.

Aber neben den recht lustigen Aspekten des Buches wurden auch zwei ernstere Themen angesprochen. Sie passten sich gut in das Gesamtbild und wurden auch behandelt, zwar nicht lange, aber alles wurde geklärt und ich fand die Lösungen für beiden Themen wirklich gut, das vermittelt dem Leser ein gutes Bild. Danach gabs natürlich noch das Drama, welches ich absolut nachvollziehen konnte. Haley hat hier nicht übertrieben und Adams Verhalten fand ich auch nicht toll, also ich verstehe, dass sie Abstand von ihm gebraucht hat. Haley hat Adam dann für meinen Geschmack etwas zu schnell und einfach vergeben, aber wenn man bedenkt, wie lange sie ihn schon mag, ist das zu verkraften, die beiden sind immerhin schon ewig Freunde.

Ich habe mich komplett ohne Erwartungen auf das Buch eingelassen und habe eine richtig tolle Geschichte bekommen. Sie war witzig, die Charaktere waren echt toll, aber es gibt auch ernste Themen, die hier behandelt werden. Insgesamt war das eine tolle Mischung und ich hätte gerne noch mehr von Haley und Adam gelesen. Von mir gibts eine große Empfehlung!

3 Kommentare zu „[Rezension] „Bullshit-Bingo – Das Spiel beginnt“ – Ina Taus

  1. Hey!
    Deine Rezension macht Lust audf das Buch! Von Ina Taus habe ich schon andere Bücher gelesen und mochte ihren Schreibstil. Leicht und locker für einige gemütliche Stunden auf dem Sofa. Das Buch schaue ich mir auf jeden Fall mal näher an.
    Hab einen guten Start in die neue Woche
    LG
    Yvonne

    Gefällt 1 Person

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