[Rezension] „Rachefürst – vergessen“ – Andrea Ego

Quelle: amazon.de

Titel: Rachefürst – vergessen
Autor: Andrea Ego
Verlag: Selfpublisherin
Preis: 9,99€ [D]
Seiten: 284

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Lasse niemanden an dich heran. Hoffe nicht. Sei dir selbst die Nächste. Aelys hat ihre Prinzipien verraten – und wurde auf den Boden der Tatsachen geschmettert. Nie wieder will sie einen solchen Fehler begehen. Sie führt die wenigen Überlebenden des Angriffs in die nächste Stadt, doch diese versinkt im Chaos. Zu allem Unglück geraten die Experimente in Gefahr, und Aelys steht erneut vor der Entscheidung, Kaer zu vertrauen oder für sich selbst zu kämpfen.

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Kaer schlich sich von seiner Gruppe weg, um sich am Waldrand nach möglichen Lebenzeichen umzusehen.


Das Cover ist wieder ein richtiger HIngucker. Dieses Mal ist Kaer und sein Albpferd darauf zu sehen und ich finds einfach wieder so schön. Man sieht sofort in welchem Genre das Buch anzusiedeln ist und macht auf sich aufmerksam.


Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder aus der Ich-Perspektive von Aelys. Prolog und Epilog sind wieder aus Sicht von Kaer, was ich eine tolle Ergänzung finde.


Das Buch schließt direkt an den ersten Band an. Kaer und Aelys haben sich bekämpft und Aelys will die Überlebenden nun nach Espera bringen, um sich dort ein neues Leben aufzubauen und zu erzählen, was passiert ist.

Ich kam wieder sehr gut in das Buch, da ich den ersten Band erst vor ein paar Wochen gelesen habe. Ich glaube aber, dass man sich schwer tut, wenn mehr Zeit dazwischen liegt, da die Geschichte direkt weiter geht. Aelys und Bertimi sind nun sozusagen die Anführer und wollen die Gruppe nach Espera bringen. Was Kaer in dieser Zeit macht weiß man nicht, da man nur aus ihrer Sicht liest.

Aelys mochte ich immer noch sehr gerne. Sie handelt immer so, dass alle zufrieden sind, außer wenn Kaer im Spiel ist, dann denkt sie eher mit ihrem Herzen, was ich als keine schlechte Eigenschaft empfinde. Man merkt ihr ihre Gefühle richtig an und da konnte ich verstehen, dass sie Kaer beschützen will, obwohl er sie so sehr verletzt hat.

Kaer fand ich gut, nach dem Ende von Band eins habe ich ihn nicht mehr so gern gemocht, weil er Aelys so hinterlistig ausgenutzt hat, aber man merkt, dass er es bereut und wirklich nur Rache und ein besseres Leben für seine Leute wollte. In diesem Band macht er einiges wieder gut und hat sich dadurch mein Vertrauen wieder verdient.

In diesem Teil geht es hauptsächlich darum, dass die Überlebenden ein neues Leben beginnen wollen, daher machen sie sich nach Espera auf. Ihre Reise dahin fand ich etwas kurz und unspektakulär, die Stadt ist zwar nicht weit weg, aber mit wenigstens einma Angriff durch ein Unwesen habe ich schon gerechnet. Dafur passierte dann in Espera ziemlich viel.

Kaer taucht wieder auf und mit ihm alle anderen Experimente. Die Stadt ist aber nicht so, wie sie alle gedacht haben, denn dort herrscht Chaos und die Bewohner sind weder Aelys noch den Experimenten wohl gesonnen. Aelys muss sich entscheiden, ob sie Kaer vertrauen kann oder nicht und ich fand, dass er einige gute Argumente hatte, die für ihn sprachen. Ich mein, keine der beiden Gruppe könnte allein die Stadt einnehmen und die aktuellen Bewohner besiegen, das ist auf jeden Fall ein Argument für eine Zusammenarbeit. Abgesehen davon gabs dann auch viel Action, da die Leute in Espera ziemlich brutal sind und das sorgte für ein paar ziemlich actionreiche Szenen, die mir sehr gefallen haben.

Das Ende und die Lösung von allem ging mir ein bisschen zu schnell. Hier hätte ich mir etwas mehr Ausbau gewunschen, so wie das Gefühlschaos von Aelys danach. Außerdem bin ich immer noch nicht ganz sicher, was jetzt aus den beiden Städten wurde, da wäre vielleicht ein kurzer Epilog oder eine Aussicht in die Zukunft hilfreich gewesen.

Ich fand den ersten Band ein bisschen stärker, trotzdem hat mir der Abschluss der Dilogie wieder sehr gefallen. Mein einziger Kritikpunkt ist wieder, dass manche Kämpfe länger und schwieriger für die Hauptcharakter hätten sein können, da es manchmal doch zu einfach ging und das Ende war etwas zu schnell da. Ansonsten sind beide Bände eine Empfehlung von mir.

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