[Rezension] Billionaire Crush

Billionaire Crush (Back to You 1) von [Mira Lyn Kelly]
Quelle: luebbe.de

Titel: Billionaire Crush
Autor: Mira Lyn Kelly
Verlag: Lyx
Preis: 6,99€ (eBook)
Seiten: 191

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Er ist erfolgreich, berühmt und unwiderstehlich. Doch ist er noch derselbe wie damals?

Seit zehn Jahren hat Abby ihre Jugendliebe Hank nicht mehr gesehen. Das heißt, sie hat ihn gesehen, allerdings nur auf dem Cover von Zeitschriften, wo er als der heißeste CEO im Silicon Valley gefeiert wird. Als Hank unerwartet in ihre Heimatstadt zurückkehrt, macht ihr Herz einen unerwarteten Satz – obwohl ihr schnell klar wird, dass Hank sich verändert hat. Der Erfolg ist nicht spurlos an ihm vorübergegangen und sie weiß nicht, ob sie dem Hank von heute ihr Herz noch einmal anvertrauen soll. Doch auch wenn er immer wieder betont, dass er nicht bleiben wird, dass sein Leben nicht mit ihrem kompatibel ist, ist die Leidenschaft zwischen ihnen stärker als Abby es sich je in ihren heimlichen Träumen vorstellen konnte …

Quelle: luebbe.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Echt jetzt, Hank, es geht um einen einzigen Abend. Gib dir ’nen Ruck.“


Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich liebe Cover mit Kerlen in Anzügen drauf, vor allem, wenn man nicht das ganze Gesicht sieht. Daher habe ich mich sofort auf das Buch gefreut.


Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr einfach zu lesen. Da die Kapitel aber immer gewechselt haben und man so einmal aus Sicht von Hank und dann aus Sicht von Abby gelesen hat, habe ich mir schwer getan die Sichten zu unterscheiden. Es hat sich beides gleich gelesen und manchmal wusste ich nicht genau, aus wessen Sicht ich nun lese.


Zu Beginn lernt man Abby kennen, dir an ihrer alten Highschool unterrichtet. Ihr Leben ist gut, bis Hank, ihr ehemaliger Freund wieder in ihrem Leben auftaucht, nur dass er jetzt stinkreich und berühmt ist.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, Hank wirkte sofort nett auf mich und ich mochte ihn sofort. Starten tut das Buch mit einem Klassentreffen, zu dem Hank nicht gehen will, dann lässt er sich doch überreden, weil er dort Abby, seine Exfreundin treffen wird. An sich ist das ein guter Anfang und ich war gespannt, was dieser Second-Chance-Roman zu bieten hat. Das ist nämlich nicht unbedingt ein Trope, den ich oft lese, der aber durchaus gut sein kann.

Mit Abby hatte ich so meine Schwierigkeiten, sie blieb für mich recht blass und ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen. Auch in schweren Zeiten, die sie im Laufe des Buches durchlebt, konnte ich mich einfach nicht mit ihr anfreunden und daher auch nicht mit ihr mitfühlen. Durch den fehlenden Bezug konnte ich mich auch nicht ganz auf die Geschichte einlassen.

Obwohl ich Hank mochte hatte ich auch zu ihm keine Verbindung. Zwar mehr als zu Abby, aber das war auch nicht sonderlich viel. Ich kann einfach über beide Charaktere nicht viel sagen, außer dass Abby gerne unterrichtet und Kindern hilft und Hank zu viel arbeitet. In die tiefere Gefühlswelt der beiden habe ich leider keinerlei Eindruck bekommen und daher blieben sie mir bis zum Ende hin fremd und ich fühlte nicht wirklich mit ihnen mit.

Das erste Drittel des Buches hat mir gut gefallen. Die Chemie zwischen den beiden ist immer noch da und sie kommen sich schnell näher, obwohl sie sich lange nicht mehr gesehen haben. Doch bereits hier gab es so viele offene Fragen, die nie richtig beantwortet wurden. Irgendwann erfährt man zwar, wieso sie vor zehn Jahren Schluss gemacht haben, aber es hat immer, wenn davor darüber gesprochen wurde, viel dramatischer geklungen als es schlussendlich war. So ganz habe ich das dann auch nicht durchblickt, viele Anspielungen haben dann nicht zur Auflösung gepasst.

Ähnlich war es mit anderen Themen, die in dem Buch vorkamen. Es wurde etwas angedeutet oder ein Thema wurde aufgegriffen, aber nur wenn es der Geschichte dienlich war, damit Spannung erhalten bleibt oder sich die Charaktere sehen können. So etwa der Klub, den Hank in der Schule gegründet hat. Ich weiß immer noch nicht, was sie da genau machen, um was es geht oder wie das abläuft, denn der Klub hatte nur den Zweck, dass er zur gleichen Zeit wie Abby in der Schule ist.

Dann sind da noch diese komischen Zeitsprünge. In einem Absatz ist man in der Schule oder die beiden reden miteinander, im nächsten ist eine Woche vergangen und das Gespräch ist über irgendwas, das in dieser Woche passiert ist und man hat als Leser keinen Plan mehr. So gings mir öfter und zuerst dachte ich, dass ich einfach was überlesen habe, aber tatsächlich waren es einfach diese komischen Zeitsprünge.

Am Ende gab es dann noch Drama und hier muss ich einfach SPOILERn. Abby hat Probleme, das weiß man ja, woher genau die kommen werden aber am Ende klar, als ihre leibliche Mutter auftaucht. Aber, tja, die wird in einem Satz erwähnt und es gibt kein Gespräch zwischen ihr und Abby, nichts. Nur eine Reaktion von Abby, die dann Hank wieder zu ihr führt, der davor nach Florida gezogen ist, wegen einem Projekt. Man hätte hier ein so tolles Gespräch zwischen Abby und ihrer Mutter einbauen können, aber das ist nicht passiert. Das hat mich echt frustiert, da alle interessanten Sachen einfach kurz erwähnt wurden und dann weg waren. SPOILER ENDE

Die intimen Szenen fand ich auch zu viel. Sie waren nicht erotisch geschrieben, sondern einfach übertrieben. Einzig der Telefonsex der beiden war gut, alles andere war mir wirklich zu unrealistisch und überspitzt dargestellt. Gleiches beim zu plötzlichen Ende. Abby ändert von einem Tag auf den nächsten ihre Meinung und alles ist gut. Das hat für mich einfach nicht gepasst.

Ich habe mich so auf das Buch gefreut und wurde dann so enttäuscht. Nach dem Lesen war ich bei drei Sternen, aber nachdem ich jetzt diese Rezension geschrieben habe und nochmal alles durchgegangen bin, was mich gestört hat, finde ich zwei Sterne angemessen. Das Buch hat für mich einfach zu viel falsch gemacht und ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Sehr schade.

Ein Kommentar zu „[Rezension] Billionaire Crush

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