[Rezension] Der dunkelste Fluch

Der dunkelste Fluch
Quelle: drachenmond.de

Titel: Der dunkelste Fluch
Autor: Stefanie Hasse
Verlag: Drachenmond
Preis: 14,90€ [D]
Seiten: 280

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»Maître, Ihr seid der Mächtigste hier,
aber Sebastien wird noch tausendmal mächtiger als Ihr.«

Nach dem Tod seiner Mutter litt Sebastien de Beauvais unter seinem Stiefvater und entkam nur knapp dem Tod. Heute sollte er einer der mächtigsten Hexer der Welt sein, doch seine Kräfte schwinden und er ist auf einen Trank angewiesen, der seine Magie auflädt – oder auf Alex, deren Gegenwart dasselbe bewirkt. Ausgerechnet die Frau, die Gefühle liest, anstatt sie zu fühlen, lockt in ihm Emotionen hervor, die bei seiner Berufung ausgelöscht wurden.

Alexandra Foster stieß durch eine Verkettung von Zufällen zu der Gruppe junger Hexen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie Freunde, gehört dazu. Doch als die Bedrohung durch die Dunkelmagier ansteigt, erkennt sie, dass ihre besondere Art, die Welt zu sehen, der Schlüssel zu etwas ist, was die Hexenwelt lange nicht mehr gesehen hat …

Quelle: drachenmond.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Uralte, vergilbte Grimoire stapelten sich seitlich des goldgerahmten Spiegels, vor dem er auf ihre Ankunft wartete.


Das Cover gefällt mir mega gut. Durch die Kerzen und das Buch wirkt es gleich ein bisschen magisch und man kann sich bereits denken, dass es im Hexen geht.


Der Schreibstil der Autorin war gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich schnell voran. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Sebastien und Alex, wobei es immer wieder Sichtwechsel pro Kapitel gibt.


Zu Beginn lernt man Sebastien kennen, dem Großes bevorsteht. Immer wieder werden im Steine in den Weg gelegt, doch als er auf Alex trifft ändert sich nochmal einiges.

Ok, ich tue mir wirklich schwer das Buch gut zu rezensieren, da schon sehr viel im Klappentext steht und das Buch nicht lang ist. Zuerst muss erwähnt werden, dass es sich hierbei eigentlich um eine „Fortsetzung“ zu der Magic Tales Reihe der Autorin handelt. Ich habe diese Bücher nicht gelesen und war dementsprechend verwirrt. Am Anfang des Buch gibt es eine kurze Zusammenfassung, was bisher passiert ist und da kommen so viele Namen und Kosntellationen vor, dass ich mir davon fast gar nichts gemerkt habe. Ein bisschen googeln hat ergeben, dass die anderen Charaktere ihre Geschichte in besagter anderer Reihe bekommen haben.

Der Einstieg fiel mir daher richtig schwer, da ich die Charaktere nicht zuordnen konnte und manchmal auf Sachen referenziert wurde, die bereits passiert sind, was man aber nicht wissen kann, wenn man die anderen Bücher nicht gelesen hat. Hier wäre eine klarere Trennung vielleicht besser gewesen, oder man hätte einige Charaktere weglassen können, damit man als Leser nicht so erschlagen wird.

Die Hauptpersonen sind Sebastien und Alex. Sebastien fand ich als Figure sehr gelungen. Man begleitet ihn bereits als Junge in dem Buch und bekommt bis zur eigenltichen Story immer wieder Kapitel aus seiner Kindheit. Dadurch bekam er als Charakter viel mehr Tiefe für mich, da ich ihn gut einschätzen und verstehen konnte. Alex hingegen blieb mir bis zum Ende fremd. Sie wirkte oft naiv auf mich und konzentrierte sich zu sehr auf die Schule, wenn es wichtigere Dinge gab und ich konnte einfach keine Verbindung mit ihr aufbauen.

Bei der Geschichte sah ich lange keinen roten Faden. Es wurde erst recht spät klar, was eigentlich der Sinn der Geschichte ist. Sie ist bei weitem nicht langweilig, aber ich verstand lange nicht, was eigentlich bis zum Ende hin passieren soll. Es fehlten ein paar Erklärungen, dem Buch hätten ein paar Seiten mehr sicherlich nicht geschadet. Es wird am Anfang gesagt, dass Sebastien das Schicksal aller Hexer verändern wird, aber irgendwie ging diese Geschichte erst ab der Hälfte los. Alles was davor war, war interessant, aber ich fand es nicht sonderlich relevant für das Ende. Das hätte man locker kürzen können und dafür den zweiten Teil mehr ausbauen können.

Irgendwie gab es auch ganz komische Zeitsprünge. Zuerst sitzt Alex in der Schule und lernt Ela erst kennen, im nächsten sind sie schon ganz dicke und Alex weiß von den Hexen. Wann ist das passiert? Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass einfach was fehlt, vielleicht ist das in den Magic Tales Büchern genauer drinnen, aber hier fehlt es einfach. Das Buch wirkte auf mich unvollständig.

Das Ende fand ich gut, die Liebesgeschichte war ok, wenn auch nicht ganz mein Fall, die Magie hat mir auch gefallen. Es war also bei weitem kein schlechtes Buch, doch irgendwie einfach unvollständig. Ich hatte das Gefühl, als würden Informationen vorausgesetzt, die man nur aus den anderen Büchern haben kann, aber wenn man die nicht gelesen hat, wird es hier nicht nochmal erwähnt. Bis zum Ende konnte ich die Figuren, bis auf Ela auch nicht zuteilen.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da es sich richtig gut anhört, doch ich fühlte mich etwas verloren, da ich die Magic Tales Bücher der Autorin nicht gelesen habe und in diesen die Geschichten von Sebastiens Freunden erzählt wird. Ich mochte die Magie in dem Buch und auch die Hexengemeinschaft, denn diese ist wie unsere, nur dass Männer hier benachteiligt werden, doch die Geschichte wirkte lückenhaft. Wenn man die anderen Bücher auch gelesen hat, hat man hieran sicher sehr viel Spaß, aber mir fehlten ein bisschen die Zusammenhänge, vor allem zwischen den Charakteren.

Ein Kommentar zu „[Rezension] Der dunkelste Fluch

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