[Staffelrezension] Supernatural Staffel 1

Als letztes Jahr die letzte Folge von Supernatural ausgestrahlt wurde, war ich traurig. Mega traurig, dass die Serie jetzt vorbei ist. Es war für mich klar, dass ich sie unbedingt bald nochmal schauen muss und nun habe ich damit begonnen. Es ist schon ewig her, dass ich die erste Staffel gesehen habe und somit habe ich nicht mehr alles gewusst. Es war fast so, als würde ich sie zum ersten Mal anschauen.


Eckdaten:

  • Titel: Supernatural
  • Episoden: 22
  • Genre: Fantasy
  • Schauspieler: Jensen Ackles, Jared Padalecki

Inhalt:

Sam Winchester war schon als Jugendlicher derart gruseligen Phänomenen auf der Spur. Aber damit ist jetzt Schluss: Er will Jura studieren, ganz normal und sicher leben. Doch dann taucht sein Bruder Dean auf, den er schon lange nicht mehr gesehen hat. Und er bringt keine guten Nachrichten mit: Ihr Vater, der seit 22 Jahren gegen das Böse kämpft, ist plötzlich verschwunden. Um ihn aufzuspüren, müssen die Brüder jagen, was ihr Vater jagt… und Sam muss das Leben wieder aufnehmen, von dem er nichts mehr wissen wollte. Halten Sie sich fest (und lassen sie das Licht an!), wenn Sie die 22 Episoden der ersten Serienstaffel anschauen, die den Zuschauern die Haare zu Berge stehen ließen und die Kritiker in ihren Bann schlugen. Halten Sie den Atem an, wenn sich Sam und Dean auf abgelegenen Wegen und Landstraßen vorarbeiten und jene von ihrem Vater erworbenen geheimen Fähigkeiten einsetzen, die ihnen die Konfrontation mit albtraumhaften Gespensterhorden erlauben. Das ist wirklich nicht von dieser Welt!

Quelle: thalia.at

Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich die erste Staffel beim ersten Mal schauen schon nicht ganz so gern mochte wie alle anderen, da es zwar eine Story gibt, die aber immer nur in wenigen Episoden angerissen wird und erst gegen Ende mehr zur Geltung kommt. Wir haben hier also wirklich die Wurzeln der Serie, Sam und Dean jagen Monster und davon gibt es in jeder Episode eine andere Gattung. Das Konzept davon finde ich sehr gelungen, doch die Folgen in denen es um den Yellow-Eyed-Demon geht fand ich fast noch besser.

In diesen erfährt man mehr über die Vergangenheit und bis zum Ende der Staffel kommen immer mehr Informationen hinzu und es wird klar, dass hier ein größeres Ziel verfolgt wird. Dieser Dämon hat die Mutter von Sam und Dean getötet, die beiden wollen ihn dafür töten. Das könnte man als Handlung für die erste Staffel hernehmen, doch es überwiegen die Folgen in denen sie andere böse Kreaturen jagen und töten.

Die Schauspieler für die Serie sind einfach so gut gewählt. Wir haben hier noch nicht so viele Hauptdarsteller, aber die Personen die immer wieder vorkommen, fand ich super. Jensen Ackles als Dean ist sowieso ein Traum, er spielt seine Rolle so gut. Dean wechselt immer wieder zwischen lustig und ernst, man merkt, dass er sein Handwerk beherrscht und trotzdem noch Spaß am Leben hat. Mit der Zeit ändert sich das, aber besonders in den ersten Folgen ist es noch so. Jensen Ackles bringt die Stimmungen von Dean so gut an den Zuseher und man muss ihn dafür einfach mögen.
Auch Jared Padalecki ist perfekt für Sam. Er sieht noch jung aus, ist groß, wodurch in der Serie einige Witze entstehen und bringt Sam zum Leben. Sam wird immer als der schlaue Bruder dargestellt, wobei Dean auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Sam sieht nur alles ein bisschen ernster, doch genau das macht auch seinen Charme aus.

Die beiden haben lange nicht miteinander gesprochen, da Sam studiert und Dean zusammen mit ihrem Vater auf Monsterjagd war. Doch als ihr Vater verschwindet bittet Dean Sam um Hilfe. Im Laufe der Serie kommt John, ihr Vater auch öfter vor, und ich bin absolut kein Fan von ihm. Ich mag den Schauspieler, aber John ist so besessen von dem Dämon der seine Frau getötet hat, dass ihm alles andere egal ist. Er hat nur dieses Ziel vor Augen und will auch die Hilfe von seinen Söhnen nicht. Wie er sie dadurch manchmal behandelt fand ich einfach unterste Schublade. Hin und wieder gab es schöne Momente mit ihnen als Familie, aber diese waren wirklich selten. Er ist der Charakter, den ich am wenigsten in der ersten Staffel mag. Und das obwohl es auch noch Meg gibt.

In der ersten Staffel gibt es leider noch nicht allzu viele Monster. Es werden mit der Zeit immer mehr, aber die bekanntesten wie Geister, Dämonen, Vampire und Werwölfe sind hier bereits vertereten. Da noch nicht so viele verschiedene Arten von Monstern in dieser Staffel vorkommen, ist klar, dass sich in einigen Folgen die Wesen wiederholen, wenn auch mit einer anderen Geschichte. Bei jeder Folge mit einem neuen Monster habe ich mich gefreut, da es mal was anderes war und nicht in jeder dritten Folge ein Geist auftauchte.

Ich persönlich finde, dass die erste Staffel einfach nicht die Stärkste ist. Es ist cool, dass in jeder Folge andere Monster gejagt werden, aber es gibt einfach zu wenig Abwechslung und die Geschichte, die sich dann entwickelt, wird auch zu wenig behandelt. Nichtsdestotrotz liebe ich die Serie und man kann sich nach der ersten Staffel einfach auf weitere Monster, mehr Figuren und mehr Story freuen. Die Serie zählt einfach zu meinen Lieblingsserien.

2 Kommentare zu „[Staffelrezension] Supernatural Staffel 1

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