[Rezension] Wild Irish – Cillian

Cover-Bild Wild Irish - Cillian
Quelle: luebbe.de

Titel: Wild Irish – Cillian
Autor: C. M. Seabrook
Verlag: Lyx
Preis: 4,99€ (eBook)
Seiten: 183

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Was ist heißer als ein Rockstar? Irische Rockstars!

Der Tod ihrer Schwester hat Delaney hart getroffen. Doch als sie dann auch noch ihren Verlobten mit einer anderen erwischt, will sie einfach nur noch weg. Kurzerhand bucht sie einen Flug nach Irland, fest entschlossen, die Bucket List ihrer Schwester abzuarbeiten. Auf einer einsamen Single-Track-Road kollidiert sie fast mit einem anderen Auto und sieht sich dem schlecht gelaunten, aber atemberaubend attraktiven Iren Cillian Gallagher gegenüber, der offenbar von amerikanischen Touristen gar nichts hält. Trotz des holprigen Starts bietet er ihr an, ihn seinem Cottage unterzukommen. Er verschweigt ihr allerdings, dass er der Lead-Sänger der Band Wild Irish ist, die gerade die irischen Charts stürmen. Denn Cillian hat seine eigenen Gründe, sich vor der Welt zu verkriechen – er hat sich mit seinem Bruder und der Band überworfen und es scheint, als sei Wild Irish bereits jetzt schon Geschichte, bevor ihr Erfolg überhaupt richtig Fahrt aufnimmt. Vom ersten Moment an fliegen die Funken zwischen Delaney und dem sexy Iren, doch keiner von ihnen will die Gefühle zulassen, die schon bald zwischen ihnen brodeln …

Quelle:

„Scharf links, dann eine weite Kurve rechts“, murmle ich, während ich mich mit eisernem Griff an das Lenkrad klammere und die einzige Fahranweisung wiederhole, die mir die Frau von der Autovermietung gegeben hat, nachdem ich in Dublin angekommen war.


Das Cover gefällt mir wirklich gut. Wie schon oft erwähnt mag ich Kerle auf Covern, wenn man das Gesicht nicht sieht und hier passt es auch einfach gut zum Buch.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Das Buch ist aus Sicht von Delaney und Cillin abwechselnd geschrieben, dadurch lernt man beide besser kennen und verstehen.


Zu Beginn lernt man Delaney kennen, die gerade in Dublin angekommen ist. Gleich zu Beginn ihrer Reise hat sie einen Unfall und trifft dabei auf Cillian, der sie dann mit nach Hause nimmt, bis das Auto repariert ist.

Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich leicht gefallen. Durch den angenehmen Schreibstil kam ich schnell voran und habe ich sofort wohl gefühlt bei Cillian und Delaney. Auch die Charaktere konnten mich sofort begeistern, da die beiden ganz unterschiedlich, aber auf ihre Weise wirklich liebenswert sind. Dann kam auch schnell Verwunderung darüber, dass das Buch so kurz ist. Man könnte es locker an einem Tag durchlesen und meist ist bei solch kurzen Büchern das Problem, dass man keinen Zugang zu den Charakteren findet, was hier absolut nicht der Fall ist.

Bereits nach der Hälfte war ich komplett in der Geschichte versunken und hatte einen Draht zu Delaney und Cillian, wobei ich mehr mit Cillian mitfühlen konnte als mit Delaney. Das hat mich irgendwie überrascht, den die Autorin hat recht viel in die Geschichte gepackt, aber nicht so viel, dass man sich überfordert fühlt. Es war genau richtig und stimmig, von mir aus hätte das Buch ruhig noch länger sein können.

Delaney möchte die Liste ihrer verstorbenen Schwester abarbeiten, Cillian findet diese zufällig und will ihr dabei helfen, obwohl er nicht weiß, wem die Liste gehört und wieso Delaney diese Sachen machen will. Auch wenn Cillian zuerst wie ein grimmiger Kerl wirkt, stellt sich bald heraus, dass er es eigentlich gar nicht ist. Mit der Zeit schließt man ihn einfach ins Herz und auch wenn er später ein bisschen komisch auf manche Sachen reagiert mochte ich ihn doch wirklich gerne. Bei Delaney konnte ich keinen ganz so guten Draht aufbauen, aber ich mochte sie immerhin. Ich hätte mir mehr von ihrer Schwester gewünscht, denn das scheint ja doch noch nicht so lange her zu sein und ihre Trauer kam für mich nicht so gut zum Ausdruck.

Die intimen Szenen fand ich auch sehr gelungen und gar nicht überstürzt. Es passte einfach alles an dem Buch zusammen. Auch wenn Cillian ein Rockstar ist, so merkt man davon nur ganz wenig, dessen sollte man sich bewusst sein. Die ganze Band kam zwar vor, steht aber nicht im Mittelpunkt. Sie war gut eingearbeitet und der Konflikt gegen Ende hatte auch ein wenig mit ihnen zu tun, aber als Rockstar-Romance würde ich das Buch nicht unbedingt bezeichnen.

Da das Buch so kurz ist und ich nicht zu viel spoilern will, hält sich auch die Rezension in Grenzen. Ich kann aber sagen, dass die Geschichte sehr gut war und das obwohl sie nicht lang war. Alle wichtigen Dinge sind drinnen, der Konflikt am Ende wurde gut behoben und es blieb nichts offen. Die Autorin hat es wirklich geschafft, ganz viel ganz gut in ein ganz kurzes Buch zu verpacken. Wenn ihr einen angenehmen, kurzweiligen Lesestoff sucht, seid ihr hier richtig.

Ein Kommentar zu „[Rezension] Wild Irish – Cillian

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