[Rezension] One last song

Quelle: amazon.de

Titel: One last song
Autor: Nicole Böhm
Verlag: Mira Taschenbuch
Preis: 12,99€ [D]
Seiten: 448

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In New York auf der Bühne zu stehen, das ist Rileys großer Traum – doch trotz harter Arbeit kommt sie nicht weiter. Als sie einen Job als Kellnerin im Bistro der New York Music & Stage Academy ergattert, ist sie der Musikwelt immerhin ein kleines Stück näher gekommen. Dort lernt sie Julian kennen, der den großen Durchbruch als Musiker bereits geschafft hat. Und obwohl sie sich eigentlich nur auf ihre Karriere konzentrieren möchte, steht ihre Gefühlswelt plötzlich Kopf. Auch Julian ist fest entschlossen, sich von Riley fernzuhalten, denn er hat sich geschworen, sich nie wieder auf eine Frau einzulassen, die auch auf die Bühne will. Durch die gemeinsame Liebe zur Musik kommen sich die beiden dennoch näher. Als ihre Beziehung ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird und alles droht auseinanderzubrechen, wird Riley schmerzhaft klar, dass das Leben im Rampenlicht auch seine Schattenseiten hat.

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„Komm sofort zurück, Riley Maddock, oder du bist gefeuert!“


Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es passt zum Inhalt, da sich hier viel um Musik dreht und auch ansonsten ist es sehr ansprechend für mich.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und gut zu lesen. Dadurch, dass das Buch aus Sicht von Julian und Riley geschrieben ist, lernt man beide besser kennen und versteht, wieso sie manche DInge eben tun. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive.


Zu Beginn lernt man Riley kennen, die in New York Fuß fassen will. Allerdings hat sie ein Frist von ihrem Vater bekommen und diese läuft bald ab. Durch einen Zufall kann sie in der besten Schule für Kunst anfangen zu arbeiten und trifft dort auch auf Julian, der in einer bekannten Band spielt.

Ich kam sehr gut in die Geschichte hinein, was sicher dem angenehmen Schreibstil geschuldet ist. Bereits der Anfang hat mir sehr gut gefallen, weil Riley es nicht ganz so leicht hat in New York, aber trotzdem nicht aufgibt. Man merkt schnell, dass sie eine Kämpfernatur ist. Als sie dann Ally begegnet kommt sie auch mit der NYSMA in Berührung und ergattert einen Job in der Schule. In dieser lernt sie auch Julian kennen und ich muss sagen, dass ich ihre Beziehung zu ihm ganz toll finde. Nicht nur entwickelt es sich langsam, es ist auch keine Liebe auf den ersten Blick. Sie treffen sich, reden kurz, dann gehen sie getrennte Wege und treffen sich später wieder nur zufällig. Obwohl Julian berühmt ist, hat Riley nicht versucht ihn irgendwie auszunutzen oder ist zu einem Groupie mutiert, das hat mir sehr gefallen.

Julian selbst wirkt auch wie jemand, der am Boden geblieben ist. Zwar gibt es hin und wieder Einblicke in sein Leben als Musiker, aber die halten sich in Grenzen, das Buch dreht sich ja auch nicht darum. Ich mochte Julian, er hilft anderen, ist für seine Freunde da, kann aber auch aufbrausend werden, wenn man ihn zu viel reizt. Er ist also nicht durchwegs perfekt, sondern hat auch schlechte Seiten ansich. Das hat ihn für mich ziemlich menschlich gemacht.

Riley ist auch ganz toll, denn sie hat nie den Ruhm von Julian ausnutzen wollen und hat immer versucht es allein zu schaffen. Ebenso nahm sie zu keinem Zeitpunkt Almosen an und hat mit den Leuten gesprochen, wenn es einen Konflikt gab. In vielen Büchern läuft die Protagonistin davon, weil sie sich irgendwas einbildet, aber Riley spricht mit der anderen Person und klärt die ganze Sache so auf. Ich mochte Riley also wirklich gerne.

In dem Buch dreht sich viel um Musik, was man erwarten sollte, wenn die beiden Hauptcharaktere gerne Musik machen. Immer wieder werden Songtexte eingeworfen oder kurze Sessions gemacht, das fand ich schön zur Abwechslung vom restlichen Buch. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und hier passt einfach alles. Ich mochte es, wie sich die beiden langsam näher kommen, dann wieder etwas Funkstille herrscht und sie dann normal weiter machen. Es ist eben so, wie es einem im echten Leben auch passieren kann.

Besonders gefallen hat mir, dass es am Ende kein großes Drama gab. Natürlich kam ein Konflikt auf, aber der war wirklich nicht dramatisch und absolut nachvollziehbar, es hat einfach zum Buch gepasst. Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war wie unbedingt Summer, die Ex-Freundin von Julian ins Buch gemusst hat. Dass sie in Erzählungen oder Rückblenden vorkommt, ok, aber sie hätte nicht noch in der Gegenwart einen Part bekommen müssen, das empfand ich als unnötig und die Geschichte hätte ohne sie genauso gut funktioniert.

Das Ende passte zu dem Buch, alles war stimmig und Julian und Riley haben wirklich nichts überstürzt. Jeder hat auf eine Weise ein Happy-End bekommen und ich habe mich richtig für die Charaktere gefreut.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist süß, nicht zu übertrieben und am Ende war alles stimmig, ohne unnötiges Drama. Die Charaktere haben miteinander geredet, wenn es drauf angekommen ist und auch ansonsten haben sich Konfilkte schnell gelöst. Manche Dinge gätte man getrost weglassen können, aber insgesamt war es schön zu lesen und man ist auch schnell durch. Perfekt, wenn man ein entspanntes Wochenende mit einem guten Buch verbringen will.

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