[Rezension] The Second Princess – Vulkanherz

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Quelle: carlsen.de

Titel: The Second Princess – Vulkanherz
Autor: Christina Hiemer
Verlag: Impress
Preis: 4,99€ (eBook)
Seiten: 416

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Die dunkle Seite der Krone
Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen …

Quelle: carlsen.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich eine echte Bell bin.


Das Cover hat es mir sofort angetan. Ich liebe die Aufmachung, auch wenn es eher einfach gehalten ist. Man sieht sofort, dass die Geschichte etwas düsterer ist. Ich mag das Cover wirklich sehr.


Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen und ich habe das Buch an einem Tag beendet. Geschrieben ist es aus Sicht von Saphina, wodurch man ihre Gedanken und Gefühle hautnah mitbekommt.


Zu Beginn lernt man Saphina, die jüngste von drei Schwestern kennen. Sie hat keine Verpflichtungen, doch als ihre ältere Schwester stirbt verändert sich alles für sie.

Da das Buch zur Romantasy-Reihe gehört ist klar, dass es hier irgendwas Übernatürliches geben wird, der Klappentext verrät aber nichts und ich werde auch versuchen nicht darauf einzugehen. Was ich aber sagen kann ist, dass der Fantasy-Anteil eher gering ist und auch erst recht spät eine Rolle spielt. Das finde ich gar nicht so schlecht, da man zusammen mit Saphina einige Dinge lernt und die Geschichte ihrer Familie nochmal beleuchtet wird. Sie selbst, wie auch der Leser, hat zuerst keine Ahnung, was eigentlich auf Saphina wartet und ich mochte es, dass man erst mit ihr zusammen drauf kommt, was eigentlich los ist.

Den Einstieg und auch den Klappentext finde ich ein wenig irreführend, da man automatisch annimmt, dass das Buch in einer eher mittelalterlichen Zeit angesiedelt ist. Wenn dann plötzlich von Ed Sheeran die Rede ist und ein Kamerateam im Schloss auftauchen, kann man schon verwirrt sein. Ich war es zumindest, denn ich bin nicht von einer Geschichte, die in der aktuellen Zeit spielt, ausgegangen. Meist mag ich sowas auch nicht, aber hier wurde der moderne Anteil eher klein gehalten, wodurch es mich dann nicht sonderlich gestört hat.

Saphina mochte ich wirklich gerne. Sie hat ganz normalen Streit mit ihrem Schwestern und obwohl sie später ein wenig naiv wirkt, nachdem sie herausgefunden hat, was eigentlich in ihrer Familie los ist, habe ich sie doch immer mehr ins Herz geschlossen. Klar, alles hat sich für sie verändert, da wäre ich auch ein wenig durch den Wind und würde Leute anschreien, die es eigentlich nicht verdient haben, von daher konnte ich sie verstehen, auch wenn mir Dante manchmal leid tat, dass er sich mit ihren Gefühlsschwankungen herumschlagen musste.

Dante ist der zweite wichtige Charakter und derjenige, der Saphina helfen soll. Zuerst mochte ich ihn nicht, da er die Nähe zu ihr gesucht hat, obwohl er mit ihrer Schwester zusammen war, doch meine Meinung über ihn hat sich bald geändert. Ich fand es nur nicht ok, dass er ihr nicht sofort alles erzählt hat und Saphina manchmal wie ein kleines Kind behandelt hat, ansonsten mochte ich ihn wirklich gerne.

Die Geschichte selbst fand ich wirklich gut. Zuerst wirkt es wie ein Roman, der einfach viele Geheimnisse und Intrigen beinhaltet, doch sobald der Fantasy-Teil dazu kommt, wird es einfach immer besser. Ich fand die letzten 100 Seiten wirklich spannend und gut geschrieben, obwohl einige Hindernisse wirklich einfach zu überwinden waren und der große Kampf am Ende ein bisschen schnell vonstatten ging. Das hat mich aber wirklich nur minimal gestört, da ich das Buch einfach von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen habe.

Was ich nicht ganz gefühlt habe, war die Liebe. Es ist offensichtlich, wer das Liebespaar sein wird, aber so ganz kamen die Gefühle einfach nicht bei mir an und ehrlich gesagt hätte ich das Buch ganz ohne die Liebesgeschichte viel besser gefunden. Die beiden streiten sich durchgehend und auch wenn versucht wir dzu erklären, warum das so ist, konnte ich es einfach nicht nachvollziehen. Abgesehen davon fand ich das Buch echt klasse.

Ich bin von einem anderen Setting ausgegangen, wurde aber überrascht. Nachdem ich mich an die moderne Zeit gewöhnt hatte, hat sich das Buch fast von allein gelesen. Ich mochte die Charaktere und auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach ist es auch gar nicht schlimm, dass der Fantasy-Anteil in dem Buch nur zum Schluss da ist, es hat für mich einfach gepasst. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

3 Kommentare zu „[Rezension] The Second Princess – Vulkanherz

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