[Rezension] Red Scales – Die Drachen von Talanis

Red Scales
Quelle: drachenmond.de

Titel: Red Scales – Die Drachen von Talanis
Autor: Katharina V. Haderer
Verlag: Drachenmond
Preis: 14,90€ [D]
Seiten: 340

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Bis vor kurzem wusste Christie noch nichts von ihrer neuen Familie. Nun wird ihr diese zum Feind.

Endlich hat Drachenwandlerin Christine ihren leiblichen Vater Han Wei gefunden! Doch dieser entpuppt sich ausgerechnet als Mitglied der kriminellen Triade, die ihren Ziehvater einst ins Gefängnis gebracht hat.
Christies Ziehvater Long kennt die Gefahr und versucht mit aller Macht, Han Wei aus dem Leben seiner Familie fernzuhalten. Im gegenseitigen Wettstreit um einen freien Platz im Stadtrat wird Long eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt. Ist diese nur mit unlauteren Mitteln zu lösen? Das Risiko einer erneuten Haftstrafe bringt den Zusammenhalt der Familie ins Wanken.
Als wäre all das nicht genug, wird Christie von ihrem Halbbruder drangsaliert, der sie als plötzliche Konkurrentin um die Gunst seines Vaters ansieht. Dabei schreckt er auch nicht vor Gewalt zurück. Kann Christie ihre zweite Drachengestalt meistern und Li in seine Schranken verweisen?

Quelle: drachenmond.de

Ich führe den verstoßenen Jason in unsere Wohnung und bitte ihn sich zu setzen.


Das Cover von diesem Teil finde ich sehr cool, weil darauf Long zu sehen ist. Seit Band eins bin ich ein Fan von ihm und endlich bekommt er auch sein Bild auf dem Cover. Zwar kommt er nicht so oft vor in dem Buch, trotzdem passt es.


Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Von Band eins bin Band drei hat sich der Stil wirklich weiter entwickelt und ich flog nur so durch die Seiten. Die Spannung blieb immer erhalten und durch die Gedanken von Christie wurde es auch nie langweilig.


Auch dieser Band schließt wieder nahtlos an die Geschichte von Band zwei an. Christie weiß, dass Han ihr Vater ist und Li hat es nun auf sie abgesehen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wieder sehr leicht, dann ich diesen Band direkt nach Band zwei gelesen habe. Es gibt aber immer wieder kurze Zusammenfassungen, in Nebensätzen, was in den vorherigen Bänden passiert ist, dadurch tut man sich auch leichter, wenn man die Reihe nicht sofort nacheinander liest. In der Geschichte ist keine Zeit verstrichen, was ich persönlich auch nicht gerne mag. Jason ist nun frei und weiß nichts mit sich anzufangen.

Ja, Jason und Christie. Man weiß ja, dass Christie ihn sehr gerne mag, merkt von seiner Seite aber keine wirkliche Annäherung oder Anziehung. Es wirkt immer wie seine Pflicht sie zu beschützen, einfach, weil er nicht anders kann. Das ändert sich in diesem Teil aber langsam, trotzdem fand ich es super, dass es keine aufdringliche Liebesgeschichte gab und alles eher im Hintergrund abgelaufen ist. Keine ellenlangen Liebesgeständnisse und auch keine kitschige Szenen, das hat das Buch aber auch nicht nötig.

Die Geschichte konzentriert sich mehr auf die Beziehung zwischen Han Wei, Han Li und Christie. Christie will natürlich nichts mit ihrem leiblichen Vater zu tun haben und Li will nichts mit Christie zu tun haben, nur dass er zu härteren Maßnahmen greift. Ehrlich, ich hasse Li einfach. Nur weil sein Ego angeschlagen ist und sein Stolz verletzt wurde, muss er das nicht an Christie auslassen. Alles, was ihn in diesem Band passiert hat er sowas von verdient, er tat mir zu keine Sekunde leid.

Was hier allerdings in den Hintergrund rückt, ist die Hexade. Die Mitglieder kommen nur noch selten vor, was ich irgendwie schade finde, da ich die Hexade recht cool gefunden haben. Dafür hat die Triade ihre großen Auftritte und die verhalten sich alle, als hätten sie einen Stock im Popo und als würde ihnen die Welt gehören. Da verstehe ich Christie, dass sie mit diesen Leuten nichts zu tun haben will. Trotzdem geraten sie immer wieder aneinander.

Besonders gefallen hat mir auch die Beziehung zwischen Pheng und Christie. Vom ersten Teil bis zu diesem hat sie sich weiter entwickelt, ist gewachsen und Phend wurde mir auch immer sympathischer. Mittlerweile mag ich sie lieber als Long, den der hat es sich mit mir in diesem Band verscherzt. Ich glaube aber auch, dass ihm zu wenig Raum gegeben wurde, hätte er mehr Zeit bekommen, wäre es sicher besser gewesen. Tja, dafür mag ich jetzt eben Pheng, die ist auch ganz cool.

Am Ende kommt dann endlich der Kampf, auf den wir alle gewartet haben. Es war klar, dass es darauf hinauslaufen würde und ich fand die Umsetzung sehr gelungen. Nicht nur, wie Christie ihren Kampf bestreitet, sondern auch wie dieser beschrieben wurde. Es wurde kein Blatt vor den Mund genommen und ich konnte mir alles gut vorstellen. Alles in allem bin ich mit dem Ende wirklich zufrieden.

Ein würdiger Abschluss für diese Reihe. Ich mochte, wie die Geschichte geendet hat und auch, dass sie noch ein recht offenes Ende hat, damit sich der Leser die Geschichte selbst weiterspinnen kann. Band zwei ist und bleibt aber mein liebster Teil. Ich gebe dem Abschluss 5 Sterne.

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