[Staffelrezension] Tell me a story Staffel 2

Sobald ich mit der ersten Staffel fertig war, musste ich natürlich weiter schauen. Tell me a story hat es mir wirklich angetan und ich bin immer noch traurig, dass die Serie nach der zweiten Staffel abgesetzt wurde. Insgesamt kann ich schon verraten, dass mir die erste Staffel besser gefallen hat, aber meine ausführliche Meinung gibt es hier.


Eckdaten:

  • Titel: Tell me a story
  • Episoden: 10
  • Genre: Psychotriller
  • Schauspieler: Paul Wesley, Danielle Campbell, Natalie Alyn Lind, Eka Darville, Ashley Madekwe
Quelle: youtube.com

Inhalt:

In der zweiten Staffel, die in Nashville spielt, werden die drei Prinzessinnen-Märchen Die Schöne und das Biest, Aschenputtel und Dornröschen adaptiert. Sie dreht sich um die Familie von Rebecca Pruitt, Mutter eines Sohnes und zwei Töchter, die den Prinzen der Märchen entsprechen.

Quelle: wikipedia.com

Meinung:

Nachdem ich die erste Staffel der Serie so geliebt habe, musste ich gleich mit der zweiten Staffel weiter machen. Hier werden die Märchen Die Schöne und das Biest, Aschenputtel und Dornröschen behandelt. Alles ganz tolle Märchen, aus denen man super Adaptionen machen kann. Hier ist es besonders bei ersterem sehr gelungen, wohingegen ich vom letzten keine märchenhaften Feelings bekommen habe.

Die Serie setzt sich wieder aus drei Handlungen zusammen, die dieses Mal über Geschwister verbunden sind. Jeder ist in ein anderes Märchen vetstrickt, aber die Zusammenhänge sind hier durch die Blutsverwandtschaft recht klar. Wie auch schon in der ersten Staffel fängt sie Serie sehr einfach an. Man lernt die Charaktere kennen und glaubt sofort zu wissen, wer zu den Guten und wer zu Bösen gehört. Insgesamt gab es keine solchen Überraschungen wie in der ersten Staffel, ausgenommern einer. Es fehlte hier also schon daran. Die zweite Staffel war auch nicht so brutal und psycho, die Probleme waren nicht so arg wie zuvor und daher war es auch nicht so düster. Alles Dinge, die mir in Staffel eins sehr gut gefallen haben, schade, dass das hier weggelassen wurde.

Tell Me A Story' Season 2 Episode 4 Review: Tucker Reed's evil persona  could be rooted in childhood trauma | MEAWW
Quelle: meaww.com

Am wenigsten spannend fand ich Aschenputtel. Hier haben wir ein Mädchen, ihre beiden Stiefbrüder und die Stiefmutter nachdem der Vater gestorben ist. Das Mädchen will herausfinden, ob es sich wirklich um einen Unfall handelte und so geht die Geschichte eben ihren Lauf. Man merkt schon, es wurden einenige Märchenelemente verwendet, auch der gläserne Schuh bekommt einen Auftritt, aber insgesamt mochte ich niemanden aus diesem Märchen. Die Probleme wirkten so unecht, gestellt und die Story hat auch keine Fahrt aufgenommen und blieb lange zäh. Man hätte noch so viel mehr draus machen können, aber meiner Meinung nach wurde einiges an Potential verschenkt.

Die Schöne und das Biest fand ich hier schon besser. Was mir gefallen hat war, dass das Mädchen, Ashley, hier das Biest ist und ihr Personenschutz, Beau (wie das französische Wort „schön“, der Schöne. Jemand hat versucht Ashley zu töten, doch sie hat mit Verbrennungen im Gesicht überlebt. Hier gibt es nicht nur eine bezaubernde Liebesgeschichte, sondern auch die Verarbeitung von so einer Tragödie. Ashley hat viel durchgemacht und es hört auch im Laufe der Staffel nicht auf. Man rätselt also immer wieder, wer hinter ihr her sein könnte und ich lag bis zum Ende falsch. Die Geschichte wurde am Ende richtig spannend und war zwischendurch ein bisschen verstörend, als ein richtiger Fan seinen Auftritt hat. Ich mochte hier aber die Charaktere, den Heilungsprozess und die Aufklärung sehr gerne.

Mein liebstes Märchen ist aber eindeutig Dornröschen. Die Geschichte ist von Beginn an spannend und nimmt eine ziemlich unerwartet Wendung. Es scheint klar zu sein, dass Tucker hier der Böse ist, da er das Mädchen entführt, aber es ist eben nichts so wie es scheint. Klar, Tucker hat Probleme und ich verstand auch Maddie gegen Ende der Serie, trotzdem fand ich ihn irgendwie sympathisch. Er hat was an sich, dass man ihn einfach mögen muss, auch wenn seine Ansichten nicht ganz richtig sind. Hier gab es auch die meisten Wendungen in der Story und ich war von der Entwicklung richtig überrascht, also hier haben die Produzenten alles richtig gemacht.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich die zweite Staffel gut, aber nicht so catchy fand wie die erste Staffel. Ich liebe aber die Geschichte um Dornröschen und fand diese Storyline richtig gelungen. Trotzdem zählt die Serie immer noch zu meinen Lieblingsserien.

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