[Rezension] (D)Hate the CEO

(D)Hate the CEO von [Sophia Chase]
Quelle: amazon.de

Titel: (D)Hate the CEO
Autor: Sophia Chase
Verlag: Selfpublisher
Preis: 12,99€
Seiten: 426

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Wenn dein Boss arrogant und herablassend ist und er in dir bloß ein notwendiges Übel sieht, solltest du unauffällig deinen Job machen. Lass dich nicht von seiner Attraktivität täuschen, denn er könnte dich vernichten, ohne mit der Wimper zu zucken.

In Evie Colemans Leben herrscht bereits großes Chaos, da zwingt sie ihr Bruder auch noch zu einem Praktikum im Unternehmen seines besten Freundes. In Wahrheit würde sich Evie viel lieber in Selbstmitleid aufgrund ihrer gescheiterten Beziehung suhlen und überlegen, wie es mit ihrem Studium weitergehen soll. Um ihre Familie zu besänftigen, tritt sie die Praktikumsstelle jedoch an. Womit sie nicht rechnet, ist die anziehende Wirkung, die ihr Boss auf sie hat. Doch Evie hat genug von Weiberhelden und nimmt sich deshalb fest vor, den CEO der Firma aus ihren Gedanken zu streichen. Bis ein einziger Abend alles verändert …

Quelle: amazon.de

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Ich werde von einem eingehenden Videoanruf meines Bruders geweckt.


Das Cover finde ich persönlich ziemlich ansprechend. Man sieht den Geschäftsmann und die Skyline einer Stadt darauf. Man kann sich also sofort denken, um was es in dem Buch gehen wird. Ich mags, dass das Gesicht nicht drauf ist, so bleibt es dem Leser überlassen, sich Jonah vorzustellen.


Der Schreibstil der Autorin wird bei jedem Buch besser, kommt mir vor. Auch hier lesen wir aus Sicht von Jonah und Evie, immer abwechselnd, wodurch man beide Charaktere besser kennenlernen kann. Ich konnte von beiden DIe Gefühle nachvollziehen und habe mit ihnen gelitten und geliebt.


Zu Beginn lernt man Evie kennen, die in dem Unternehmen von Jonah, dem besten Freund ihres Bruders, ein Praktikum bekommt. Dieses soll ihr helfen ihre Zukunft im Blick zu behalten. Blöd nur, dass Jonah und sie nicht gerade beste Freunde sind.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte Evie sofort, was daran liegen könnte, dass sie in meinem Alter ist. Evie ist ein wenig naiv, was Beziehungen angeht, unerfahren und vertraut Menschen zu schnell. Sie ist aber auch nett, hilfsbereit und versucht immer etwas zu lernen um ihr Verhalten zu verbessern. Obwohl manche Aussagen nicht gerade die hellsten waren, war sie auf ihre eigene Art süß und unschuldig, ich mochte sie echt gerne. Das Buch startet gleich mit dem Praktikum und man erfährt, wieso sie überhaupt wieder in ihrer Heimat und nicht in den USA ist.

Recht schnell trifft man auch auf Jonah, der nicht der herrische und böse Boss ist, wie man sich denken könnte. Er vertraut seinen Mitarbeitern, wird von allen geachtet und ist immer professionel unterwegs. Da er Evie schon lange kennt und sie nie wirklich leiden konnte, schleichen sich hin und wieder ein paar Gefühlsregungen am Arbeitsplatz ein, aber im Großen und Ganzen geht er mit der ganzen Situation gut um. Ich kann mir vorstellen, dass Jonah ein guter Boss ist.

Die Geschichte beginnt so, wie man es erwartet. Die beiden können sich nicht sonderlich leiden, aber als Evie mit einer Bitte an Jonah herantritt, kann er ihr diese nicht abschlagen und sie unterhalten sich länger und Jonah hilft ihr bei der Angelegenheit. Man merkt als Leser recht schnell, dass von beiden Seiten eine gewisse Anziehung besteht, allerdings gestehen sich das die Charaktere auch erst recht spät ein. Evie will nähmlich anziehender für ihren (Ex-)Freund Cooper werden. Man merkt schnell, dass er sie nicht gut behandelt und in der Beziehung unterdrückt, aber Evie will das nicht wahrhaben und Jonah sieht es nicht als seinen Job ihr zu sagen, was sie zu tun hat.

Wenn wir schon bei Cooper sind. Ich hasse den Kerl und da konnte auch das letzte Treffen im Buch nichts daran ändern. Wie er immer mit Evie geredet hat, auch wenn es nett war, hat mich auf die Palme gebracht und ich konnte dem Kerl einfach nichts abgewinnen. Vielleicht verstand ich ihn am Ende ein bisschen, trotzdem erklärt das für mich nicht sein Verhalten.

Jedenfalls nimmt die Geschichte ihren Lauf und dann gibt es einen Zeitsprung. Normalerweise kommen solche vor dem letzten Kapitel und nicht fast mitten im Buch. Ich war also gespannt, was sie die Autorin da ausgedacht hat und wartet auf das Ende und irgendwie auch nicht. Im Endeffekt war ich froh, dass es diesen Zeitsprung gab, denn Evie hat sich weiterentwickelt und wurde erwachsen. Ihre kindliche Naivität und ihre Sicht auf die Welt hat sich verändert und ich mochte sie ab da sogar noch lieber. Ebenso wurde die Beziehung mit Jonah da auf eine ganz neue Ebene gehoben, ich hatte endlich das Gefühl, dass beide gleichgestellt sind und sich auf Augenhöhe begegnen.

Das Ende hat für mich einfach gepasst. Es wirkte nicht wie ein Happy End, zuerst, danach hat die Autorin alles richtig gemacht und die Sache ruhig angehen lassen. Man konnte nocheinmal zusammen mit Evie Jonah kennenlernen und sich in ihn verlieben. Sozuagen verliebt man sich in dem Buch zweimal. Ich habe wirklich nichts auszusetzen.

Bei mir hats was, in letzter Zeit gefallen mir zweite Teile einer Reihe immer besser. So auch hier. Ich liebe Jonah und Evie, ihre Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und ich hätte noch mehr von ihnen lesen können. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

Ein Kommentar zu „[Rezension] (D)Hate the CEO

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