[Rezension] Penelope – Welpensterben

Penelope - Welpensterben 6
Quelle: drachenmond.de

Titel: Penelope – Welpensterben
Autor: Theresa Sperling
Verlag: Drachenmond
Preis: 12,90€ [D] || 13,30€ [A]
Seiten: 260

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Penelope wird vom Geheimen Jugendeinsatzkommando in eine radikale religiöse Glaubensgemeinschaft eingeschleust, um den Berliner „Marienmörder“ zu ködern. Dieses Mal scheint das GJK-Team voll hinter der jungen Ermittlerin zu stehen. Doch dann entdeckt Penelope durch einen anonymen Hinweis die schockierende Darknet-Seite „The Beauties and the Beasts“.
Wer manipuliert die Zusammentreffen der besessenen Täter mit ihren minderjährigen Opfern? Wer stellt die grausamen Aufnahmen ins Darknet? Wohin verschwinden die Menschen, die zu viel über Penelopes Doppelleben wissen?

Quelle: drachenmond.de

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ich treffe mich gleich mit ihm“, flüsterte sie, während sie das Fenster entriegelte und hochschob.


Das Cover von Band zwei gefällt mir besser als das vom ersten, weil ich blau einfach viel lieber mag. Außerdem sieht es mit dem Blut irgendwie düsterer aus und passt daher auch besser zur Story.


Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und gut zu lesen. Da ich diesen Band gleich nach dem ersten gelesen habe, hatte ich auch keine Probleme gleich wieder mit dem Stil zurechtzukommen. Das Buch ist wieder aus Sicht von Penelope geschrieben.


Dieser Band schließt nahtlos dort an, wo der erste aufgehört hat. Penelope ist wieder auf dem Weg nach Berlin, nachdem sie Weihnachten zu Hause verbracht hat. Dort wartet auch schon ein neuer Fall auf sie.

Erstmal finde ich es klasse, dass es hier keinen Zeitsprung gibt und dass die Geschichte von ersten Band auch wirklich was mit dieser Geschichte zu tun. Ich hatte die Befürchtung, dass die Bücher einzelne Fälle erzählen, die man auch unabhängig lesen könnte, aber es ist wirklich eine durchgehende Geschichte. Penelope kommt wieder zurück nach Berlin und stößt schon bald auf eine komische Seit im Darknet. Dort sind sie und auch ein paar andere Mitglieder des GJK vertreten. Sie macht es sich zur Aufgabe, die Betreiber zu finden und die Seite zu löschen.

Ich fand es gut, wie die Autorin hier diese Cyberkriminalität mit Penelopes echtem Fall in Verbindung gebracht hat. Man fragt sich die ganze Zeit, ob nun jemand, und wenn ja wer, vom GJK da mit drinnen steckt und liest das Buch gespannt. Mich hat die Geschichte um einiges mehr gecatched als Band eins. Es wirkte strukturierter und alles passte irgendwie zusammen. Dieses Gefühl hatte ich im ersten Band leider nicht und da ging mir auch die Ermittlung am Ende zu schnell. Hier hingegen ist Penelope von Beginn an voll dabei und versucht das Rätsel zu lösen.

Man trifft auch wieder auf bekannte Charaktere, wie etwa Mo, mit dem Penelope ja nun in einer Beziehung ist. Ich find den Kerl und seinen Humor immer noch komisch, aber das lässt sich nicht ändern. Die Liebesgeschichte steht auch nicht im Vordergrund, sondern passiert nebenbei. Nur einmal wird sie benutzt, um die Geschichte weiter und in die richtige Richtung zu bringen, ansonsten ist sie im Hintergrund. Auch seine Schwester ist wieder dabei und bekommt dieses Mal eine größere Rolle. Aber auch Schulkollegen von Penelope und ihre Familie spielen dieses Mal eine große Rolle.

Ich will gar nicht zu viel auf die Ermittlungen eingehen, muss aber sagen, dass mir sehr gut gefallen hat, wie sich alles aufgelöst hat. Man erfährt so viel, was man vorher nicht wusste und nicht ahnen konnte, so viele Leute geben Penelope Halt und helfen ihr, wenn sie nicht weiter weiß und besonders Freundschaft und Familie spielen eine wichtige Rolle in dem Band. Dennoch wird es insgesamt auch blutiger und nicht jeder Charakter überlebt das Buch. Mit dem ersten Tod muss man sich als Leser schon recht bald befassen, die anderen folgen eher gegen Ende. Mir hat es eigentlich nur um eine Person wirklich leidgetan. Trotzdem war ich überrascht und hätte nicht mit so einer Handlung gerechnet.

Das GJK kommt dieses Mal auch nicht zu kurz. Es scheint so, als würden sie jetzt immer auf Penelope aufpassen und hinter ihr stehen, doch in manchen Situationen wurde es dann doch brenzlig. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass da mehr dahinter steckt und sie Penelope vielleicht nur benutzen und andere Ziele verfolgen. Mit den fortschreitenden Ermittlungen, die Penelope auf eigene Faust anstellt, war das dann gar nicht mehr so abwegig. Am Ende erfährt man aber, was es mit dieser Einheit wirklich auf sich hat und ich habe damit nicht gerechnet. Das kam alles ganz anders, als ich dachte, doch hat es das Buch und die Reihe zu einem schönen Ende geführt.

Mich konnte Band zwei dieser Reihe von vorne bis hinten überzeugen. Mir hat er noch besser gefallen als Band eins und es ging nicht mehr nur um die Ermittlungen, sondern auch um die Familie. Insgesamt fand ich das Buch auch spannender und vergebe daher 5 Sterne.

Ein Kommentar zu „[Rezension] Penelope – Welpensterben

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