[Rezension] The Ballad of Songbirds and Snakes

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Quelle: goodreads.com

Titel: The Ballad of Songbirds and Snakes
Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Scholastic
Preis: 19,99€
Seiten: 540

 

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inhalt

AMBITION WILL FUEL HIM.
COMPETITION WILL DRIVE HIM.
BUT POWER HAS ITS PRICE.

It is the morning of the reaping that will kick off the tenth annual Hunger Games. In the Capital, eighteen-year-old Coriolanus Snow is preparing for his one shot at glory as a mentor in the Games. The once-mighty house of Snow has fallen on hard times, its fate hanging on the slender chance that Coriolanus will be able to outcharm, outwit, and outmaneuver his fellow students to mentor the winning tribute.

The odds are against him. He’s been given the humiliating assignment of mentoring the female tribute from District 12, the lowest of the low. Their fates are now completely intertwined — every choice Coriolanus makes could lead to favor or failure, triumph or ruin. Inside the arena, it will be a fight to the death. Outside the arena, Coriolanus starts to feel for his doomed tribute… and must weigh his need to follow the rules against his desire to survive no matter what it takes.

Quelle: goodreads.com

meinung

Coriolanus released the fistful of cabbage into the pot of boiling water and swore that one day it would never pass his lips again.


Das Cover finde ich echt passend. Es zeigt einen Vogel, vermutlich einen Mockingjay und eine Schlange, wobei ich immer dachte, dass der Schnabel vom Vogel links ist und nicht rechts. Tja, mir gefällt das Cover, obwohl es nicht zu den anderen Bänden passt.


Der Schreibstil ist immer noch super zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Erzählperspektive, wodurch man Corolianus nicht näher kommt, aber das macht absolut nichts. Die Beschreibungen waren manchmal sehr ausschweifend, doch hat es mich beim Lesen nicht gestört.


Jeder kennt den Präsidenten aus der eigentlichen Trilogie, hier wird aber sehr viel Hintergrundinfo zu ihm gegeben. War er schon immer so kaltherzig? Oder hat ihn etwas so werden lassen?

Wie so ziemlich jeder andere Mensch war ich richtig aufgeregt, als das Buch endlich raus kam. Bis es dann bei mir war hat es zwar ein wenig gedauert, aber ich habe dann sofort angefangen zu lesen. Es ist in drei Teile unterteilt, jeder stellt einen wichtigen Schritt in Coriolanus  Leben dar, in jedem hat er eine andere Aufgabe inne. Begonnen wird mit „The Mentor“. Man kann also schon aus dem Titel des Teiles schließen, was in diesem passiert.

Ich möchte gar nicht zu viel vom Inhalt verraten, hauptsächlich auf andere Dinge eingehen. Beginnen wir mit den Hungerspielen. Man weiß, warum es die Spiele gibt, in TBOSAS erfährt man, wie sie zu dem geworden sind, was sie dann bei Katniss sind. Zuerst war es ganz anders, es gab keine Mutationen, keine wechselnde Arena, kein Sponsoring und kein großes TV Event. Die 10. Hungerspiele stehen vor der Tür und die Schüler des Capitols sollen als Mentoren dienen, wodurch sie eine Aufgabe in der Schule erfüllen. Es wird viel mit ihnen über die Spiele diskutiert und neue Ideen eingebracht. Ich fand es interessant zu sehen, wie die Jugendlichen aus dem Kapitol dem Krieg und den Spielen gegenüber stehen, denn nicht alle haben eine gute Meinung von diesen.

Coriolanus ist also mittendrin und wird Mentor von Lucy Gray, dem Mädchen aus Distrikt 12. Lucy Gray ist … komisch. Ich kanns nicht beschreiben, aber ich mochte sie schon von Anfang an nicht sonderlich. Sie wird zu gekünstelt und falsch. Wie eine Schlange. Sie wurde mir auch nicht sympathisch, sondern immer mehr suspekt, je öfter Coriolanus mit ihr redete. Wenn ich so drüber nachdenke, gab es keinen Charakter in dem Buch, den ich wirklich mochte.

Was aber nicht schlecht ist! Man kennt Snow als bösen, alten Mann, dem andere Menschen egal sind und hätte man ihn hier liebenswert dagestellt, hätte das einfach nicht gepasst. In diesem Buch konnte ich keine Sympathie für den Jungen, der einmal Präsident werden würde, aufbringen. Seine Familiensituation wird erklärt, man sieht, dass er es auch nicht immer leicht hatte, doch trotzdem empfand ich kein Mitleid. Das hat den einfachen Grund, dass alles, was er tat und sagte berechnend war. Immer auf seinen eigenen Vorteil aus, log und betrug Coriolanus, hat Menschen das gesagt, was sie hören wollten und hat immer auf sein eigenes Wohl zuerst geschaut.

Hier möchte ich ein Beispielt bringen. Er lebt in einem Apartment, zusammen mit seiner Oma und seiner Cousine. Als neue Steuern eingeführt werden sollen und sie das Apartment vielleicht verlieren, denkt er nur drüber nach, dass er schon immer da gewohnt hat und nirgends anders hin will. Was er dann nur machen soll und wie er die Wohnung behalten kann. Kein Gedanke wird an seine Familie verschwendet, es wirkt als wäre es ihm egal, was mit den anderen beiden passiert. Solche Stellen gab es immer wieder. Besonders gegen Ende ging hervor, dass er selbst immer an erster Stelle stehen wird, nicht die Familie, nicht Freunde, nicht das Wohl anderer oder, Gott bewahre, die Liebe. Ich glaube dieser Mensch kann nicht einmal richtige Liebe fühlen.

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Ich fand es auch ziemlich spannend die Hungerspiele aus Sicht eines Zuschauers, eines Mentors zu betrachten. Natürlich war damals viel anders, aber ich denke, dass Haymitch sich ungefähr gleich gefühlt haben muss. Immer in der Angst, dass sein Tribut tot ist, dass er/sie nicht überleben wird und man einen Freund verliert. Denn genau das werden Tribute in der Zeit vor den Spielen zu ihren Mentoren. Freunde.

Man muss sagen, dass in dem Buch nicht viel passiert. Coriolanus erlebt viel, tut viel, aber es gibt keine wirkliche Action. Trotz ein paar langweiligen Szenen wollte ich das Buch nie weglegen. Besonders die Kleinigkeiten haben es noch besser gemacht. Es gibt Namen, Lieder, Orte und Personen, die auch in der eigentlichen Trilogie vorkommen. Diese wieder zu treffen, an die gleichen Orte zu gehen oder sonst etwas Bekanntes zu lesen war wirklich schön.

Das Ende war dann einfach nur klasse. Der letzte Teil war spannend, packend und ziemlich unerwartet. Insgesamt kann man sagen, dass man Snow vielleicht besser versteht, trotzdem kein Mitgefühl, keine Sympathie für ihn entwickeln kann in diesem Buch.

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Ich bin begeistert. Wieder in der Welt von Panem zu sein, auch wenn es dieses Mal im Capitol ist, war wie nach Hause zu kommen. Gerne habe ich die Geschichte von Coriolanus Snow gelesen, vielleicht mehrer Facetten von ihm entdeckt. Ich war wirklcih traurig, dass es vorbei war, aber dieser Abstecher nach Panem ist es wert gelesen zu werden.

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2 Kommentare zu „[Rezension] The Ballad of Songbirds and Snakes

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