[Rezension] Die Einherjer – Der letzte Einherjer

Die Einherjer: Der letzte Einherjer von [Wokan, Pascal]
Quelle: amazon.de
Titel: Die Einherjer – Der letzte Einherjer
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublisher
Preis: 14,99€ [D]
Seiten: 410

 

Buch kaufen

 

 

inhalt

Der letzte Einherjer gelangt nach Skaldheim, doch der Nachtstern hat längst die Küste überrannt und steht kurz davor, den alten Glauben für immer zu vernichten. Einar Schwarzfels bleibt nicht viel Zeit, um einen Plan zu fassen, der nicht nur seine Heimat, sondern alle neun Welten vor dem Untergang bewahren soll. Zuvor muss er sich allerdings seiner Vergangenheit stellen und erkennen, dass er weitaus mehr als die Rache der Götter ist. Ein dunkles Geheimnis verbirgt sich in den tiefen Windungen der Geschichte, das alles verändern könnte.

Quelle: amazon.de

meinung

Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!


Der Wind schob zerklüftete Wolken, die wie ein Fleckenteppich Schatten über das Land warfen, vor sich her.


Das Cover ist definitiv eines der besten von der ganzen Reihe. Man sieht die beiden Heere im Hintergrund und Einar steht auf einem Haufen von Totenköpfen. Durch den Sturm am Himmel wird alles gleich noch düsterer. Auf dem Cover versteckt sich aber auch ein wichtiger Hinweis zum Ausgang der Geschichte, nach Beenden des Buches verstehe ich das jetzt auch.


Der Schreibstil ist und bleibt einfach klasse. Die Sprache ist ziemlich derb und es kommen sehr viele Kraftausdrücke vor, aber das passt zu dem Buch. Auch hier liest man wieder abwechselnd was damals und was heute passiert ist, alles aus Einars Sicht.


Nachdem der vorherige Teil einen ziemlich fiesen Cliffhanger gehabt hat, schließt dieser Teil nahtlos daran an. Einar und seine Recken sind wieder in der Heimat angekommen und rüsten sich für den letzten Kampf.

Ich hab mir viel erwartet und habe viel bekommen. Bei dieser Reihe ist es so schwer eine Rezension zu schreiben, da ich gar nichts spoilern möchte und daher nur wenig über den Inhalt verraten kann. Man muss es einfach selbst gelesen haben. Der Einstieg in diesen letzten Teil ist mir leicht gefallen, da ich erst vor zwei Wochen ungefähr den vorherigen Band beendet habe. Somit hatte ich noch gut im Kopf, was passiert ist und musste nicht erst wieder in die Geschichte hinein finden.

Über neun Bände hat die gesamte Reihe, vier davon handeln von Einar und mit diesem Band ist eine lange Reise zu ende. Ich mochte seine Geschichte, sie kommt nicht ganz an Asgrims ran, aber Asgrim kommt dafür auch nicht an Arakkur ran. Das bleibt für immer meine Lieblingsreihe des Autors. Mit Einar haben wir viel erlebt, er hat die neun Welten bereist, hat getötet und ist trotzdem immer stark geblieben. In diesen vier Bänden hat er sich sehr verändert, nur zum Guten.

Wie auch schon zuvor gibt es einen Zeitstrang, der mir besser gefällt, das ist hier definitiv die Gegenwart. Aber auch die Vergangenheit hat hier einiges zu bieten, so lernt man mehr über den Glauben an den Nachtstern, bekommt mehr von Egbert zu lesen, den ich persönlich ziemlich cool finde, und auch Hedamark spielt eine größere Rolle. Einar ist hier lange Zeit bei dem Feind und vielleicht kann das nicht jeder verstehen, aber er hasst nicht alle Menschen dort. Er hasst den Nachtstern und man merkt auch, dass er selbst seine Meinung über die Anhänger des Nachsterns ändert. Egbert hingegen hat mich in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart immer wieder überrascht. Erst in diesem Buch habe ich ihn als einen von den Guten einstufen können.

img_20200319_155349

Die Gegenwart aber ist, die so einige Enthüllungen mit sich bringt. Nicht nur über die alten Götter, man sieht aber auch endlich das wahre Gesicht des Nachtsterns. Ich hatte da ja so eine Vermutung und sie hat sich echt bestätigt. Das war sozusagen die erste große Überraschung. Weiter gings mit den alten Göttern, von denen auch wieder einer einen Auftritt bekommen hat. Da muss ich sagen, dass ich echt überrascht war und nie damit gerechnet hätte. Zwischen den Schlachten wird auch immer klarer, wer Einar wirklich ist. Dieses Finale war nicht so blutrünstig, wie man es sich erwartet, es hat sich alles ganz anders aufgelöst. Richtig gemein war hier, dass man auf eine falsche Fährt gelockt wird. Ich wollte schon enttäuscht sein, wer würde sowas zweimal machen? Einfallslos. Aber dann kam die dritte Überraschung und ich war baff. Der Autor hat damit echt noch einmal alles rausgerissen, die Enttäuschung von vorhin war gleich verschwunden und ich musste das Ende erfahren.

Das Ende selbst war wirklich rund. Irgendwie war ich traurig, aber irgendwie hat sich auch alles so gefügt, wie es sein sollte. Ein super Abschluss für eine tolle Reihe.

Bemerkt eigentlich noch jemand die Easter Eggs in den Büchern von Pascal? Schon in einem vorherigen Band wurde ein Anspielung gemacht, dass das vielleicht die gleiche Welt sein könnte, wie Arakkur und hier hat sich ein Charakter wieder mit einem mir bekannten Namen aus der ersten Reihe vorgestellt. Zufall? Oder gibts da echt eine Verbindung?

fazit

Mit einem großen Twist am Ende konnte auch der letzte Teil der Reihe noch einmal so richtig überzeugen. Einar und seine Recken haben alle das bekommen, was sie verdienen. Die Reihe kommt ganz ohne nervige Liebesgeschichte aus, Götter kommen immer wieder vor, sodass nicht nur Menschen im Mittelpunkt stehen und auch die Gemetzel kommen nicht zu kurz. Es macht immer wieder Spaß, die Bücher von Pascal Wokan zu lesen. Eindeutige 5 Sterne für diesen Band.

5 Sterne Bewertungssystem

 

Ein Kommentar zu „[Rezension] Die Einherjer – Der letzte Einherjer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..