[Filmrezension] Bloodshot

Ich finde ja, dass Vin Diesel nicht der beste Schauspieler ist, aber der Trailer zu Bloodshot hat so cool ausgeschaut, dass ich den Film sehen musst. Zusammen mit meinem Freund und einem alten Schulkollegen waren wir also im Kino.


Eckdaten:

  • Titel: Bloodshot
  • Länge: 110 Minuten
  • Genre: Drama, Action, Fantasy
  • Altersfreigabe: 16 Jahre
  • Darsteller: Vin Diesel, Eiza González, Sam Heughan, Toby Kebbell, Guy Pearce

Inhalt:

Basierend auf dem Comic-Bestseller übernimmt Vin Diesel die Rolle von Ray Garrison, einem Soldaten, der bei einem Einsatz starb und nun als Bloodshot, einem Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, von der RST Corporation wieder zum Leben erweckt wird. Mit jeder Menge injizierter Nanotechnologie ist er unaufhaltsam – stärker als je zuvor und in der Lage, sich bei Verletzungen sofort selbst zu heilen. Aber mit der Kontrolle seines Körpers herrscht die Corporation auch über sein Gehirn und seine Gedanken. Ray weiß nicht, was Realität ist und was nicht – aber er begibt sich auf eine Mission, es herauszufinden.

Quelle: cineplexx.at

Meinung:

Es war, seit wir den Trailer gesehen habe, ausgemacht, dass wir den Film im Kino anschauen werden. Natürlich ging ich nicht wegen den schauspielerischen Fähigkeiten von Vin Diesel in den Film, sondern weil mich der Trailer neugierig gemacht hat. Schon der Beginn ist wirklich spannend. Ray ist in einem Einsatz und wird dabei getötet. Danach wacht er in einem Labor auf und man erfährt, dass sie ihn wiederbelebt und modifiziert haben. Es erscheint alles ganz logisch und gut zu sein, aber wenn man den Trailer kennt weiß man, dass es eben nicht so ist.

Ich konnte mich nicht mehr an den Trailer erinnernt, daher war ich schockiert als rauskam, dass RST Ray nach belieben kontrollieren kann und er für sie eine Tötungsmaschine geworden ist. Da stellt sich natürlich die Frage wieso? Dies wird im Laufe des Films noch geklärt und ich fand es einfach super, wie alles umgesetzt wurde. Wie sie Ray immer wieder zurück geholt haben und ihn mit neuen Lügen gefüttert haben. Ich verstehe, dass er da verwirrt war und nicht mehr wusste, was nun real ist und was nicht.

Was ich sehr gerne erfahren hätte war, wie er nun wirklich gestorben ist, und was damals passiert ist. Er kann sich an nichts mehr erinnern, kommt das, weil er tot war oder hat RTS etwas mit seinem Gehirn gemacht? Diese beiden Fragen wurden leider nicht beantwortet.

Bildergebnis für bloodshot
Quelle: robots-and-dragons.de

Die Story an sich ist recht einfach. Ray soll immer wieder Menschen töten, bis er es schafft sich zu erinnern und dann dagegen aufbegehrt. Hilfe bekommt er dabei von einem Hacker und K.T., die ebenfalls modifiziert ist, aber auf eine andere Weise. Es war wirklich spannend zu sehen, wie sich die Teile langsam zusammen fügen, aber auch die Kämpfe waren beeindruckend. Dadurch dass Ray sehr schnell wieder heilt, geht er immer aufs ganze und die Animateure haben danach wirklich tolle Arbeit geleistet. Man sieht in Slow Motion wie sich sein Gesicht wieder zusammen setzt, wie Wunden heilen oder Männer durch die Luft fliegen. Die Kämpfe haben mir persönlich am besten gefallen, einfach weil sie so eindruchsvoll gestaltet waren.

Neben K.T. und Ray gibt es noch zwei weitere Soldaten, die modifiziert wurden. Die beiden fand ich nicht ganz so beeindruckend, wenn man bedenkt, was sie Wissenschaftler mit Ray gemacht haben. Sie spielen dennoch eine tragende Rolle und ich fand vor allem den Kerl ohne Beine klasse. Er ist der Bösewicht schlecht hin und ich würde so gerne wissen, was ihm wiederfahren ist, warum er so ist, wie er eben ist. Vielleicht kommt da ja noch was.

Das Ende war geprägt von dem finalen Kampf, der sich von den anderen unterschieden hat. Mehr als einmal denkt man sich, dass Ray es nicht schaffen kann, aber er überrascht die Zuschauer immer wieder. Es wurde alles gut geregelt, das Ende war rund und lässt trotzdem noch Platz für eine Fortsetzung, wenn man eine machen will. Positiv ist auch noch zu erwähnen, dass der Film ganz ohne doofe Liebesgeschichte auskommt, sowas findet man ja nur noch recht selten. Ich stufe den Film als Filmhighlight ein.

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