[Filmrezension] Knives Out – Mord ist Familiensache

Noch ein letztes Mal wollten mein Freund und ich einen schönen Abend verbringen, bevor die Arbeit wieder startete. Ich hatte da im Radio gerade von Knives Out gehört und der FIlm hörte sich gut an, er ließ sich mit dem Trailer überzeugen und dann waren wir auch schon im Kino.


Eckdaten:

  • Titel: Knives Out – Mord ist Familiensache
  • Länge: 130 Minuten
  • Genre: Drama
  • Altersfreigabe: 12 Jahre
  • Darsteller: Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis

Inhalt:

Nachdem der Familienpatriarch und Krimiautor Harlan Thrombey (Christopher Plummer) bei seinem 85. Geburtstag ermordet wird, entwickelt sich seine Geburtstagsparty zu einem Mystery Dinner. Die anwesenden Verwandten wollen natürlich nichts mitbekommen haben, werden aber dennoch von den beiden Detectives Benoit Blanc (Daniel Craig) und Lieutenant Elliott (Lakeith Stanfield) festgehalten, bis der Täter gefunden ist. Das passt den Gästen wie Ransom Drysdale (Chris Evans) und seinen Eltern Linda (Jamie Lee Curtis) und Richard Drysdale (Don Johnson) überhaupt nicht. Obwohl sich Thrombeys Partygesellschaft alles andere als kooperativ zeigt, kommt es im Laufe des Abends zu einigen überraschenden Wendungen und die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die ermittelnden Beamten müssen sich durch ein verworrenes Netz aus Intrigen, Lügen und falschen Fährten kämpfen, um den mysteriösen Tod aufzuklären.

Quelle: dieselkino.at

Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich den Film nur zufällig entdeckt habe und ihn zuerst auch nicht sehen wollte. Erst als ich mehr darüber gehört habe, hat er mein Interesse geweckt. Ich liebe es ja mitzurätseln, wer der Märder ist, auch wenn ich fast immer falsch liege, bei dem Film war es natürlich auch wieder so.

Daniel Craig ist ein toller Schauspieler. Ich mag die Filme mit ihm wirklich gern. Hier spielt er den Privatdetektiv, der den Mord an Haralan aufklären soll und allein schon wegen ihm sollte man den Film gucken. Er macht das wirklich klasse, seine Rolle ist aber auch richtig gut. Von allen mochte ich Mr. Blanc am liebsten, da er ein undurchdringliches Pokerface hat und nicht aufgibt, bis er nicht alles weiß.

Man hört zuerst die Aussagen von der ganzen Familie und von der Harlans Pfelgerin. Einige Leute scheinen ein Motiv zu haben, andere nicht und als Zuseher wird man immer wieder auf die falsche Fährt geführt. Schon bei der Hälfte oder kurz danach, scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Man sieht Rückblenden, hört die Erzählungen und der Fall schein eindeutig zu sein. Da wollte ich dann wirklich schon enttäuscht sein, denn es konnte doch nicht so einfach sein. Tja, es kommt eben immer anders als man denkt. Der Zuseher wird hier richtig verarscht, wie auch alle Rollen in dem Film. Wie das alles aufgezogen wurde fand ich genial, so als würde man einen von Harlans Thrillern selbst lesen.

Bildergebnis für knives out banner
Quelle: gamers.at

Am Ende war ich richtig baff, als sich alle Hinweise zu einem großen Bild zusammen gefügt haben. Mr. Blanc erklärt dann noch einmal den gesamten Ablauf der Nacht und ihm dabei zuzuhören, war schon spannend genug. Ich war gefesselt von den Intrigen, die es in dieser Familie gibt und wie der Mord von Harlan geplant wurde. Genial. Das Ende hat die kleine Enttäuschung von Mittelteil wieder zu 100% richten können und ich fand den Film dann einfach noch super. Auch mein Freund, der gar keine Erwartungen gehabt hat, fand ihn sehr gut.

Neben Daniel Craig gehört aber auch noch der Captain aka. Chris Evans erwähnt. Er spielt seine Rolle ebenso gut und auch wenn ich immer Steve Rogers da sitzen sah, konnte er mich von sich überzeugen. Die Schauspieler waren wirklich alle sehr gut gewählt und passten super zu dem Film. Ich stufe ihn als Filmhighlight ein.

Kennt ihr den Film?

2 Kommentare zu „[Filmrezension] Knives Out – Mord ist Familiensache

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