[Rezension] Burning Bridges

Quelle: droemer-knaur.de
Titel: Burning Bridges
Autorin: Tami Fischer
Verlag: Knaur
Preis: 12,99€ [D]
Seiten: 400

 

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inhalt

Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. Alles an ihm strahlte Gefahr aus, doch ich schaffte es einfach nicht, mich von ihm fernzuhalten. Ich war Metall und er der Magnet, welcher mich anzog. Doch nicht nur mich zog er an; auch Dunkelheit und Ärger und Geheimnisse begleiteten ihn wie Motten das Licht. Ich war vielleicht gebrochen, aber wenn er mich für schwach hielt, machte er einen Fehler. Ich würde jedes seiner Geheimnisse lüften. Und wenn ich brennen musste, um seine Dunkelheit zu vertreiben, würde ich jede Sekunde im Feuer genießen.

Quelle: droemer-knaur.de

meinung

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


Ich holte aus und schleuderte ihm meinen Drink ins Gesicht.


Das Cover gefällt mir persönlich gar nicht. Ich finde es einfach nicht schön und auch recht nichtssagend. Es ist kein typisches New Adult Cover, was positiv ist, passt aber trotzdem nicht zum Buch. Also mich hätte das Buch rein vom Cover her nicht angesprochen.


Der Schreibstil der Autorin war wirklich toll zu lesen. Man liest aus Sicht von Ella wodurch man sie besser kennen lernt. Ich fand sie sehr witzig und konnte alle ihre Handlungen, bis auf ein zwei auch nachvollziehen, da ihre Gefühle, die sie dabei hatte, so gut beschrieben wurden. Allgemein steckt viel Gefühl in dem Buch.


Zu Beginn lernt man Ella kenne, die gerade von ihrem Freund verlassen wird. Daraufhing läuft sie in eine nicht so gute Gegend und gerät mit zwielichtigen Typen aneinander. Zum Glück kommt ein Fremder und rettet sie.

Hier haben wir einen typischen Fall von gehypten Buch, welches ich nicht lesen wollte. Dann habe ich mir aber den Inhalt angeschaut und war total begeistert. Ja, Gefahr und sowas ist nicht neu, aber trotzdem wollte ich das Buch dann lesen. Eine wirklich gute Entscheidung wie ich jetzt weiß.

Der Einstieg war toll. Das Buch beginnt damit, dass Ella ihrem Ex etwas ins Gesicht schüttet, da dieser gerade mit ihr Schluss macht. Bereits hier musste ich schmunzeln, wodurch mir der Einstieg gleich viel leichter gefallen ist. Ich mochte Ella sofort, ihre Gefühle schwappten auf mich über und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Recht schnell trifft man auch den zweiten Hauptcharakter, Ches. Obwohl er so ein bisschen der düstere Mann sein soll, hatte ich ihn gleich gern. Als er Ella geholfen hat, war er total lieb und alles, da konnte ich ihn nicht nicht mögen.

Wenn ich sagen müsste, was an dem Buch so besonders ist, wüsste ich es nicht. Eigentlich ist es wie jeder andere New Adult Roman, der mich trotzdem in seinen Bann reißen konnte. Vielleicht liegt es an den Nebencharakteren, die sehr vielschichtig sind. Da gäbe es einmal die zwei besten Freundinnen, von denen eine krank ist und die andere total unterschätzt wird. Dann den besten Freund und eine weitere, eher schweigsame Freundin. Sie alle waren so unterschiedlich und haben trotzdem super gemeinsam harmoniert. Caral mochte ich zwar zuerst nicht, aber auch mit ihr wurde ich im Laufe der Geschichte war. Savannah und Summer sind Menschen, die man selber gerne als Freundinnen haben würde und ich glaube auch, dass darin eine Stärke des Buches liegt. Man will nicht das Leben des Hauptcharakters, aber man will seine Beziehungen, seine Freunde und seine Familie. All diese Personen haben sich für mich so echt angefühlt, ein bisschen wie nach Hause kommen.

Man darf aber Creed, den besten Freund von Ches, nicht unerwähnt lassen. Er nimmt in der Geschichte immer mehr Platz ein und ich mag den Kerl fast noch mehr als Ches. Einen besseren Freund als ihn kann man sich nicht wünschen. Ich warte jetzt schon auf den Teil, in dem es um ihn gehen wird.

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Die Geschichte selbst ist eher langsam. Es gibt immer wieder Stellen, die wirklich rasant sind, aber insgesamt entwickelt sich alles ruhig weiter. Für mich passte das perfekt, es war angenehm zu lesen und zu sehen, wie sich Ella und Ches näher kommen, ohne gleich über einander herzufallen. Mit der Zeit kommen auch die großen Geheimnisse ans Licht, was ich leider fast schon alles aus anderen Rezensionen wusste. Aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan.

Meine kleinen Highlights in dem Buch waren die Szenen, in denen Ella mit ihrer Familie spricht oder mit ihren Freunden unterwegs ist. Wie schon oben geschrieben liebe ich die Nebencharaktere und da diese Stellen meist auch noch witzig waren, habe ich mich da drauf immer besonders gefreut. Natürlich sind auch die romantischen Szenen süß und ich hatte auch selber Schmetterlinge im Bauch. Ches hat das Potential zum Traummann.

Gegen Ende hat sich die gesamte Lage dann zugespitzt. Alles geht wirklich Schlag auf Schlag und die letzten 220 Seiten habe ich fast an einem Abend gelesen. Wäre nicht die Arbeit gewesen, aber egal. Es gab einige Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und es passierten Dinge, die mich nach Luft schnappen ließen. Die volle Palette an Gefühlen eben und genau das muss ein Buch bei mir schaffen. Ich muss es fühlen und ich fühlte hier einfach alles. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr hoffte ich, dass noch alles gut werden würde und habe richtig mitgefiebert. Ich kann euch sagen, dass es hier nochmal richtig zur Sache geht. Da die Reihe verschiedene Paare behandelt, gibt es keinen Cliffhanger und man weiß, dass es nun vorbei ist.

fazit

Ich habe nicht mit einer solch gewaltigen Geschichte gerechnet. Zuerst dachte ich auch nicht, dass das Buch so gut wird, aber je weiter ich kam, desto mehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Ich liebe die Nebencharaktere und auch die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Ob ich den zweiten Band lesen werde weiß ich noch nicht, denn ich bin mit dem Ende von Ella und Chase vollkommen zufrieden und will gar nicht mehr von ihnen lesen, dass mein Bild vielleicht zerstören könnte. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

3 Kommentare zu „[Rezension] Burning Bridges

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