[Rezension] Underground Kings – Sven

Quelle: romance-edition.com

Titel: Underground Kings – Sven
Autorin: Aurora Rose Reynolds
Verlag: Romance Edition
Preis: 12,99€ [D]
Seiten: 260

 

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inhalt

Sven weiß, was er will. Eine Frau zählt nicht dazu, denn jemanden an sich heranzulassen, bedeutet Schwäche, und diese kann er sich nicht leisten. Erst als er dem Wirbelwind Maggie begegnet, beginnt seine Haltung zu bröckeln …

Maggie sehnt sich nach einem Happy End, doch bisher ist ihr Mr Right noch nicht begegnet. Als sie eines Morgens nackt neben einem anbetungswürdigen Kerl aufwacht – ohne jede Erinnerung an die Nacht zuvor –, weiß sie, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Sven ist der Typ Mann, vor dem Mütter ihre Töchter warnen, und dennoch verliert sie viel zu schnell ihr Herz an ihn. Während die beiden darum kämpfen, mit ihren Gefühlen klarzukommen, gerät Maggie ins Visier von Drogenhändlern, die bereits ihre Schwester auf dem Gewissen haben …

Quelle: romance-edition.com

meinung

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


Ich gehe über den nur spärlich beleuchteten Flur zu Dads Büro und bleibe kurz vor der Türschwelle stehen.


Das Cover hat meinem Freund einen genervten Stöhner entlockt, kein Wunder bei dem Cover. Für mich persönlich ist der Kerl nichts, da mir irgendwas an ihm einfach nicht passt, trotzdem fügt es sich gut in die Reihe ein und insgesamt kann es sich ja sehen lassen.


Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen. Dies ist nun mein zweites Buch von ihr und hier kam ich viel besser mit der Erzählweise klar, als beim ersten. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Form, manchmal liest man aus Sicht von Sven und manchmal aus der von Maggie, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernen kann. Leider kam bei mir das Gefühl nicht wirklich an.


Zu Beginn lernt man Sven kennen, der einen erfolgreichen Club führt. Als Maggie im Pyjama in ebendiesen spaziert und den Kerl sucht, der ihrer Schwester Drogen verabreicht hat, beginnt Sven seine Prinzipien zu hinterfragen.

Ich habe schon einen Band dieser Reihe gelesen und war leider nicht so sehr begeistert, trotzdem wollte ich der Autorin noch eine Chance geben und mit diesem Buch hat sie mich dann doch überrascht. Es hat mir viel besser gefallen als sein Vorgänger und nun überlege ich, auch den letzten Band aus der Reihe, der mir noch fehlt, zu lesen.

Was ich sofort positiv hervorheben möchte ist, dass es hier nicht nur um Sex geht. Es gibt ein paar explizite Szenen, diese halten sich aber in Grenzen. Eigentlich habe ich mir hier was ganz anderes erwartet, aber Sven ist ein wirklich toller Kerl und diese paar intimen Szenen waren auch nicht so beschrieben, wie ich mir gedacht hätte und wie man bei einem solchen Buch vermutern mag.

Sven hat mich ebenso überrascht. Nach Kai war ich doch skeptisch, aber Sven kann wirklich unglaublich nett sein und er kümmert sich auch gut um Maggie, zwar auf seine eigenen verdrehte Weise, aber man merkt, dass ihm viel an ihr liegt. Ihn mochte ich als Charakter wirklich gern, da er der harte Boss oder der liebende Ehemann sein kann. Maggie hingegen war nicht mein Fall. Sie will sich immer wiedersetzen und versucht alles auf eigene Faust zu lösen, anstatt Hilfe zu holen. Manchmal kam sie mir auch naiv vor, vor allem wenn irgendwas mit ihrer Schwester war. Daher konnte ich mich mit ihr auch nicht anfreunden. Wie aber auch schon im vorherigen Teil mochte ich die Nebencharaktere sehr gerne. Hier haben wir die beiden Türsteher, die sich um Sven sorgen und auch Maggie immer beschützen, sollte es nötig sein. Ohne die wäre die Geschichte nur halb so toll gewesen.

Was mir noch gefallen hat war, dass man Charaktere aus den anderen Büchern wieder trifft. Und nicht nur die Haputcharaktere, sondern auch die Nebencharaktere. Man erfährt ein bisschen, wie sich das Leben bei ihnen enetwickelt hat und sowas mag ich ihn Büchern immer gerne. Es ist irgendwie wie ein Abschluss zur vorherigen Geschichte. Aus diesem Band hier muss man noch die Eltern von Maggie erwähnen. Keiner möchte solch peinliche Eltern haben und als Maggie sie besucht hat, musste ich wirklich lachen, weil die Situation einfach so absurd war. Die beiden haben die Geschichte aber aufgelockert, was auch nicht schlecht ist.

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Was mich aber ein wenig gestört hat waren die vielen Zeitsprünge. Oftmals war es nur ein Tag, manchmal aber auch eine Woche. Da war ich dann hin und wieder verwirrt und habe nicht verstanden, warum Dinge denn nun so sind, wie sie sind. Hätte man dies nicht gemacht, hätten die Figuren mehr Zeit zur Entwicklung gehabt und die Liebesgeschichte wäre noch besser geworden. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass der Klappentext recht irreführend ist und die Stelle im Buch nicht ausreichend beschrieben wird. Diese Stelle kommt nicht zu Beginn, sondern erst nach einem Drittel. Maggie erinnert sich nicht an die Nacht, sie hatte immer bis zur Ehe warten wollen und Sven erzählt ihr eigentlich nichts. Sie fragt auch nicht wirklich nach und ihr Bedürfnis bis zur Ehe zu warten wird auch nie wieder erwähnt. Es wird so oft gesagt, dass sie sich aufspart, dann hat sie Sex, kann sich nicht dran erinnern und denkt nie wieder da dran? Das hat für mich einfach nicht gepasst. Auch dass sie nie mehr von dieser Nacht wissen wollte war etwas komisch.

Abgesehen davon war das Buch insgesamt aber gut. Das Ende wirkte ein bisschen plötzlich und alles war ein bisschen zu perfekt. Da hätte etwas mehr Drama nicht schaden können. Ich glaube nicht, dass noch ein weiterer Band kommen wird, trotzdem hätte mich interessiert, was nun aus den ganzen Charakteren geworden ist, wie sie mit dem neuen Umfeld umgehen und ob Sven noch zum Familienmenschen wird.

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Sven hat mir viel besser gefallen als Kai, obwohl ich nicht so genau sagen kann warum. Insgesamt habe ich hier auch weniger Kritikpunkte und die Geschichte war einfach besser. Einige Sachen haben mich dennoch gestört, wie etwa die Zeitsprünge oder die nicht vorhandenen Gespräche über diese eine Nacht. Ich gebe dem Buch daher 4 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

Ein Kommentar zu „[Rezension] Underground Kings – Sven

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