[Filmrezension] Spider-Man – Far from home

Endlich wieder ein neuer Marvel-Film! Zwar sind die Avengers noch nicht so lange her, aber trotzdem kam es mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Als dann Spider-Man in die Kinos kam, bin ich mit meinem Freund gleich am ersten Wochenende gegangen. Teil eins hat mir ja gut gefallen, dieser hier hat mir, alleine von Trailer schon, besser gefallen, aber lest selbst.


Eckdaten:

  • Titel: Spider-Man – Far from home
  • Länge: 130 Minuten
  • Genre: Action/Fantasy
  • Altersfreigabe: 12 Jahre
  • Darsteller: Tom Holland, Jake Gyllenhaal, Zendaya, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders

Inhalt:

Peter Parker ist wieder da! In „Spider-Man: Far from Home“, dem nächsten Kapitel der „Spider-Man: Homecoming“-Reihe, entschließt sich der freundliche Superheld aus der Nachbarschaft mit seinen besten Freunden Ned, MJ und dem Rest der Clique Urlaub in Europa zu machen. Doch seinen Plan, die Superheldenkräfte für ein paar Wochen hinter sich zu lassen, muss Peter schnell aufgeben: Nick Fury bittet ihn, das Geheimnis um zahlreiche, schwere Angriffe aufzudecken, die Zerstörung über den ganzen Kontinent bringen.

Quelle: cineplexx.at

Meinung:

Peter macht Urlaub. Oder so ähnlich. In diesem Teil fährt er mit seiner Klasse nach Europa und will sich dort auch eine Auszeit von seinem Kostüm gönnen. Nachdem der „Blip“, wie hier das wegschnipsen, gennant wurde, überstanden war, brauchte Peter eine Pause. Doch die Monster ruhen nicht und in Europa warten neue Herausforderungen auf ihn.

Zuerst einmal möchte ich das Setting ansprechen. Die Klassenfahrt startet in Venedig, dann gibts eine kurze Szene in Österreich und schlussendlich landen sie in Prag. Von da gehts dann noch nach London. Europa hat so viele schöne Städte und da ich in Venedig, London und Prag (Österreich zähl ich als mein Heimatland nicht) schon war, hat der Film gleich viel mehr Spaß gemacht. Sie haben aus jeder Stadt das Beste heraus geholt und dadurch, dass der Film an verschiedenen Orten spielt, wird es auch nicht langweilig. Es gab schon so viele Schlachten in New York, aber in Venedig und Prag eher wenige.

Weiters mochte ich Peter hier sehr viel lieber. Im ersten Teil wird er immer als witziger Doofi dargestellt, man weiß, dass er klug ist, aber tritt immer wieder in Fettnäpfchen. Hier hat er mir meist einfach nur leid getan, weil er eigentlich nur MJ seine Liebe gestehen wollte und S.H.I.E.L.D ihm da einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Mit der Zeit wird Peter auch zunehmend trauriger und doch kommt er seinen Pflichten als Superheld nach. Man merkt richtig, dass er in einem Konflikt mich sich selber steht, das kam im Film sehr gut rüber.

Ähnliches Foto
Quelle: variety.com

Aber was ist dieses Mal überhaupt die Bedrohung? Monster greifen verschiedene Städte auf der Welt an und Quentin Beck aka Mysterio jagt diese zusammen mit Nick Fury. Beck ist aus einem Paralleluniversum und zusammen wollen er und Peter die letzten Monster auch zur Strecke bringen. Aber wie auch im Film gesagt wird: Nichts ist wie es scheint. Und dieses Motto wurde hier grandios umgesetzt. Immer wieder gab es richtige Mindfuck Momente und die letzte Schlacht in London war dann grandios umgesetzt. Zwar kam mir schon in Venedig einiges komisch vor, aber die Macher haben sich hier wirklich etwas überlegt und auch Tony Stark wieder in den Film eingbracht. Wie hier alles zusammen spielt, von den Iron Man Filmen bis hin zu Spider-Man war genial.

Noch sehr gut gefallen hat mir, dass Happy hier so viel Zeit bekam. Ich liebte ihn ja schon in Iron Man, aber hier ist er auch klasse. Vor allem wird man ihn öfter sehen, da da eineutig etwas zwischen ihm und Peters Tante läuft. Aber nicht nur diese Liebesgeschichte haben wir in dem Film, auch Peter und MJ kommen sich näher. Von mir aus hätte man diesen Teil auch weglassen können, ich mach sie nicht besonders, aber mir Brad, einem Mitschüler, wird die ganze Situation schon wieder witzig.

Wie alle anderen Marvel-Filme auch sind die Animationen hier zum niederknien. Es kommt sehr viel Technik vor und auch Hologramme, wie man es von Tonys Technologie eben gewohnt ist, und ich hatte nie das Gefühl, dass hier etwas unecht wirkte. Alles passte einfach zusammen. Am Ende wurde das immer besser und ich war wirklich traurig, als der Film vorbei war. Mir hat dieser Teil sehr viel besser gefallen als der erste und ich kann euch nur empfehlen, diesen Film zu schauen. Von mir wird der in die Kategorie Filmliebling gepackt.

P.S. Ich würde euch stark empfehlen die Post-Credit-Scenes anzuschauen, die habens in sich.

Habt ihr den Film schon gesehen?

2 Kommentare zu „[Filmrezension] Spider-Man – Far from home

  1. Hey hey :)

    Ja, letzte Woche Mittwoch bei der ersten Gelegenheit im Kino gewesen! Ich mochte auch den unbeschwerten Ich-kann-viel-mehr-Sonnenschein aus dem ersten Teil, aber ich stimme dir voll und ganz zu <3 Peter ist vielleicht der erste, der wirklich mal damit zu kämpfen hat, dass er sein normales Leben eigentlich behalten will.
    Und was die Post Credit Szenen angeht – oh ja. Die haben es wirklich in sich. Mir ist zwar fast die Blase geplatzt, weil ich so dringend musste, aber man verlässt einen Kinosaal in einem Marvel Film einfach nicht bevor das Licht wieder angeht :D

    P. S.: HAPPY!!! <333

    Gefällt 1 Person

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