[Rezension] Die Einherjer – Weltenbrand

Quelle: amazon.de
Titel: Die Einherjer – Weltenbrand
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublisher
Preis: 14,99€
Seiten: 390

 

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inhalt

Götter richten über Menschen. In einer Zeit, da beide Seiten zusammenstehen müssen, wenden sich die Götter endgültig ab. Asgrim und seine Gefährten halten stand und setzen alles daran, den drohenden Untergang Skaldheims aufzuhalten. Währenddessen braut sich im Norden etwas zusammen. Nicht nur die Armeen der Riesen sind auf dem Vormarsch, auch Holdir zwingt alle Machthabenden unter sein Banner, um nach der Krone zu greifen. Eine Nachricht aus der Vergangenheit weckt Zweifel in Asgrim. Wer war er, bevor er zum Huskarl wurde? Und welche Verbindung besteht zwischen dem ursprünglichen Land und dem Weltenbrand?

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meinung

Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!


Eine Rune kann nicht von einem Einherjer bessesen werden. Es ist umgekehrt: Sie findet den Einherjer uns sie ist es, die ihn besesitzt.


Das Cover von diesem Teil ist nicht ganz so bunt, aber dafür kommt viel aus dem Titel wieder darin vor. Es zeigt Flammen, einen Vulkan und ist auch in den feurigen Farben gehalten. Wie immer sehen wir darauf Asgrim vor einer Kulisse stehen, die zum Inhalt des jeweiligen Teiles passt.


Der Schreibstil ist gewohnt leicht und toll zu lesen. Ich kam sehr schnell weiter und ich liebe einfach diese bildhaften Beschreibungen von Schlachten, da wirkt für mich alles gleich viel echter. Geschrieben ist das Buch wieder aus der ich-Perspektive von Asgrim, dadurch kann man seine Handlungen sehr gut nachvollziehen.


Dieser Teil geht dort weiter, wo der dritte aufgehört hat. Doch dieses Mal bewegt sich Asgrim wieder in den Norden, denn alte Bekannte kennen Geheimnisse von ihm. In seiner Vergangenheit kommt er der Zerstörung eines Runennetzes immer näher.

Es war nicht lange her, dass ich den dritten Band beendet habe, daher kam ich schnell in die Geschichte. bereits auf den ersten Seiten wusste ich, dass dieser Band wieder viel besser werden würde, als der dritte. Hier kommt wieder mehr Krieg, mehr Strategie und mehr Blut zum Einsatz, was mir im letzten Band etwas gefehlt hat.

Beginnen wir mit der Vergangenheit. Asgrim findet einen neuen Gefährt, Feyr, und zusammen mit ihm segelt er nach Muspellsheim. Auch der Diener oder Gefährte von Feyr ist mit an Board, man weiß allerdings nicht so richtig, was man von ihm halten soll, da er ein komischer Gesell ist.  Diesen Handlungsstrang fand ich wieder herausragend. Es passieren einfach so viele Dinge, mit denen ich nie gerechnet hätte und es werden hier auch schon einige Andeutungen zur hauptsächlichen Frage des Buches gemacht. Wer ist Asgrim Krummfinger nun wirklich? Man stellt somit als Leser Theorien auf und mit jeder Andeutung hat sich meine Vermutung bestärkt.

In Muspellsheim selbst gings dann nochmal zur Sache. Die Reise dahin ist viel reden und auch danach passiert erst wirklich viel, als sie dem Herrscher über das Land persönlich gegenüber stehen. Ab hier wurde es in dieser Zeit dann richtig spannend und wie immer habe ich nur gehofft, dass niemand stirbt. Bei diesem Autor hätte ich mir das auch gleich sparen können, denn es sterben immer Personen, die man mag. So ist es auch hier nicht anders.

Ein Charakter, Loki, ist in beiden Zeiten präsent. Ich verrate nicht in welcher Form, aber ich fand das so geschickt eingefädelt, von selber wäre ich da nie drauf gekommen und war dementsprechend auch sehr überrascht, als Loki plötzlich da war. Er ist ja schon ein cooler Charakter, auch wenn er eigentlich der Böse der ganzen Geschichte ist. Er hat einfach was, das mich in irgendwie, auf eine ganz komische Weise, mögen lässt. Natürlich bin ich nicht damit einverstanden was er macht oder wie er es macht, aber ihn als Charakter mag ich.

Dann wären wir in der aktuellen zeit angekommen. Asgrim zieht mit seinen Gefährten nach Norden um mit Holdir zu reden, das Waldvolk auf der Krieg anzusprechen und vielleicht einen Krieg in Skaldheim selbst zu verhindern. Auf dem Weg dorthin lauern schon Gefahren und beim Waldvolk wird dann ein Thing abgehalten. In einem solchen dürfen alle Parteien reden, es bleibt friedlich und der Richter entscheidet dann, wie es weiter geht. Das fand ich recht spannend, da ganz viele verschiedene Charaktere dabei waren. Auch über Runa erfährt man hier noch mehr und der Huskarl von Holdir nimmt ebenfalls daran teil. Hier wird dann viel geredet und es wird nach Lösungen gesucht, es kommen Dinge an Licht, die ich vermutet habe, aber bis dahin nicht mit Sicherheit wusste und auch Geheimnisse von Asgrim werden offen gelegt.

Holdir selbst kommt in diesem Teil auch wieder vor. Die Beschreibung von ihm war durchauchs gelungen, da er als Draugr nicht mehr menschlich ist, konnte ich mir seine verfaulte Haut und die gräßliche Farbe von dieser sehr gut vorstellen. Dies ist etwas, das Pascal Wokan einfach immer wieder schafft. Ich kann mir Dinge, Menschen oder einzelne Szenen einfach so gut vorstellen, da seine Beschreibungen immer gut ausgearbeitet sind. So ging es mir hier mit Holdir.

Das Ende hat mich wie immer ziemlich fertig gemacht. Jeder Teil hatte bis jetzt einen fiesen Cliffhanger und so auch dieser. Zum Glück liegt der letzte Teil schon bereit!

fazit

Ein starker vierter Teil, der mir durch die Kämpfe, die Action und auch die Freundschaft viel besser gefallen hat, als der dritte Teil. Durch das Ende wird man neugierig und muss auch das Finale lesen und ich bin schon sehr gespannt. Dieser Teil bekommt 5 von 5 Sterne von mir.

5 Sterne Bewertungssystem

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