[Rezension] Die weiße Magierin – Gefährliche Mächte

Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte
Quelle: piper.de

Titel: Die weiße Magierin – Gefährliche Mächte
Autorin: Tathana Karg
Verlag: Piper
Preis: 19,99€ [D]
Seiten: 440

 

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inhalt

Wem würdest du in einem Königreich folgen, das durch ein Netz von Intrigen gesponnen, dir niemals verrät, wer Freund oder wer Feind ist? Der Auftakt zu einer atemberaubenden High-Fantasy-Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien!
Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf…
Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, die einen mit bitterer Erkenntnis aber auch Hoffnung zurücklässt…

Quelle: piper.de

meinung

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


Es war zu einer Zeit, in der alle Hoffnung verloren schien.


Das Cover sprang mir sofort ins Auge und ich wusste, dass dieses Buch etwas für mich ist. Ich liebe die Farben und auch die Frau auf dem Cover. Es ist einfach stimmig und strahlt schon Fantasy aus. Trotzdem wird nicht viel vom Inhalt verraten, man kann aber auf die Zeit schließen, in der es spielt, einer eher mittelalterlichen Zeit.


Der Schreibstil der Autorin hat mir die meisten Schwierigkeiten bereitet. Oftmals wirkten die Sätze für mich abgehackt und waren auch in einer ziemlich einfachen Sprache geschrieben. Ebenso wurde für mich persönlich die Umgebung zu schlecht und wenig beschrieben, sodass ich mir oft nichts vorstellen konnte. Was ich aber als positiv empfand, waren die Perspektivenwechsel. Dadurch verfolgt man mehrere Charaktere und hat einen weiteren Blickwinkel auf die Geschichte.


Zu Beginn lernt man Rael kennen, sie ist bei Gauklern und merkt selber, dass sie Kräfte besitzt. Als zwei Reisende auf sie aufmerksam werden verändert sich ihr gesamtes Leben, denn sie ist stärker als sie glaubt.

Der Einstieg in die Geschichte war sehr gelungen, begonnen wird mit einem Märchen oder einer Legende und ich liebe solche Dinge. Da war ich auf jeden Fall schon einmal sehr begeistert von dem Ganzen. Danach gings dann mit Rael weiter und ziemlich schnell nimmt die Geschichte an fahrt auf. Sie trifft auf Jerdan und Nolan und die beiden verändern ihr Leben grundlegend.

Ich fand die Geschichte eigentlich ziemlich spannend. Es gibt verschiedene Häuser, die alle einen gewissen Rang haben. Der König ist im ersten Haus und jedes Haus hat schwarze und weiße Magier. Die Häuser bekämpfen sich gegenseitig um aufzusteigen und da ist es nicht verwunderlich, dass hier einige Intrigen gesponnen werden. Leider wurde mir das ganze System zu wenig erklärt und ich wollte mehr wissen, wieso dies so ist, wieso der König überhaupt existiert und wieso er einem Haus angehört. Es gab hier einfach zu wenige Informationen und ich musste mir einige Dinge zusammen reimen, das war dann doch eher anstrengend.

Rael kommt also in dieses ganze System hinein und wird auf die Akademie geschickt, um ihre Kräfte beherrschen zu lernen. Dort findet sie recht schnell Freunde. Von den Ausbildungsstunden hätte ich mir mehr gewünscht, denn die waren wirklich spannend und man lernt auch die ganzen verschiedenen Kräfte besser kennen. Rael hat zuerst noch Probleme, aber man merkt als Leser bald, dass da mehr dahinter steckt und dass sie eigentlich etwas ganz besonderes ist. Ich mag solche Geheimnisse ja gerne, auch wenn mich als eingefleischte Fantasy-Leserin nicht mehr viel überraschen kann.

Mit Rael selbst hatte ich aber ein Problem, denn sie wirkte auf mich zu naiv, hat alles geglaubt, was man ihr sagte und nichts hinterfragt. Man hätte hier so viel mehr herausholen können, aber leider wurde das nichts. Auch ihre Art selbst mochte ich nicht. Sie ist manchmal wie ein stures Kind und ich konnte damit einfach nicht umgehen. Dagegen fand ich Jerdon aber ziemlich spannend und hätte gerne mehr aus seiner Sicht gelesen. Er ist ein ruhiger Mensch, der aber dennoch sehr klug und stark ist und ich stelle ihn mir immer ein wenig wie Lupin vor. Er ist eindeutig mein liebster Charakter.

Auch wenn die Handlung in der ersten Hälfte noch eher langweilig war, wurde es dann in der zweiten richtig spannend. Es wurden so viele Intrigen aufgedeckt und es wurde gekämpft und ich liebe Kämpfe! Einfach genial, was dann noch am Ende passiert ist. Ich habe so wirklich nicht damit gerechnet und war vom Ende positiv überrascht. Diese Hälfte hat das ganze Buch wieder ausgerissen und ich glaube, dass ich auch den zweiten Teil lesen werde.

fazit

Das Buch hat keine allzu neue Geschichte zu bieten. Was am Ende aber passiert wurde toll gemacht und hat die Spannung nochmal gehoben. Rael mochte ich einfach nicht, ich komme mit ihrer Art nicht klar und hätte viel lieber mehr aus Sicht von Jerdon gelesen oder auch von Nolan, da dieser auch interessant ist. Mit dem Schreibstil hatte ich die größten Probleme, aber ansonsten ein recht gutes Buch. Ich vergebe 3 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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