[Quatsch mit Büchern] Tradition oder Veränderung

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Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie sich die Mode in den letzten 60-70 Jahren verändert hat? Natürlich kennen wir alle die Kleidung von früher aus Filmen und Serien, aber wie war es denn wirklich? Ich habe mich etwas mit diesem Thema auseinander gesetzt und dafür die Schwester von meinem Freund und meine Oma befragt, ich persönlich finde es auch recht interessant, wie sich alles gewandelt hat, aber lest selber.


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Erst kürzlich habe ich das Buch The Belles – Schönheit regiert aus dem Thienemann Esslinger Verlag gelesen und wie auch in der echten Welt, verändert sich in dem Buch die Mode ständig. Dadurch bin ich dann auch auf dieses Thema gekommen und beginnen möchte ich mit den Trend der heutigen Jugend.

Jeder von uns weiß, wie die Jugend von heute angezogen ist, dennoch gibt es auch hier Dinge, die zu beachten sind, damit man immer modern ist. So ist ein wichtiger Punkt, dass die Kleidung von einer Marke sein muss, bevorzugt von Supreme oder Calvin Klein. Auch die Taschen, die ich in meiner Jugend noch als Turntasche benutzt habe, müssen von einer Marke stammen, dies sollte dann Nike sein. Diese haben die Handtasche ersetzt, ob diese so viel besser ist, kann ich nicht beurteilen.

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Ich selber muss gestehen, dass ich gar nicht auf die Marke schaue und mir das auch egal ist, aber ich habe mich noch nie wirklich mit diesem Thema beschäftigt. Als ich 13 war, war es auch egal, was man trug, da spielten Marken und der Preis keine wichtige Rolle. Somit haben wir auch schon das Motto von heute: Alles teuer! Ist es nicht teuer, ist es auch nicht modern.
Nehmen wir uns den Körper von oben nach unten vor. Obenrum ist die Devise: In der Kürze liegt die Würze! Die Pullover sollten bei Mädchen bauchfrei sein. Die Hosen müssen dabei nicht unbedingt mit dem Shirt oder dem Pullover abschließen. Bei den Jungen ist vor allem das Modelabel Thrasher modern. Weiters sind für beide Geschlechter T-Shirts von Levis modern.
Untenrum muss es immer knöchelfrei sein, egal, wie lang die Hose ist. Ist sie lang, wird sie ganz einfach aufgestrickt, et voila! Ebenso sind die zerrissenen Jeans noch recht beliebt, auch wenn sie nicht mehr modern sind. Dieser Trend wird sich wohl noch ein bis zwei Jahre halten. Alternativ kann man auch einen Rock mit Overknee-Strümpfen tragen. Hier meine ich die dicken, blickdichten Strümpfe und nicht nur solche aus Nylon. Richtig kombiniert kann dies recht süß aussehen.
Ach und geht man in den Turnuntericht, muss die Turnhose von Nike sein, denn man muss in allen Lebenslagen auf die Marke und den Trend schauen. Auch die Schuhe müssen nicht nützlich, sondern modern sein, dies sind anscheinend Uggs. Ich fand es schrecklich, als diese den Markt erobert haben und nun kommen sie zurück. In den winterlichen Monaten werden ganz einfach Stiefel bevorzugt, damit die Füße auch schön warm bleiben.

Erschreckend fand ich dann doch, dass es hieß, man wird sofort aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, wenn man nicht mit dem Trend geht. Es können sich nicht alle Leute diese Sachen leisten und es sollte auch keine so große Rolle spielen, was man für Kleidung trägt. Dennoch ist das in den Köpfen der Jugendlichen drinnen, dass man nur cool und modern ist, wenn man Markenkleidung kauft und diese auch noch richtig kombiniert.

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Gerade auch sehr beliebt ist Merch in allen Variationen. Immer mehr Sänger, Bands und Schauspieler, bringen ihre eigenen Modelinien heraus und das ist anscheinend ziemlich angesagt. Es muss nicht einmal ein tolles Stück sein, sobald das Logo des Stars darauf zu erkennen ist, ist es schon modern. Als Beispiel bekam ich hier Drew von Justin Bieber und BTS, eine koreanische Boyband, genannt. Dass diese Kleidung nicht billig ist versteht sich von selbst.

Der letzte Punkt sind die Haare. Aktuell gibt es wieder viele Frauen, die sich die Haare in verschiedenen Farben oder mit Regenbogenmuster färben. Dies hat anscheinend mit der App TikTok seinen Anfang genommen. Sinn der App ist es, dass man zu Songs die Lippen bewegt, dies als Video aufnimmt und dadurch berühmt wird. Nach der Aufnahme kann man auch verschiedene Filter anwenden, so auch einen, der die Haare bunt macht. Nur mit einem Filter bunte Haare zu haben, wäre ja langweilig, daher sind bunte Mähnen wieder modern.


Als Gegenstück hat mir meine Oma erzählt, was damals in ihrer Jugend modern war und ich muss sagen, dass ich die Mode von früher viel besser und schöner finde, als die von heute. Jeder empfindet das aber anders, so sind auch in dem Buch The Belles die Meinungen zu den verschiedenen Trends ganz unterschiedlich. Wäre ja langweilig, wenn jeder gleich aussehen würde.

Machen wir gleich mit den Haaren weiter. Wo es heute keinen bestimmten Trend gibt, war es früher die Dauerwelle. Jeder hatte sie und keiner wollte ohne sein. Es gab gar keine andere Frisur, Ende.

Getragen hat man damals als Frau keine Hosen, dafür aber Glockenröcke, Plisseeröcke, Falten- und Miniröcke sowie Petticoats. Alles tolle Teile, die man auch heute noch ohne Probleme tragen kann. Dazu trug man Halbschuhe und Plateauschuhe in allen möglichen Variationen. Wie Leute mit diesen klobigen Schuhen gehen konnte, ist mir bis heute ein Rätsel.
Weiters beliebt waren die Nylon-Strümpfe, welche von Strumpfgürteln gehalten wurden. Auch heute findet man das noch öfter vor dieser Trend ist daher nie aus der Mode gekommen.

Damit auch ein bisschen ein Einblick in die Trendwelt der Männer einfließt kann ich euch sagen, was Männer damals für Hosen getragen haben. Knickerbockerhosen sind vielleicht dem ein oder anderen ein Begriff, das sind nämlich jene Hosen, die ungefähr bis knapp unters Knie reichen und dann eng zusammen gehen. Ein bisschen wie eine Pluderhose.

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Obenrum waren es einfach Blusen. Selten wurden Shirts oder andere Kleidungsstücke von Frauen getragen, da man Blusen zu allem kombinieren konnte. Über die Bluse wurden dann bevorzugt Mäntel mit Raglanärmeln getragen. Insgesamt stelle ich mir ein solches Outfit ziemlich hübsch vor, vielleicht gibts ja irgendwo ein altes Foto von meiner Oma.
Die gesamte Kleidung musste auch nicht teuer sein. Damals gab es noch keine großen Marken, so wie heute. Man ging noch zum Schneider und ließ sich alles anfertigen. Ach, wie die Jugend von heute verzweifeln würde. Der Kleidungsstil war insgesamt recht einfach, es gab einige Trendstücke, diese konnte man frei kombinieren, aber ganz so viel Abwechslung wie heute war es nicht.

Als letzten Punkt habe ich hier noch Unterkleider, Bademode und Kopftücher. Unterkleider wurden anstatt der modernen Unterwäsche getragen und Kopftücher wurden gegen die Hitze verwendet. Klingt doch logisch. Was damals allerdings fürs Schwimmbad angezogen wurde, habe ich bis jetzt nicht gewusst. Es gab keine Bikinis oder Badeanzüge, ging man schwimmen wurde eine schwarze Glatthose mit einem weißen Leibchen angezogen. Ganz bequem stelle ich mir das im Freibad nicht vor, dennoch ist die Entwicklung der Bademode recht interessant.

Man sieht also, wie sich die Mode in diesen Jahrzehnten verändert hat und wahrscheinlich wird sie sich in den nächsten 70 Jahren auch wieder so sehr verändern. Ich finde diese Entwicklung auf jeden Fall sehr spannend.


The Belles 1: Schönheit regiert von [Clayton, Dhonielle]

Quelle: thienemann-esslinger-de

Titel: The Belles – Schönheit regiert
Autorin: Dhonielle Clayton
Verlag: Thienemann-Esslinger
Link zum Buch: Klick

Hier findet ihr weitere spannende Artikel zu dem Buch: Klick

Bilderquellen Logos: wikipedia.org
Bilderquellen Kleidung: topvintage.de, bestyledberlin.de
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2 Kommentare zu „[Quatsch mit Büchern] Tradition oder Veränderung

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