[Filmrezension] Plötzlich Familie

Lange waren wir nicht mehr Kino und da dachten wir uns, dass wir endlich wieder gehen müssen. Blöd nur, dass kein guter Film läuft, dachten wir uns. Zufällig war in dieser Woche der Starttermin zu dem Film Plötzlich Familie und da dieser sehr gut sein soll, haben auch wir uns diesen im Kino angeschaut.


Eckdaten:

  • Titel: Plötzlich Familie
  • Länge: 119 Minuten
  • Genre: Komödie
  • Altersfreigabe: 10 Jahre
  • Schauspieler: Mark Wahlberg, Rose Byrne, Isabela Moner, Octavia Spencer

Inhalt:

Das Ehepaar Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) beschließt, eine Familie zu gründen, und nimmt daher drei Pflegekinder von einer Adoptionsagentur bei sich auf. Doch damit haben sich mehr eingebrockt, als sie gedacht hätten, denn die drei Kinder, die rebellische 15-Jährige Lizzy (Isabela Moner), der verplante Juan (Gustavo Quiroz) und die kleine Lita (Julianna Gamiz), stellen sich als echte Teufelsbraten heraus und haben zunächst keinerlei Interesse daran, sich von ihren Pflegeeltern bändigen und erziehen zu lassen. Und auch Pete und Ellie müssen feststellen, dass das Elterndasein viel komplizierter ist, als sie es sich vorgestellt hätten. Nach und nach wachsen die Fünf jedoch zu einer Patchwork-Großfamilie zusammen…

Quelle: dieselkino.at

Meinung:

Ach ja, ich liebe Komödien über alles und könnte mir alle, die im Kino laufen anschauen. Da es im Moment aber nur diesen oder eine Frauenkomödie gab, haben sich mein Freund und ich für diesen Film entschieden. Ganz ehrlich, ich wusste im Vorfeld nur, dass es um eine Familie geht, die Kinder adoptiert, aber sonst nichts. Im Radio wurde immer von dem Film gesprochen und als ich dann im Kino saß, war die Vorfreude groß, denn ich hatte hohe Erwartungen.

Zuerst lernt man einmal Pete und Ellie kennen, sie sind das perfekte Paar, haben Geld, ein tolles Haus und einen Hund. Eher durch Zufall kommen sie mit Pflegekindern in Berührung und beschließen dann auch eines zu adoptieren. Lizzie, ein Teenager hat besonderen Eindruck auf die beiden gemacht, aber sie gibt es nur mit ihren beiden Geschwistern zusammen.
Lizzie ist so, wie man sich einen Teenager eben vorstellt. Sie ist aufmüpfig, hört nicht auf Pete und Ellie und glaubt, dass nur sie allein sich um ihre Geschwister kümmern kann. Zuerst war sie mir auch unsympathisch, doch das wurde mit der Zeit besser und am Ende mochte ich sie richtig gern, da sie endlich Emotionen zeigte und nicht immer nur so tat, als wäre ihre alles egal.

Juan ist der witzigste der drei. Er ist ein richtiger Tollpatsch und bekommt gar nichts alleine hin. Ihn mochte ich eigentlich sofort, da er sich gleich mit Pete verstanden hat. Lita, die Jüngste der drei, ist ein richtig schlimmes Kind, im Sinne von sie heult, wenn sie nicht bekommt was sie will. Wie man sich denken kann ist mit diesem Gespann Ärger vorprogrammiert.

Der Film zeigt aber auch einige wichtige Dinge, wie die Zustände, die bei Pflegefamilien herrschen können und wie es den Kindern, die immer nur weiter gereicht werden, ergeht. Außerdem geht es auch viel um Akzeptanz, da die Familie von Ellie nicht gerade hinter Entscheidung, Kinder zu adoptieren, steht. Einzig die Mutter von Pete ist begeistert und sie war auch eine klasse Oma. Die Themen werden nicht groß und breit behandelt, da sich der Film eher auf den Zusammenwachs der Familie konzentriert, aber dennoch sind sie da.

Ähnliches Foto
Quelle: quotenmeter.de

Ich fand die Umsetzung einfach toll, denn nicht jeder ist von Beginn an die perfekte Mutter oder der perfekte Vater und so müssen hier auch Ellie und Pete lernen mit den Kindern umzugehen und ihnen auch Vertrauen entgegen bringen. Sie schaffen alles fast alleine, und die Kinder machen es ihnen wirklich nicht leicht. Langsam gewöhnen sich aber alle aneinander und es wird schon harmonischer.

Allerdings muss es aber auch hier ein bisschen Drama geben, dieses kommt in Form von der leiblichen Mutter und ich hätte nicht gedacht, dass dies alles so kommt, wie es eben kommt. Manche Dinge waren sofort klar, aber vor allem Lizzie konnte ich nicht ganz verstehen, denn gerade sie weiß, wie die liebliche Mutter so tickt. Trotzdem war es am Ende so weit, dass wir beide fast geweint hätten, da das Ende einfach nur ultra traurig war und die Macher des Films dies wirklich gut in Szene gesetzt haben. Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Film gesehen habe und würde ihn als Filmgenuss bezeichnen.

Kennt ihr den Film schon?

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