[Filmrezension] Aquaman

Sobald mein Freund das erste Mal den Trailer von Aquaman gesehen hat war klar, dass er diesen im Kino sehen möchte und daher waren wir gleich am zweiten Tag im Kino. Ich bin ja eigentlich gar kein Fan von DC, einfach weil die Filme nicht so spannend sind und auch nicht an Marvel ran kommen, aber ich sah diesen eben mit ihm an.


Eckdaten:

  • Titel: Aquaman
  • Länge: 142 Minuten
  • Genre: Fantasy
  • Altersfreigabe: 12 Jahre
  • Schauspieler: Jason Momoa, Amber Heard, Nicole Kidman, Patrick Wilson


Inhalt:

Aquaman (Jason Momoa), der mit bürgerlichem Namen Arthur Curry heißt, ist als Sohn des menschlichen Vaters Tom Curry und der atlantischen Mutter Atlanna berechtigt, den Thron von Atlantis zu besteigen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Mera (Amber Heard) regiert er das mythische Königreich und lässt sich dabei von Vulko (Willem Dafoe) beraten. Aquaman kann dank seiner Abstammung nicht nur unter Wasser atmen, sondern auch per Telepathie mit Meerestieren kommunizieren und ist ein extrem schneller Schwimmer – als diese Fähigkeiten muss er einsetzen, als er es mit dem machthungrigen Ocean Master (Patrick Wilson) zu tun bekommt.

Quelle: dieselkino.at

Meinung:

Man sollte Aquaman aus dem Film Justice League kennen, da ich diesen aber nie gesehen habe, war die ganze Story recht neu. Sehr gut fand ich, dass zu Beginn alles erklärt wurde, wie sich seine Eltern getroffen haben und wie er ausgebildet wurde. Die beansprucht zwar Zeit aber dadurch können sich auch Unwissende, so wie ich, den Film ohne Probleme ansehen.

Zuerst kurz zur Besetzung. Diese ist grandios gewählt, wer könnte diesen Superhelden besser verkörpern als Khal Drogo … äh Jason Momoa. Das Muskelpakete schlecht hin und durch seine Ausstrahlung wirkt er einfach noch viel besser. Ich mochte ihn sehr als Aquaman. Die Königin, also seine Mutter war auch gut besetzte, den Rest der Schauspieler kannte ich eigentlich gar nicht, aber auch sie haben gut zu ihren Rollen gepasst.

Die Story selbst war jetzt nicht der Burner, natürlich kann das spannend sein, aber es passiert recht wenig und es wird oft erzwungen lustig gemacht. Diese Piraten vom Beginn des Filmes hätte man auch weglassen können, es wäre aufs gleiche Ergebnis gekommen. Oft wirkte es auf mich auch so, als wären Szenen im Film, die nicht wirklich zur Handlung beitragen, sondern einfach so, als witzige oder ernste Szene dabei, das fand ich dann doch etwas unpassend. Allgemein war es einfach nicht stimmig, so als konnten sich die Macher nicht zwischen witzig und ernst entscheiden.

Ähnliches Foto
Quelle: usmagazine.com

Gefallen haben mir natürlich die Szenen unter Wasser, die waren cool gemacht und mit den ganzen Fischen wirkte es auch gleich anders. Die Animationen war super gemacht und man hat fast nie gemerkt, dass das ganze nicht unter Wasser gedreht worden ist. Leider war ich bei dem Film so müde, dass ich bei der zweiten Hälfte fast eingeschlafen bin. Aber egal. Ich glaube ich habe mir einfach insgesamt mehr von dem Film erwartet, es fehlte mir einfach was. Bei Marvel habe ich dies nie, aber bereits Wonder Woman konnte mich nicht so sehr begeistern, auch wenn die Animationen und die Kampfszenen wirklich toll sind. Aquaman punktet mit seinem tollen Humor, den großartigen Animationen und Jason Momoa, aber einmal gucken reicht mir völlig.

Die Story wurde dann am Ende noch etwas besser, aber hier hat sich dann das meiste in der letzten halben Stunde abgespielt, wenn dies besser ausgeteilt worden wäre, wäre der Film nie langweilig geworden. Der letzte Kampf aber und die Auflösung, was mit seiner Mutter passiert ist haben mir sehr gefallen, das war insgesamt richtig cool. Für mich war dies eben nur ein Film für Zwischendurch, mehr aber leider auch nicht.

Habt ihr den Film schon gesehen? Team DC oder Team Marvel?

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7 Kommentare zu „[Filmrezension] Aquaman

  1. Guten Morgen Jessi ♡
    Juhu, eine Rezi zu Aquaman! Du weißt ja gar nicht, wie lange ich schon eine zu dem Filmchen suche und jetzt bin ich, dank dir, endlich fündig geworden. Ich versuche seit mehrer Tagen mich mit meiner Freundin auf einen Film zu einigen, den wir gerne schauen möchten (zur Auswahl steht Aquaman und Mortal Engines: Krieg der Städte). Wir beide sind einfach zu begeister von beiden Filmen, als das wir einen fixieren könnten! Aber nun wird es wohl Mortal Engines werden, wobei ich mir Aquaman wohl trotzdem irgendwann anschauen werde.
    Und natürlich Team Marvel! Niemand kreiert so spannende Filme wie dieses Leute!
    Hab noch einen schönen Tag
    Lilli

    Gefällt 1 Person

    1. Guten Morgen,
      Also mit dem Trailer von Mortal Engines kann ich nichts anfangen, ich hab den Film auch noch nicht gesehen, aber was ich so höre soll der gut sein. Für mich ist er nichts. Aquaman war schon cool, also ich würde ihn nie als schlecht bezeichnen, es waren nur ein paar Unstimmigkeiten, die mich am meisten gestört haben.
      Ich wünsche euch viel Spaß im Kino!
      Liebe Grüße,
      Jessi

      Gefällt mir

  2. Ich bin ehrlich, mir gings bzw. gehts genau wie Dir. Ich bin absolut Team Marvel. Irgendwie kommen mir die DC-Filme meistens sehr kindisch vor, nicht so gut einfach, wie Marvel. Und den Film wollte ich auch nur wegen Jason Momoa sehen. Und mein Mann hat mir den Gefallen getan ;-) Nochmal gucken würde ich den jetzt auch nicht… Schade, weil die Effekte echt super sind…naja… Bleibt zu hoffen, dass bald mal ein echter Knüller für Jason Momoa kommt *gg*

    Liebe Grüße
    Bine

    Gefällt 1 Person

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