[Rezension] Die Einhejer – Pfad der Götter

Die Einherjer: Pfad der Götter von [Wokan, Pascal]
Quelle: amazon.de
Titel: Die Einherjer – Pfad der Götter
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublishing
Preis: 14,99€ [D]
Seiten: 321

 

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inhaltEinst wurde Skaldheim von mächtigen Kriegern beschützt, die im Namen der alten Götter über Leben und Tod entschieden. Dann verschwanden sie und die Erinnerungen an ihre Taten gerieten in Vergessenheit. Fünfhundert Jahre später sind die einflussreichsten Jarls des Landes zerstritten und die Zeichen deuten auf Krieg.
Asgrim Krummfinger hat sein Schicksal als ehrenvoll Gefallener anerkannt. Er ist ein Einherjer, ein Relikt aus der alten Zeit. Nun muss er den Orden neu gründen, denn hinter den Gebirgen der Ewigen Frostlande erstarkt ein Feind aus der Vergangenheit. Bevor ihm dies aber gelingen kann, muss er sich mit seinen Erinnerungen auseinandersetzen, die weitaus mehr hüten, als das Wissen um das Reich der Götter …

Quelle: amazon.de

meinungVielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!


Der Sonnenuntergang hatte die Farbe von Blut.


Das Cover sieht unglaublich schön aus, ich kann mir die Reihe so gut als Taschenbuch vorstellen, wenn man das Buch in der Hand hält und diese schönen, kräftigen Farben sieht. Schade, dass mein eBook nur in schwarz- weiß ist, das Cover ist ein wirklich Hingucker und passt auch super zur Geschichte, da darauf Yggdrasil abgebildet ist und der Weltenbaum eine große Rolle spielt.


Der Schreibstil des Autors ist einfach super zu lesen, sobald ich beginne, bin ich gefangen. Auch der zweite Band ist aus Sicht von Asgrim geschrieben und man erlebt dadurch alles hautnah mit. Dieses Mal sind die Rückblenden aus der Zeit nach der Schlacht, in der er starb, er ist in der Welt der Götter und es wurde alles so bildhaft beschrieben, dass ich ein klares Bild in meinem Kopf hatte.


Dieser Band startet genau dort, wo der erste aufgehört hat. Asgrim ist mit seinen Begleitern noch in der Schlucht und schon bald trennen sich die Wege.

Ich liebe alles mit Göttern und wo im ersten Teil nur Andeutungen waren, werden hier konkrete Götter genannt und auch Asgard spielt eine zentrale Rolle. Dann stelle man sich noch Chris Hemsworth als Thor vor und der Lesespaß kann beginnen. Ich habe sehnlichst auf den zweiten Band gewartet, da der erste einen so miesen Cliffhanger hatte. Zum Glück kam der recht bald heraus und ich hatte dadurch keine Probleme wieder in die Geschichte zu finden. Nachdem ich das Buch beendet hatte, wurde ich krank und nun ist es schon zwei Wochen her, ich hoffe ich bekomme eine anständige Rezension hin.

Zuerst muss ich sagen, dass mir hier die Rückblenden viel besser gefallen haben, als die aktuellen Ergebnisse. Im Vorher ist Asgrim tot und wurde in Asgard wiedergeboren. Zwei Götter nehmen ihn unter die Fittiche und lernen im alles, das er als Einherjer wissen muss. Doch man erfährt als Leser immer wieder von neuen Geheimnissen und rätselt mit Asgrim, ob den Göttern zu trauen ist, oder nicht. Allein schon dadurch habe ich mich auf diese Kapitel immer mehr gefreut. Seit dem Buch Fenrir von Asuka Lionera bin ich ein großer Fan vom Fenris-Wolf und habe mich auch super gefreut, als dieser hier einen Auftritt bekam. Ich finde den Wolf einfach Hammer und seine Aufgabe bei Ragnarök fasziniert mich immer wieder. Ich könnte 100 Bücher über die nordischen Götter lesen und es würde nicht langweilig werden.

In der aktuellen Zeit reist Asgrim mit der Kräuterkundigen, dem Skalden und seinem stummen Begleiter weiter um mehr über sich zu erfahren, und um die Kunde über die Frostriesen zu verbreiten. Auch den Orden der Kräuterkundigen umgibt ein Geheimnis, das ich bald schon lüften konnte, bevor es im Buch gesagt wurde. Es ist toll, wie man bei diesen Büchern miträtseln kann und eigene Theorien aufstellen kann, ich mag sowas. Außerdem bekommen wir hier bald wieder eine Schlacht geboten, die wirklich spektakulär ist. Pascal Wokan schreibt so schön blutig. Wir treffen alte Bekannte wieder und es wird viel geredet, allerdings handelt es sich immer um spannende Gespräche, sodass es keinen Teil in dem Buch gibt, der langweilig wäre.

Sehr schnell habe ich das Buch beendet und war schon traurig, als ich wieder fertig war. Der dritte Teil lässt noch ein bisschen auf sich warten, aber auch dieses werde ich dann gleich wieder verschlingen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es sich hier um einen typischen zweiten Band handelt, der einfach ein kleiner Lückenfüller ist, und in dem nicht viel passiert, viel mehr passiert fast noch mehr als im ersten. Das Ende von Vorher war dann auch besonders spannend, da alle Fragen, die sich im Laufe des Buches nicht beantworten ließen, doch noch beantwortet wurden und es einen großen Spannungshöhpunkt für mich gab.

Dass hier viele nordische Mythen eingebaut wurden, finde ich toll. Yggdrasil, Heimdal, Fenris-Wolf, Helheim, alles ist da und die Geschichte wurde um diese Dinge herum aufgebaut. Das hat der Autor wirklich toll hinbekommen und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile.

fazitEin gelungener zweiter Band, der mir noch besser als der erste gefallen hat. Aber bei Pascal Wokan kann man nichts falsch machen, ich wurde noch nie enttäuscht. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt und man erfährt so viel neues, trotzdem bleibt es immer spannend. Ich vergebe hierfür 5 von 5 Sterne.

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2 Kommentare zu „[Rezension] Die Einhejer – Pfad der Götter

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