[Rezension] Die Einherjer – Feuer und Meer

Die Einherjer: Feuer und Meer von [Wokan, Pascal]
Quelle: amazon.de
Titel: Die Einherjer – Feuer und Meer
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublisher
Preis: 14,99€ [D]
Seiten: 492

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inhalt

Ein gefallener Held auf der Suche nach Vergebung.
Ein untergegangener Orden, der neu gegründet werden muss.
Ein uralter Feind, der wieder erwacht.

Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.
Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen geheimen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und nach Skjalmir, dem Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht …

Quelle: amazon.de

meinungVielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!


Skaldheim, ein von Eis und Schnee beherrschtes Land. Alte Legenden, Mythen und Helden.


Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich hab es jetzt erst richtig genau angesehen und es ist malerisch gehalten, man erkennt trotzdem alles. Es hat schon einen sehr nordischen Touch und man erkennt sofort, in welche Richtung es gehen wird. Ich finde auch die verwendeten Farben sehr schön, da gibts nichts zu meckern.


Der Schreibstil des Autors ist wie immer unglaublich gut zu lesen, man kommt sehr schnell weiter und ich war ab der ersten Seite wieder in der Geschichte gefangen. Bei diesem Buch liest man ein Kapitel in der aktuellen Zeit (also aktuell im Buch) und eines in der Vergangenheit, dies wechselt sich immer ab. Geschrieben ist das Buch aber aus Sicht von Asgrim, egal in welcher Zeit.


Zu Beginn gibt es eine kurze Einleitung, ein Kapitel über den letzten Krieg der Einherjer und danach begleitet man Asgrim auf seiner Reise. Er möchte sich nur bedeckt halten, doch als ein Halbriese zu ihm kommt, begleitet er diesen und seine Gefährten auf ein neues Abenteuer.

Relativ schnell kam ich in die Geschichte, als ich erst einmal begonnen habe zu lesen. Zuerst war ich etwas verwirrt, da so einige Namen vorkamen und es ja auch die Zeitsprünge gab, das kann aber auch daran liegen, dass ich in meiner Mittagspause die ersten paar Kapitel gelesen habe. Sobald ich allerdings alles verstanden habe, gings auch schon dahin. Asgrim wirkt zuerst wie ein sehr einsamer alter Mann, doch der Schein trügt, der er ist eigentlich ein ziemlich cooler Charakter. Im Laufe des Buches lernt man immer mehr über ihn und seine Vergangenheit, dadurch konnte ich ihn auch schon bald ins Herz schließen, da er nicht alles für gut hält, was er getan hat.

Mit ihm fängt die Reise auch an, denn die Gefährten (klingt sehr nach Herr der Ringe), suchen ihn und wollen ihn auf der Mission dabei haben. Wie zu erwarten war, besteht ein Großteil des Buches aus Reisen und Gesprächen, allerdings nur in der aktuellen Zeit. Man lernt viel über Asgrim und wie die aktuelle politische Situation aussieht. Nach und nach wird man als Leser mit Häppchen gefüttert, das mag ich sehr gern.

Die zweite Zeit, vor fünfzehn Jahren, hat mir allerdings fast besser gefallen. Ich habe eine kleine Liebe für blutige und brutale Kämpfe entwickelt, und bei genau solchen Szenen übertrifft sich der Autor immer selber. Er nimmt hier kein Blatt vor den Mund und schreibt alles ungeschönt nieder. Diese Zeit ist geprägt von Krieg, aufstrebende Jarls wollen an die Macht und bekriegen sich gegenseitig, Asgrim, der früher noch der Huskarl genannt wurde, ist mittendrin. Ich finde seine Verwandlung ziemlich interessant. Früher war er ganz anders, als man ihn jetzt kennen lernt und ich wollte wissen, was passiert ist. Dies dauert aber, erst gegen Ende erfährt man, was Eirik, der Gegner von Asgrim, für ein Ass im Ärmel hat und wie Asgrim zu dem Mann geworden ist, der er nun ist.

Immer wenn der Handlungsstrang anfing richtig spannend zu werden, war das Kapitel aus und man musste noch eins lesen, bis man wieder in der gewünschten Zeit war, das war fies, aber auch richtig gut gemacht. Das animiert den Leser, dass er keine Pausen macht und ich habe die letzten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen, da ich nicht mehr warten konnte. Immer mehr Geheimnisse und Intrigen taten sich auf und es gab immer wieder Momente, in denen ich nicht fassen konnte, dass das gerade wirklich passiert. Von Buch zu Buch scheint sich der Autor zu verbessern, ich dachte, dass ich bereits alle seine Tricks kenne, aber er denkt sich ständig etwas anderes aus und fesselt den Leser damit an sein Buch.

Immer wieder tauchten Leute auf, mit denen man nicht gerechnet hätte, immer wieder gibt es ein neues Geheimnis, das gelüftet wird. Und dann kam das Ende und ich wollte am liebsten sofort den zweiten Teil haben, denn das Ende ist unglaublich spannend. Asgrim und seine Gefährten haben ihr Ziel erreicht, andere Charaktere aus der Vergangenheit sind wieder aufgetaucht und ein großes Geheimnisse, rund um die Einherjer wurde gelüftet. Ich kann euch versprechen, dass dieses Buch nur so vor Spannung und Blut strotzt, ich liebe es. Auch wenn das Ende sehr fies war!

fazitWow. Ich hatte zuerst keine allzu hohen Erwartungen, dies ist einfach so, seit ich Thor gelesen habe. Da waren die nordischen Götter und alles damit zu tun hatte eher schlecht als recht dargestellt, doch dieses Buch hat mich dann sehr bald gefesselt. Die Charaktere und die Geschichte haben mir schlussendlich sehr gut gefallen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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2 Kommentare zu „[Rezension] Die Einherjer – Feuer und Meer

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