[Staffelrezension] The Originals Season 5

Gestern, das war der 05. August 2018, habe ich eine meiner heiß geliebten Serien beendet. Für immer. Ich habe die letzten vier Folgen von The Originals in einem Rutsch geschaut und das Ende hat mich emotional zerstört. Darum möchte ich gerne kurz über diese letzte Staffel reden. Der Beitrag wird spoilerfrei sein, ganz unten füge ich dann noch eine Zone hinzu, in denen Spoiler zu finden sein werden.


Eckdaten:


Inhalt:

Die 5. Staffel beginnt Jahre, nachdem die Mikaelsons die dunkle Energie der Hollows absorbierten und aus New Orleans flohen, um ihre Stadt und Hope zu schützen. Vincent und Josh leiten den Big Easy, und Hayley und Freya schicken Hope auf die Salvatore School. Die Gefahr scheint gebannt, bis ein Unglück die Geschwister nach Hause zwingt, was das Ende dieser Saga so emotional wie eh und je macht.

Quelle: amazon.de

Meinung:

Damals, also so vor gut 10 Jahren, gabs eine Serie, die neu ausgestrahlt wurde. Diese Serie hatte absolutes Suchtpotential und ich war sofort mit Leib und Seele dabei. Irgendwann wurde diese Serie so bekannt und so beliebt, dass sich die Macher dachte Hey, lass uns ein Spin-Off machen! Und so kam es, dass aus The Vampire Diaris die Serie The Originals entstand. Die Staffeln sind um einiges düsterer als in der Hauptsserie, so waren die vierte und fünfte Staffel ständig vom Tod begleitet.

Die letzte Staffel spielt einige Jahre, nachdem die Geschwister die dunkle Magie unter ihnen aufgeteilt haben, Hope ist mittlerweile 15 Jahre alt und jeder lebt sein Leben. Bis Hayley entführt wird und somit Klaus nach Hause kommt um Hope bei der Suche zu helfen. Ich muss ja zugeben, dass ich zuerst gar nicht begeistert von der Idee war, ein Kind in die Serie zu bringen, ich mochte Hope einfach nicht, es drehte sich alles nur noch um sie. Aber nun, da sie älter ist, finde ich sie schon ziemlich toll. Sie ist eben ein typischer Teenager, stur und auch etwas naiv, doch durch sie kommt das Gute in Klaus zum Vorschein, ich mochte seine Entwicklung in dieser Staffel sehr.

Was ich noch unglaublich toll fand war, dass man bekannte Charaktere aus Vampire Diaries wieder sah, wie etwa Caroline, Rick und ihre Kinder. Ich war immer schon ein großer #Klaroline shipper und habe mich über alle Szenen mit ihnen zusammen gefreut. Auf jeden Fall beschäftigt sich der erste Teil der Staffel damit, wie sie Hayley finden und retten können und der zweite Teil damit, wie sie die schwarze Magie endgültig zerstören können. Diese Aufteilung finde ich ziemlich gut, da sich so nicht nur auf ein Thema konzentriert wird. Durch diese vielen Ereignisse kommen auch die Geschwister wieder zusammen und ich war gespannt, wie das mit Elijah lösen, da sie ihm ja die Erinnerungen genommen haben.

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Wie auch schon in den Staffeln davor spielt die Familie hier eine große Rolle, so wird sich aber hauptsächlich auf Klaus, Elijah und Hope konzentriert. Rebekkah kommt auch vor, allerdings nicht so oft, wie ich es mir wünschen würde. Es steht generell die Beziehung zwischen Vater und Tochter sehr im Vordergrund. Die erste Hälfte der Staffel fand ich unglaublich spannend, es gab ja schon vorher geleakte Informationen und ich habe so gehofft, dass sie nicht stimmen und daher jede Folge gespannt verfolgt. Die zweite Hälfte hat mir dann sogar noch besser gefallen, da Klaus ein richtig guter Vater geworden ist. Aber es gibt neben den hässlichen Momentenauch richtig schöne, wie etwas Hochzeiten oder Wiedervereinigungen.

Bereits bei Vampire Diaries haben die Macher bewiesen, dass sie unglaublich traurige letzte Folgen produzieren können, dies ist ihnen auch hier gelungen. Das bekannte Konzept kommt wieder zum Tragen, wir treffen am Ende viele Charaktere wieder, die im Laufe der Zeit gestorben sind, ob es nun im Traum, bei einer Halluzination oder im Reich der Toten ist, jeder bekommt noch einmal einen kleinen Auftritt und ich finde das einfach unglaublich schön.

Spoiler Start

Die letzte Episode wollte ich schon gar nicht mehr anschauen, da ich so eine Ahnung hatte, worauf es hinauslaufen würde. Es fing aber unglaublich schön und hörte unglaublich schon auf. Klaus opfert sich für seine Tochter und nimmt damit die Dunkelheit mit ins Grab. Nur dadurch hätte ich nicht so sehr weinen müssen, aber Elijah hat seinen Bruder natürlich nicht allein gelassen, sondern ist mit ihm gegangen. Ich sags euch, ich habe geweint, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Vor allem gabs am Ende noch ein schönes Gespräch zwischen den Geschwistern, so traurig.

Was ich wunderschön fand, war die Hochzeit von Freya. Sie hat ihr Happy End wirklich verdient und ich fand ihre Figur immer schon toll. Sie und ihre Frau passen wie die Faust aufs Auge und ich hätte mir kein besseres Ende für sie ausdenken können.

Spoiler Ende

Viele Charaktere haben dann noch ihr Happy End bekommen, einige in einer Form, die ich nicht erwartet hätte. Insgesamt war dieser Abschluss einfach perfekt. Ich finde es unglaublich schade, dass diese Ära nun zu Ende geht, aber es steht schon das nächste Spin-Off in den Startlöchern. Dieses wird den Namen Legacies tragen und die Story von Hope Mikaleson verfolgen. Ich bin gespannt, wie mir diese Serie gefallen wird, kann aber auch sein, dass ich einfach nochmal Vampire Diaries und The Originals von vorne beginne.

Ich kann jedem von euch die Serie nur empfehlen, wenn ihr Vampire Diaries nicht mochtet probiert diese trotzdem, sie ist ganz anders, auch viel brutaler, ohne so viel Herzschmerz. Meine klare Lieblingsserie.

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