[Rezension] Arakkur – Blut und Schatten

Quelle: amazon.de
Titel: Arakkur – Blut und Schatten
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublisher
Preis: 12,99€ [D]
Seiten: 261

 

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inhalt

Zusatzband der Bestseller-Saga!

Sieben Kurzgeschichten aus dem Arakkur-Universum, die vor, während und nach den Ereignissen der Trilogie spielen. Begleite die Helden von Arakkur auf ihrem Weg der Bestimmung und erfahre mehr über ihre Vergangenheit, ihre Geheimnisse und ihre Beweggründe in einem Krieg, der schon bald das gesamte Land in tiefste Finsternis stürzen wird. Nicht nur die Prophezeiung um den Erlöser ist dabei von entscheidender Bedeutung, sondern auch die Erkenntnis um die Hand Valrysias, einem Geheimbund aus Attentätern, der die Mächtigsten des Landes unter Kontrolle hält. Sylon ist in ihrem Namen dazu gezwungen, schreckliche Taten zu verüben. Aber auch Herzog Ramor und König Alrael stehen schon bald unter ihrem grausamen Einfluss, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint …

Quelle: amazon.de

meinung

Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!


„Ich schwör’s dir, das ist das letzte Mal!“


Das Cover ist wieder so gestaltet, dass es zu den anderen Covern dazu passt. Hier sticht allerdingds die Farbe Rot sehr hervor, wobei wir bei den anderen Teilen immer dunkle Töne als zweite Farbe hatten. Ich glaube, dass die Bücher in Echt noch viel schöner sind, da ich sie aber als eBook habe, kann ich das nicht beurteilen. Auf jeden Fall strahlt das Cover etwas Düsteres aus, was einen sehr neugierig machen kann.


Der Schreibstil von Pascal Wokan ist sehr gut und flüssig zu lesen, man merkt, dass er seinem brutalem und vulgären Wortschatz treu bleibt und nicht davor zurück schreckt, Charaktere grausam zu töten. Diese Szenen sind, wie auch alles andere in dem Buch, sehr detailreich beschrieben und sobald ich ein Buch von ihm zu lesen beginne, verliere ich mich komplett in seiner Welt. Geschrieben sind die Kurzgeschichten alle aus der allwissenden Erzählperspektive.


Diese Rezension wird etwas kürzer ausfallen, da es sich hier um eine Sammlung von Kurzgeschichten handelt und ich das Buch im allgemeinen bewerten werde.

Die Kurzgeschichten sind alle sehr interessant geschrieben, wer die Arakkur-Saga gelesen hat, wird hier einige bekannte Charaktere wieder treffen, aber es kommen auch neue dazu. Ich fand es interessant, wie sich die Ereignisse der einzelnen Geschichten am Ende zu einer großen Geschichte zusammen führen ließen und man als Leser erst nach und nach die Zusammenhänge erkennt. Diese Art des Schreibens finde ich toll und ich glaube nicht, dass jeder dies schaffen würde. Pascal Wokan allerdings schon.

Besonders gefallen haben mir die Kurzgeschichten, in denen Sylon seine Auftritte hatte. Ich mochte ihn bereits in der Hauptreihe sehr gerne und als er dann auch hier immer wieder auftauchte, war ich hin und weg. Man erfährt sehr viel über seine Vergangenheit und wie er zu dem wurde, was er nun ist. Ehrlich gesagt, hätte ich ihn so nie eingeschätzt. Neben ihm hat mir die Geschichte des Prinzen gut gefallen. Zwischendurch gab es dann ein Kapitel, welches sich aus allen Gedichten und Liedern der Saga zusammen setzte. Einige davon kannte ich noch, an andere konnte ich mich fast gar nicht mehr erinnern. Dies war für mich persönlich das langweiligste Kapitel, da viele Gedichte eben in diesem Buch vorkamen und man dadurch alles doppelt gelesen hat. Außerdem war es ungünstig platziert, wäre es das letzte oder erste Kapitel gewesen, hätte es meinen Lesefluss nicht so sehr beeinträchtigt.

Auch hier findet man wieder brutale Ermordungen und sieht die Kräfte, die die Erwachten haben. Zwar spielen sie keine so wesentliche Rolle, aber dennoch sind sie da. Ich liebe ja den Stil des Autors und finde die blutigen Kampfszenen immer ganz toll. Wokan hat einfach ein Händchen dafür und kann mich mit diesen Beschreibungen immer völlig in seinen Bann ziehen, so auch hier.

Das Ende war perfekt für diese Geschichten. Alles fügte sich und, wie man es von Pascal Wokan gewohnt ist, hat alles eine größere Bedeutung.

fazitDiese Sammlung an Kurzgeschichten ist eine tolle Ergänzung zu den Arakkur-Bänden. Man erfährt mehr über einige Charaktere und auch über ihre Vergangenheit. Allgemein sollte das Buch jeder lesen, der die Welt rund um die Schlucht noch nicht verlassen möchte. Ich denke aber auch, dass es als Einstieg in die Geschichte dienen kann. Für diesen, zu kurzen, Zusatzband vergebe ich 5 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem


Weitere Meinungen

Reading Elves | Nickis Lesewelt

3 Kommentare zu „[Rezension] Arakkur – Blut und Schatten

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