[Staffelrezension] Supernatural Staffel 13

Schon seit einigen Jahren bin ich großer Fan der Superantural Staffeln und habe mich somit schon riesig auf die dreizehnte Staffel gefreut. Wie immer wurde ich nicht enttäuscht, auch wenn ich einige Figuren hier schmerzlich vermisst habe.


Eckdaten:


Inhalt:

In der letzten Staffel wurden die Winchesters mit ihrer toten Mutter vereint und schlossen sich mit den British Men of Letters zusammen. Aber die Dinge wurden mit der Rückkehr von Lucifer und der Offenbarung, dass der Teufel ein Kind erwartet, schlimmer. In der 13. Staffel müssen sich Sam und Dean einer Kreatur von unvorstellbarer Macht stellen – eine, die die Welt retten könnte … oder zerstören.

Quelle: amazon.de

Meinung:

Nach dem fiesen Cliffhanger in der zwölften Staffel konnte ich es gar nicht erwarten, dass die Serie weiter geht. Ich liebe die Winchester Brüder und ihre Geschichte einfach. Am Ende von Staffel 12 lernten wir Jack kennen, den Sohn von Lucifer. Dieser spielt eine sehr große Rolle in dieser Staffel, aber auch andere Faktoren kommen vermehrt vor. Ich kam sehr schnell wieder rein, da ich noch relativ viel von den vergangenen Staffeln wusste, auch wenn ein Jahr Pause dazwischen lag.

Zuerst möchte ich positiv hervorheben, dass wir uns mit dieser Staffel wieder mehr an den Ursprung der Serie zurück bewegen. Vermehrt  kommen Episoden vor, in denen Sam und Dean nicht der Storyline folgen, sondern einfach wieder einen Auftrag erfüllen oder Dämonen jagen. Das finde ich sehr gut, da dies den Start der Serie so genial gemacht hat und man mit den Staffeln immer weiter davon abgedriftet ist. Es gibt zwar keine wirklich neuen Gestalten, aber es werden ganz tolle und auch witzige Episoden eingeräumt.

Die eigentliche Handlung dreht sich fast ausschließlich um Jack und wie er seine Kräfte besser einsetzen kann. Zuerst kam es mir schon zu viel vor, ich mochte ihn nicht, da er in den Mittelpunkt gestellt wurde und dadurch alles für mich verhaut hat, doch zum Glück hat sich das schon bald gelegt. Er macht es sich zum Ziel, Mary aus der anderen Dimension zu retten, da er sich auch für ihren Verlust verantwortlich fühlt. Mit der Zeit wurde er mir dann doch sympathischer.

Auch andere Figuren, die wir schon aus früheren Staffeln kannten, bekamen hier wieder einen Auftritt, manche nur für eine Folge, manche für länger, aber sie wurden perfekt in die Handlung eingebracht. Sam und Dean haben also nicht nur mit Jack, Dämonen und Engeln, sondern auch mit alten Bekannten zu kämpfen. Ich empfand von deren Auftreten nichts als zu gewollt oder unrealistisch, alle Gastauftritte hatten einen Sinn und trugen wesentlich zur Handlung bei. Was ich allerdings schade fand war, dass Castiel so wenig Screen-Time bekommen hat. Ich vermisse die Folgen, bei denen er immer dabei war, auch wenn nur kurz. Wenn er dann da war, wirkte er auf mich verändert, nicht mehr wie der Castiel von früher.

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Abgesehen davon gab es noch den Pilot zum möglichen Spin-Off Wayward sisters. Ich fand diese Episode einfach toll und finde es schade, dass sie die Serie mit den starken Frauen nicht umsetzen werden. Gerne hätte ich mehr von Jodie erfahren und wie sie mit ihren Mädels auf Monsterjagd geht. Dies war eine besondere Episode, eine andere war das Cross-Over mit Scooby Doo. Als ich das gelesen habe, konnte ich mir zuerst nichts vorstellen, aber die Folge war wirklich witzig und genial. Die wahren Monsterjäger und die, die nur als Monster verkleidete Menschen jagen, haben gut zusammen harmoniert.

Die Brüder selber waren wieder super, ihre Rollen haben sich in der gesamten Serie so sehr weiter entwickelt, man kann es ihnen richtig ansehen. Dennoch meistern sie auch hier alles mit Bravour, sogar als Lucifer wieder auftaucht und ihnen das Leben schwer machen will. Ich persönlich bin ja ein Fan von Lucifer, er ist ein vielschichtiger Charakter, dem einfach viel passiert ist. Manchmal tat er mir in dieser Staffel schon richtig Leid, doch dann baute er wieder Mist und mein Mitleid verflog. Nachdem Crowley in dieser Staffel leider nicht mehr anzutreffen ist, war Lucifer meine neuer Lieblingsbösewicht.

Es passiert richtig viel, auf das ich nicht näher eingehen werde, da ich nicht viel spoilern will. Das Ende wirkte dann so, als würde kein Cliffhanger mehr kommen, doch natürlich habe ich mich getäuscht. Es kam sogar ein richtig fieser Cliffhanger und nun warte ich gespannt auf die nächste Staffel. Insgesamt kann ich diese Staffel auch wieder nur mit Sehr gut bewerten, da sie einfach Hammer ist.

2 Kommentare zu „[Staffelrezension] Supernatural Staffel 13

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