[Rezension] Feral Moon – Die rote Kriegerin

Quelle: carlsen.de

Titel: Feral Moon – Die rote Kriegerin
Autorin: Asuka Lionera
Verag: Dark Diamons
Preis: 4,99€ (eBook)
Seiten: 449

 

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inhalt**Wenn deine Gefühle zur größten Gefahr für dich werden**
Als Frau hat Scarlet nach dem Tod ihres Vaters, dem Clanführer der Roten, nicht viele Möglichkeiten. Die Welt, in der sie lebt, ist ein gefährlicher Ort, an dem hungrige Bestien in den Wäldern lauern – starke und unzähmbare Kreaturen. Einzig die hohen Mauern der Städte, in denen die Frauen leben müssen, versprechen ein Minimum an Sicherheit. Aber Scarlets rebellisches Herz sehnt sich nicht nach Schutz, sondern danach zu kämpfen. Und nach ihrem besten Freund: Tristan, dem Sohn des neuen Clan-Führers. Für ihn ist sie bereit alles zu riskieren: ihre Zukunft, ihr Leben und ihre Liebe.

Quelle: carlsen.de

meinung

Die letzten Meter sind die schlimmsten, aber ich gebe noch einmal alles.


Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, ich finde es ist ganz anders als die anderen DD Bücher und hebt sich dadurch ab. Es wurde auf viele Farben verzichtet, einzig der Umhang von Scarlet sticht hervor. Durch den Mond und den kleinen Wolf gibt es auch hier schon einen Bezug zum Inhalt, ebenso stellt der Mantel ein wichtiges Teil im Buch dar, insgesamt also durchaus gelungen.


Der Schreibstil von Asuka Lionera ist gewohnt leicht zu lesen, sie schreibt wirklich toll. Wie bei all ihren Büchern gibt es auch hier Sichtwechsel, d.h. einmal liest man aus Sicht von Scarlet und dann wieder von einer anderen Person. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, der Satzbau und die Wortwahl sind angemessen und auch für blutigere oder intimere Szenen wurde dies eingehalten.


Zu Beginn lernt man Scarlet kennen, sie lebt in ihrem Dorf, welches ein Stück von der nächsten Stadt entfernt ist. Es gibt nur noch wenige Menschen, die Frauen sind dazu bestimmt, in die Stadt zu gehen, da es dort sicher ist, doch Scarlet bleibt, dankt ihrer Großmutter im Dorf und lässt sich zur Heilerin ausbilden.

Lange habe ich auf ein neues Buch von einer meiner liebsten Autorinnen gewartet und als es dann so weit war, hat es mich umgehauen! Ich habe begonnen zu lesen und war sofort in der Geschichte drinnen, ich wusste nicht, was mich erwartet und doch wurde alles, was ich mir zu wünschen vermagt habe, übertroffen. Es beginnt damit, dass man als Leser Scarlet und Tristan kennen lernt,  und man merkt sofort, dass da mehr zwischen. Es wird gleich das System im Dorf erklärt, welches ich sehr interessant fand. Frauen müssen in die Stadt, Männer sind das herrschende Geschlecht und nur die Unberührbare, die Heilerin des Dorfes, darf sich in eben diesem aufhalten. Scarlet will keine Heilerin werden, sondern Kriegerin um Ferals, Monster, wie es heißt, zu töten.

Wenn ich näher auf den Inhalt eingehen würde, würde ich vor lauter Schwärmereien nicht fertig werden, daher versuche ich mich kurz zu halten und nur auf das Wesentliche einzugehen. Scarlet besucht einmal die Stadt, ihre Großmutter hat dort etwas zu erledigen, dort sieht sie, dass Frauen nicht sehr gut behandelt werden, vor allem die Ärmeren nicht. Dies war aber nicht das, was mich am meisten schockiert hat, sondern die Erkenntnis, dass es sich hier um kein reines Fantasy-Werk handelt, wie man es von der Autorin gewohnt ist. Die Mischung, die sie hier geschaffen hat, finde ich jedoch genial, ich liebe alles an dem Buch und nein, ich verrate nicht zu welchem Genre es gehört. In der Stadt trifft sie auch auf Ash, einen Charakter, der noch eine große Rolle einnehmen wird.

Wo ich schon bei Charakteren bin, es sind alle sehr unterschiedlich gestaltet, jeder ist einzigartig und hat etwas Besonderes an sich. Scarlet ist eine sehr starke Frau, zu Beginn mag sie naiv wirken, doch das legt sich mit der Zeit, sie kam ja nie aus dem Dorf und hat somit wenig Erfahrung. Tristan ist ein Charakter, den ich einfach nicht einschätzen kann. Manchmal wirkte er so, als wäre Scarlet im egal und manchmal hätte er alles für sie getan, ich mochte ihn irgendwie nicht, bis zum Ende nicht, also gar nicht. Es kann natürlich an seiner Ausstrahlung liegen, denn er ist der Sohn des Clanoberhaupts, aber wer weiß. Dann hätten wir noch Ash, meinen mittlerweile dritten Book-Boyfriend, den die Autorin geschaffen hat. Ash war vom ersten Moment an perfekt, ihm umgaben viele Geheimnisse, was ihn noch interessanter machte und er ist kein typischer Bad-Boy. Er ist oft einfühlsam, der Retter in der Not und,  wenn man ihn provoziert, dein schlimmster Albtraum. Hier gibt es also eine sehr gute Mischung an Charakteren, welche durch andere wie Hazel, Payne, Neera oder Jyde noch ergänzt werden.

Die Geschichte entwickelt sich nicht allzu schnell weiter, alles passiert in einem perfekten Tempo. Durch einen Schicksalsschlag, der das Leben von Scarlet verändert, kommt sie auch in die Stadt und versucht dort ihren Traum von einer Feraljägerin zu verwirklichen. Sie trifft neue Freunde und deckt einige Geheimnisse auf, welche mich mehr als einmal mit offenem Mund sitzen ließen. Ich werde nicht mehr verraten, da man so wenig über den Inhalt wie möglich wissen sollte, um alles zu genießen. Für mich waren Geschwindigkeit, sowie die eingebauten Geheimnisse und Entdeckungen genau richtig, nicht zu viel nicht zu wenig, nicht zu schnell und nicht zu langsam. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die sich allerdings im Hintergrund hält.

Unsere Monster in dem Buch, Ferals genannt, waren das größte Mysterium für mich. Man wusste nicht genau, was sie waren, wo sie herkommen oder was sie wollen, diese Fragen beantworten sich erst mit der Zeit und wie man es nicht anders von der Autorin erwartet, mach sie das auf eine so geschickte Weise, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.

Ich würde so gerne so viel mehr über den Inhalt erzählen, da mich das Buch so begeistert hat, ich möchte erzählen, was es noch alles gab und was Scarlet im groben durchmacht, doch die Autorin selbst hat dazu aufgerufen, keine Spoiler in der Rezension zu verpacken, also halte ich mich daran. Am Ende des Buches gibt es dann noch einen richtig fiesen Cliffhanger und jeder, der das Buch liest, kann froh sein, dass der zweite bald erscheint.

fazitIch habe mich neu in die Bücher der Autorin verliebt. Selten gibt mir ein Buch so ein Gefühl, ein Gefühl von Vollkommenheit und Perfektion, doch dieses Buch hat es geschafft, es machte mich einfach glücklich. Obwohl es schon etwas her ist, dass ich es gelesen habe, habe ich noch alles im Kopf, ich kann mich an alles erinnern, was heißt, dass das Buch in meinem Gedächtnis verankert ist. Es besticht durch hervorragende Charaktere und eine Story, mit der man zuerst nicht rechnet. Einer Story, die viele Wendungen und Geheimnisse beinhaltet und den Leser dadurch in seinen Bann zieht. Ich kann nur volle 5 von 5 Sterne vergeben.

5 Sterne Bewertungssystem

Ein Kommentar zu „[Rezension] Feral Moon – Die rote Kriegerin

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