[Rezension] Weil ich Layken liebe

Coverbild Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover, ISBN-978-3-423-42134-8
Quelle: dtv.de

Titel: Weil ich Layken liebe
Autorin: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Preis: 10,30€ [A]
Seiten: 384

 

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inhaltWas, wenn du die große Liebe triffst und das Leben dazwischenkommt?
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Quelle: dtv.de

meinung

Nachdem Kel und ich die letzten beiden Kartons in den Möbelwagen gewuchtet haben, ziehe ich mit einem Ruck die Klappe zu, lege den Riegel um und sperre damit achtzehn Jahre Erinnerungen weg, die alle auf die eine oder andere Weise mit meinem Vater verknüpft sind.


Das Cover ist, für mich, hässlich. Es gefällt mir einfach gar nicht, wenn man sich das englische Cover ansieht, fragt man sich, wieso sie sowas daraus gemacht haben. Das Gute ist, dass es nichts über den Inhalt aussagt, man hat nur diesen rosa Klecks und die Schrift, das war es aber schon. Wobei für mich der Titel auch unlogisch ist, denn dieses Buch ist aus Sicht von Layken geschrieben, sollte es dann nicht „Weil ich Will liebe“ heißen?


Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, das Buch ist durchgehend aus Sicht von Layken geschrieben, dadurch lernt man sie als Person und auch ihre Gedanken viel besser kennen. Wörter und Satzbau sind alle einfach gehalten, weder Fremdwörter noch komplexe Sätze sind in diesem Buch zu finden, was den Lesefluss erleichtert.


Zu Beginn lernt man Layken kennen, die von Texas nach Ypsilanti gezogen ist. Schon an ihrem ersten Tag im neuen Haus lernt sie ihren Nachbarn, Will und dessen Bruder Caulder kennen. Die beiden haben sofort einen Draht zu einander und erleben ein wirklich schönes Date, bevor sie an Laykens erstem Schultag die Realität einholt.

Ich habe das Buch zusammen mit Kristin gelesen und ich glaube nicht, dass ich allein jemals dazu gegriffen hätte. Bereits „Hope forever“ hat mir von der Autorin recht gut gefallen und die anderen Bücher standen ebenfalls auf der Wunschliste, aber dieses hat mich nie angesprochen. So haben wir also begonnen zu lesen und sind auch recht flott voran gekommen. Der Einstieg in das Buch war einfach, die Charaktere mochte ich sofort und der Schreibstil tat sein übriges. Layken ist nicht begeistert von dem Umzug und möchte nur wieder nach Texas, dennoch findet sie sich mit ihrem Schicksal ab. Als sie dann WIll trifft, merkt sie sofort, dass sie ihn mehr als nur sympathisch findet.

Die Liebesgeschichte selbst entwickelt sich in dem Buch eher langsam, natürlich fühlen sich die beiden voneinander angezogen, aber es ist nicht so, dass sie alles überstürzten. Alle Gefühle werden langsam stärker und ich fand diese Entwicklung wirklich schön zu lesen. Aber der große Stein der ihnen im Weg liegt, ist die Tatsache, dass er ihr Lehrer ist. Zuerst dachte ich, dass sie dann eine geheime Beziehung führen, wie es oft in Büchern der Fall ist, doch hier haben sie wirklich gewartet und waren sich bewusst, dass sie so nicht zusammen sein können. Die Autorin hat dies gut gelöst, es vermittelt kein falsches Bild und dennoch zeigt sie, dass wahre Liebe alles überstehen kann.

Neben der eigentlichen Handlung passieren aber auch noch andere Dinge in dem Buch, die für mich nicht zu übertrieben oder zu gewollt wirkten. Alles hatte einen Grund. Was mir besonders gefallen hat war, wie die Poetry-Slams eingebaut wurden. Will ist ein großer Fan von diesen und steht auch selber oft auf der Bühne, die Texte der Autorin waren schön, ob sie gut waren kann ich nicht beurteilen, aber wir auch Layken in dem Buch, haben sie mich im echten Leben auch berührt. Es wurden viele verschiedene Themen eingebaut, manche ernst, manche lustig, manche traurig und manche süße. Eine gelungene Mischung, welche ein tolles Lesevergnügen garantiert.

Mein Highlight in dem Buch waren aber definitiv Caulder und Kel, die Geschwister von Will und Layken. Die beiden sind super witzig und immer gut drauf, sie passen einfach zusammen, das hat man schon am ersten Tag ihrer Freundschaft gemerkt. Wenn Will oder Layken mit ihnen zusammen sind, sind sie auch immer total süß zu ihnen, diese Szenen fand ich immer witzig und haben das Buch etwas aufgelockert.  Dann gibts aber auch noch Eddie und Gavin, die beiden besten Freunde von Will und Layken. Die beiden mochte ich auch sehr gerne, da sie ein süßes Paar sind und immer für ihre Freunde da sind, egal um was es geht.

Der größte Pluspunkt ist aber, dass Will kein Bad Boy, sondern ein ganz normaler, netter Mann ist. Er hat einen Job, kümmert sich um seine Familie, geht normalen Hobbies nach und hat ein paar gute Freunde. Der Trend, dass es immer ein Bad Boy sein muss, gefällt mir sowieso nicht, da lese ich solche Bücher mit netten Jungs schon immer mal wieder gerne. Will verhält sich gegenüber Lake wie ein wahrer Gentlemen, er versucht zu Beginn so viel Zeit wir möglich mit ihr zu verbringen und auch später behandelt er sie immer gut. Es gibt keine Geheimnisse und die beiden halten zusammen, ihre Beziehung hat mir außerordentlich gefallen.

Im letzten Abschnitt gab es dann viele traurige Szenen, aber auch einen Neuanfang, was alles gut kombiniert wurde. Layken wirkte auf mich sehr stark, da sie so einige Schicksalsschläge bewältigen musste und sich nicht unterkriegen ließ. Das kommt vor allem am Ende deutlich zur Geltung. Das Ende an sich war für mich super, es bedurfte keinen zweiten Teil und ich wäre auch so vollkommen zufrieden gewesen. Alles wurde geklärt, alles wurde gut, das hätte gepasst. Man kann halt nicht alles haben.

fazitDer erste Band dieser Trilogie war wirklich schön zu lesen, die Charaktere waren wirklich toll ausgearbeitet und die Geschichte war mal eine andere Liebesgeschichte. Mir hat der Verlauf der Geschichte gut gefallen und auch es hat mich gut unterhalten. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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Weitere Meinungen

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