[Filmrezension] The Commuter

Heute habe ich eine Filmrezension für euch, zu einem relativ neuen Streifen. The Commuter läuft seit einigen Tagen im Kino und ich habe ihn bereits zusammen mit meinem Freund gesehen.  Hier werde ich euch kurz meine Meinung zu Film sagen.

Eckdaten:

  • Titel: The Commuter
  • Länge: 104 Minuten
  • Genre: Action
  • Altersfreigabe: 12 Jahre
  • Schauspieler: Liam Neeson, Vera Farmiga, Patrick Wilson, Jonathan Banks, Sam Neill, Elizabeth McGovern

Inhalt:

The Commuter dreht sich um einen Pendler, den Versicherungsvertreter Michael (Liam Neeson), der jeden Tag, um zur Arbeit zu gelangen, ein ganzes Stück Weg im Zug zurücklegen muss. Eines Tages wird der Geschäftsmann jedoch unfreiwillig zum Opfer einer kriminellen Gruppe, die ihn für ihre Verschwörung ausnutzen will und nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben der Menschen um ihn herum bedroht.

Eine mysteriöse Fremde (Vera Farmiga) tritt auf der Zugfahrt mit einem zweifelhaften Anliegen an Michael heran: Er soll für die Verbrecher, für die sie arbeitet, einen unbekannten Zeugen identifizieren, bevor dieser den Endbahnhof erreicht und dort unter staatlichen Schutz gestellt wird. Es besteht also nur ein begrenztes Zeitfenster, um diese Aufgabe zu erfüllen. Doch als Michael entdeckt, was der wirkliche Plan seiner Erpresser ist, muss er eine schwierige Entscheidung treffen.

Quelle: moviepilot.de

Meinung:

Ich wusste nichts von diesem Film, ich habe den Trailer einmal gesehen und das wars, dann habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt. Als es dann zu entscheiden gab, welchen Film wir uns im Kino ansehen, sind wir wieder auf diesen Film gestoßen. Schlussendlich war dann die Entscheidung zwischen The Commuter und The Greatest Showman. Ich ließ meinen Freund entscheiden und darum waren wir dann im Actionfilm und nicht im Musical.

Der Trailer sah für mich sehr vielversprechend aus, da ich bereits Non-Stop sehr gerne mochte und ich glaubte, dass dieser Film auch so werden würde. Der Start war eher langsam, man bekam einen kurzen Einblick in das Leben der Hauptfigur Michael und erfährt, dass er jeden Tag mit dem gleichen Zug fährt. Trotzdem war ich bereits zu diesem Zeitpunkt sehr gefesselt, da ich unbedingt wissen wollte, was nun passiert und was Michael tun muss.

Als dann die mysteriöse Frau auftaucht beginnt die eigentliche Handlung. Michael soll für sie etwas erledigen, jedoch weiß er nicht warum, er weiß nur, was er machen muss und was er dafür bekommt. Bereits hier wäre jeder andere Mensch vorsichtig geworden, Michael allerdings nimmt die Frau noch nicht ganz ernst. Michael begibt sich also auf die Suche, nach der Person, die er finden soll. Er kombiniert hier sehr geschickt, was ich bei Filmen immer toll finde, da ich selbst nie auf solche Ideen komme würde.
Als Zuseher beginnt man nun natürlich zu raten, wer die Person ist, die er finden muss und wer mit der Frau unter einer Decke steckt. Oft wird man hier auf die flasche Fährte geführt und tappt auch manchmal im Dunkeln, im nachhinein denke ich mir aber, dass man es erraten hätte können, wenn man besser aufgepasst hätte.

So saß ich also im Kino und habe gespannt die Handlung verfolgt, welche sie nur im Zug abspielt. Der Zug hat mehrere Abteile, dadurch ist die Handlungsfläche wieder größer. Auch wenn der Großteil des Films aus der Suche besteht, bleibt die Spannung nicht auf der Strecke, immer wieder werden Telefonate oder Personen eingeworfen, die den Spannungsbogen wieder nach oben treiben. Ebenso gab es eine Figur, die den Komiker darstellen sollte, so einen gibt es in fast allen Filmen. Er lockert die Handlung auf und ließ die Zuseher schon mal lachen. Sozusagen ist The Commuter eine gute Mischung aus Spannung und Action, mir hat er auf jeden Fall sehr zugesagt.

Die Auflösung am Ende war wieder genial gemacht, Michael kombiniert alles, was er auf der Suche nach dieser einen Personen herausgefunden hat, stückelt sich die Geschichte zusammen und kommt somit zu einem Ergebnis, mit dem ich zuerst nicht gerechnet hätte. Natürlich wurde es am Ende immer klarer, aber ganz sicher konnte man nie sein.

Für mich hatte der Film genug Spannung und Action,  Liam Neeson hat seine Rolle wie immer grandios gespielt. Zwar ist dieses Szenario im Film etwas abwegig, aber daran soll es nicht scheitern. Die Schaupieler waren alle perfekt gewählt, es gab keine Unstimmigkeiten zwischen ihnen und vor allem die Schauspieler, die die Fahgäste spielten waren gut getroffen. Es gab einen Geschäftsmann, der richtig hochnäsig war, eine aufmümpfige Schüler usw., hier hat man sich bei der Besetzung genau die richtigen leute ausgesucht.

Insgesamt hat mich der Film gut unterhalten und mir zwei schöne Stunden im Kino beschert. Für Fans von Liam Neeson und Actionfilmen im allgemeinen ist der Film sicherlich was. Ich kann ich nur empfehlen.

Habt ihr den Film schon gesehen? Wie fandet ihr ihn?

3 Kommentare zu „[Filmrezension] The Commuter

  1. Cooooooool, ich würde gerne mehr Filmrezensionen von dir lesen! Ich habe den Film noch nicht gesehen, werde dafür aber wahrscheinlich auch nicht extra ins Kino fahren. Dann eher wenn er im Free TV kommt :)

    Gefällt 1 Person

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