[Rezension] Arakkur – Das Seelenband

Arakkur: Das Seelenband von [Wokan, Pascal]
Quelle: amazon.de
Titel: Arakkur – Das Seelenband
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublisher
Preis: 12,99€ [D]
ISBN: B076MKCKYM

 

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Achtung, dies ist Band drei der Reihe und kann Spoiler zu den ersten beiden Bänden enthalten!

inhaltAn diesem Ort hat alles begonnen und hier wird es auch enden!

Vor den Toren von Amerys tobt eine grausame Schlacht um die Zukunft des gesamten Landes. Alle Hoffnung scheint verloren, nachdem Elhan, der letzte der Avar, verschwunden ist. Nun liegt es an Alrael, Cathien und Draia den drohenden Untergang abzuwenden und einen uralten Krieg zwischen Leben und Tod zu entscheiden. Die alles entscheidende Schlacht beginnt …

Quelle: amazon.de

meinungVielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!


„In diesem Werk beschäftige ich mich mit einem uraltem Mysterium, dem sogenannten Order der Erwachten.“


Das Cover ist wie bei den anderen Bänden auch schon ziemlich dunkel gehalten, hauptsächlich sieht man wieder die Schlucht auf diesem. Wenn man genauer hinsieht erkennt man noch ein rotes Auge, zumindest sieht es für mich so aus. Insgesamt fügt es sich aber sehr gut in die Reihe ein und bildet einen schönen Abschluss.


Pascals Schreibstil ist wie immer toll, er schreckt nicht vor unschönen Formulierungen bei blutigen Szenen zurück und beschreibt diese auch toll. Das Buch ist wieder in der allwissenden Erzählform geschrieben, wobei sich jedes Kapitel mit einem anderen Charakter beschäftigt. Die Hauptrollen nehmen wieder Cathien, Alrael und Elhan ein, wobei es auch immer wieder Kapitel von anderen Personen gibt. Dadurch bekommen man von allen Figuren sehr viel mit. Es gibt immer wieder sehr gute Beschreibungen der Umgebung und auch die Gefühle werden super transportiert.


Dieser Teil schließt wieder an den zweiten Band an, dadurch hat man keinen großen Zeitsprung im Geschehen. Die Vorlianer stoßen immer weiter vor und Alrael schmiedet mit Sylon Pläne, um diese aufzuhalten. Währenddessen trifft Elhan einen alten Freund wieder und Cathien reißt durch Andural um zur Hauptstadt zu gelangen.

Ich habe mich schon so sehr auf den dritten Band der Arakkur-Saga gefreut und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Dies ist wieder ein Buch, das ich sehr schwer rezensieren kann, da ich nichts daran auszusetzen habe und daher auch nicht weiß, was ich schreiben soll, aber versuchen wirs. Zu Beginn gibt es eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse von Band eins und zwei, das finde ich sehr hilfreich, da oftmals einige Monate zwischen den Büchern liegen und sich viele Leser nicht mehr an alles erinnern können. Danach geht es auch schon los. In diesem Band sind die kurzen Einführungen in die Kapitel aus einem Buch, welches es in dem Buch gibt. Diese Einleitungen liebe ich besonders, es war als würde man eine zweite Geschichte lesen, die unabhängig von der Hauptstory existieren kann. Hier erfährt man immer mehr von den Erwachten und den Erhobenen, zusammengetragen von einem gewissen Phinius, der dies nieder schreibt. Diese kurzen Absätze waren einfach nur spannend und genial geschrieben ich wollte am Ende schon vorblättern und nur noch diese lesen, da ich so neugierig war.

Wie auch schon in den ersten Teilen geht es hauptsächlich um Elhan, Cathien und Alrael. Ich weiß nicht warum, aber bis zum Ende mochte ich Cathien nicht, sie ist hier eine typische Frau die meint, dass sie alles besser weiß und immer mitten im Geschehen sein muss, ich konnte manchmal nur die Augen verdrehen, weil sie mir schon so auf die Nerven ging. Es wurde auch in diesem Band nicht wirklich besser. Elhan hingegen hat sich auf der Beliebtheitsskala nach oben gearbeitet und hier mochte ich ihn schon sehr gerne. Er ist ein starker und mutiger Mann geworden, der sich allen Gefahren und selbst dem Tod stellt. Ich habe seine Geschichte gespannt verfolgt, obwohl er meist allein unterwegs war. Alrael steht immer mitten im Geschehen, es toben Schlachten gegen die Vorlianer und auch in seinem Kopf hört er immer noch die Stimme. Was es mit dieser auf sich hat erfährt man ebenfalls in diesem Band und ich muss sagen, dass es hier so viele Plot Twists gab, die einfach unerwartet kamen, dass ich oftmals mit offenem Mund hier saß.

Auch kommt hier Sylon öfter vor und ich mag diesen Charakter einfach so gern, da er schlagfertig ist und immer ausspricht was er denkt. Aber es gibt auch andere Charaktere, die Aufmerksamkeit verdienen, wie Grimm, Konar, Draia und Dal, alles wichtige Figuren, die entscheidenden Rollen spielen. Zum Glück bekam man hier mehr von ihnen zu lesen und hat auch einige Hintergrundinformationen zu ihnen erhalten. Überhaupt wie Dal in das ganze hinein passt, fand ich faszinierend und sehr gut ausgearbeitet. Wenn man all diese kleinen Informationen aufnimmt und sich merkt, stellt man erst fest was für einen Aufwand der Autor betrieben hat und wie gut dies alles durchdacht ist.

Schlachten gibt es in diesem Band auch zur Genüge, alle sehr blutig und brutal, genau nach meinem Geschmack. Es wirkt als wären die ersten beiden Bände ein lange Einführung in Andural und Geschichte gewesen und hier wurde dann die gesamte Action verpackt. Und das ist wirklich viel Action. Die Schlachten waren alle sehr gut geschrieben, es war nie absurd oder wirkte gestellt, ich hatte große Freude an diesen Szenen. Die entscheidende Schlacht war wieder viel zu schnell vorbei, aber trotzdem gut aufgezogen und natürlich gab es auch hier noch eine überraschende Wendung.

Insgesamt hat mich das Buch also wieder vom Hocker gehauen und mich (leider nur) ein paar Tage begleitet. Ich finde es sehr schade, dass es noch vorbei ist, doch das Ende war schön geschrieben, die Figuren haben bekommen was sie verdient haben und die Geschichte wurde abgeschlossen.

fazitEin grandioser letzter Band, der den Vorgängern in nichts nachsteht und zusätzlich noch mehr Action und Wendungen bereit hält. Der Leser wird wieder in eine phantastische Welt entführt und kann dort Cathien, Alrael und Elhan auf ihrem Weg begleiten. Ich war gefesselt und vergebe daher 5 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

2 Kommentare zu „[Rezension] Arakkur – Das Seelenband

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