[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht

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Quelle: amazon.de

Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht
Autor: Patrick Ness, Siobhan Dowd
Verlag: Goldmann
Preis: – (Ausgabe nicht mehr verfügbar)
ISBN: 978-3-442-31280-1

 

 

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inhaltEs ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?

Quelle: randomhouse.de

meinung

„Das Monster tauchte kurz nach Mitternacht auf. Wie das bei Monstern eben üblich ist.“


Das Cover von meiner Ausgabe ist sehr schlicht, es ist einfach besch mit Titel und einem kleinen Bild darauf. Das Bild stellt das Monster dar, wenn man den Umschlag entfernt sieht man das Bild nochmal auf den gesamten Buchdeckel gedruckt, es sieht einfach wunderschön aus. Durch diese minimalistische Gestaltung kann man sich relativ unvoreingenommen auf die Geschichte einlassen, was ich persönlich bei diesem Buch toll finde.


Der Schreibstil von Ness ist traumhaft, ich bin sofort in das Buch gekommen und habe den Schreibstil sogleich gemocht. Er schreibt eher verträumt und mit vielen Metaphern, die Geschichte wird aus der allgemeinen Erzählperspektive geschrieben, wobei das Augenmerk auf Conor liegt. Oftmals wechseln die Szenen zwischen Jetzt und Vergangenheit, wenn Conor an ein Ereignis denkt, das in diesem Kapitel wichtig ist. Dadurch war ich zuerst verwirrt, doch schon bald habe ich mich daran gewöhnt und konnte vollkommen gefesselt weiter lesen.


Zu Beginn lernen wir Conor kennen, der zusammen mit seiner Mutter lebt. Diese ist schwer krank und Conor muss sich um vieles selbst kümmern. Jede Nacht hat er einen Albtraum, in einer Nacht aber kommt ihn ein Monster besuchen und ab da denkt Conor endlich einen Zuhörer gefunden zu haben.

Es ist sehr schwer dieses Buch zu rezensieren, ohne zu spoilern, daher werde ich mich kurz halten. Zuerst möchte ich auf die tollen Zeichnungen in dem Buch eingehen. Immer, wenn das Monster auftaucht sind wunderschöne Zeichnungen dabei, welche sich oftmals über zwei Seiten erstrecken. Sie zeigen immer die aktuelle Szene mit dem Monster und sind mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet, dass ich diese immer ganz genau angeschaut habe. Ich dachte, dass diese im gesamten Buch vorhanden sind, bis mir aufgefallen ist, dass sie wirklich nur bei den Stellen mit dem Monster eingearbeitet wurden. Alle Zeichnungen sind in schwarz und weiß, manchmal wird mit Negativ- Effekten gearbeitet, was diese noch schöner wirken lässt.

Mir war Conor sofort sympathisch, da er mir auch leid getan hat wegen seiner Mutter. Das Buch erzählt seine Geschichte ab dem Moment, in dem das Monster das erste Mal bei ihm auftaucht. Als Leser weiß man zuerst nicht, was das Monster von ihm will und ob es gut oder böse ist, dies erfährt man erst im Laufe der Geschichte. Ich möchte nichts vom Inhalt verraten, da dies bei dem 210 Seiten langen Buch zu viel verraten würde und ich finde, dass man es selber lesen sollte. Die Entwicklung der Geschichte hat mir aber sehr gut gefallen und auch wie das Monster in alles eingebaut wurde. Es wurden Probleme von Conor beschrieben und wie er damit umgeht, aber auch schön Erinnerungen an frühere Erlebnisse sind in das Buch eingeflossen.

Die Geschichte ist einfach wunderschön erzählt, die Ängste, die Befürchtungen und die Gefühle von Conor sind toll ausgearbeitet worden und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, seine Geschichte hat mich berührt und am Ende sprachlos zurück gelassen. Ich muss gestehen, dass ich mit dem Ende nicht gerechnet habe, zumindest nicht in dieser Form und das der Autor mich damit fast zu Tränen gerührt hätte.

fazitDas Buch hat mich sehr berührt, die Geschichte war einfach nur toll und die Umsetzung war perfekt für mich. Ich kann dem Buch nur fünf von fünf Sternen geben, da es mich auch sofort gepackt und nicht mehr losgelassen hat.

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7 Kommentare zu „[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht

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