Autoreninterview

[Autoreninterview] Dominique Heidenreich

Voller Entsetzen habe ich beim Bücherquatsch festegstellt, dass ich einer meiner liebsten Autorinnen noch nicht interviewt habe! Dies hole ich jetzt nach, indem ich Dominique Heidenreich ein paar Fragen stelle. Sie ist wirklich super lieb und ihre Bücher sind toll!

Kurz über die Autorin:

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Quelle: facebook.com

Wienerin, 28, schokoladeabhängig, Disney-Fan, büchersüchtig

So lange ich zurückdenken kann, habe ich mir, bei dem Versuch einzuschlafen, Geschichten ausgedacht. Mal habe ich einem Film ein anderes (selbstverständlich viel besseres) Ende verpasst, eine Serie in Gedanken fortgesetzt und manchmal völlig eigene Kreationen gesponnen. Das Meiste davon war mit Romantik und/oder Fantasy verbunden. Mit Zwölf habe ich angefangen meine Geschichten aufzuschreiben (nicht, dass ich das je jemandem zum lesen zumuten würde). Gefühlte 300 Jahre später, hat dann auch mein Debütroman das Licht der Welt erblickt – yey *Konfetti streu*

Ich habe bis heute nicht damit aufgehört zu schreiben, oder mir Geschichten auszudenken, selbst wenn vieles davon wahrscheinlich je ein Buch von innen sehen wird.

Ich liebe es zu schreiben, sogar den mühsamen Prozess von Manuskript zu fertigem Buch und alle 1000 Schritte die dazwischen liegen, möchte ich nicht missen.

Ihre Bücher:

  1. Lenara – Der Geschmack des Blutes (Rezension)
  2. Lenara – Die Blutsklavin (Rezension)

Ich habe bereits beide Bücher gelesen und sie sind so toll! Durch Klick auf den Titel kommt ihr zur Amazonseite der Bücher, ebenso habe ich euch meine beiden Rezensionen verlinkt.

Das Interview:

1. Ich freue mich, dass du dieses Interview mit mir führst, stell dich den Lesern doch mal kurz vor.
Hallo, ich heiße Dominique Heidenreich, bin (noch) 28 Jahre jung, wohne mit 2 Katzen und meinem So-gut-wie-Ehemenn in Wien, verschlinge am liebsten Fantasy-Romance und schreibe auch in diesem Genre Bücher.

2. Wie kamst du auf die Idee zu „Lenara“? Gargoyles und Wölfe sind schon eine Kombination, die man nicht so oft findet.
Ich hab die Zeichentrickserie mit den Gargoyles schon als Kind toll gefunden und beim lesen eines Buches (ich weiß leider nicht mehr welches) sind mir diese Wesen wieder in Erinnerung gerufen worden. Wölfe und Vampire sind sozusagen das ‚Standard-Repertoire‘ und ich mag die Vielseitigkeit die sich dadurch auch zusammen mit den Dämonen ergibt.

3. Welcher Chrakter von deinen Büchern ist dein Liebster?
Nathan. Irgendwie hat Nate es geschafft sich in mein Herz zu graben. Das kam für mich ehrlich gesagt auch sehr unerwartet. Ich mag seine Ecken und Kanten und all die Facetten die ihr bisher nur teilweise von ihm zu sehen bekommen habt.

4. Gab es eine Szene, z.B. Tod von einem Charakter, die dir nicht so leicht von der Hand gegangen ist?
Ja und nein.
Es gibt einen Abschnitt in Buch 3, den ich komplett gestrichen habe (4 Kapitel) und mir für ein eigenes Buch zu dem Charakter aufheben möchte. Diese 4 Kapitel zu kürzen, oder zu zensieren (sie sind sehr heftig, moralisch fragwürdig, emotional und blutig) habe ich nicht übers Herz gebracht, obwohl es in dieser Form in Buch 3 auch nicht reingepasst hätte. Daher wird es dafür irgendwann mal eine Sidestory geben. Diese 4 Kapitel konnte ich zwar flüssig runterschreiben und gingen mir damit ‚leicht von der Hand‘, aber die Emotionen die dabei hochkochten waren nicht so leicht zu verdauen.
Außerdem vermute ich (Zukunftsmusik), dass ich in Band 4 ähnliche Schwierigkeiten haben könnte. 😉

5. Können sich deine Fans bald auf weitere Bücher von dir freuen oder gibt es sogar schon Erscheinungstermine?
Ich plane Band 3 derzeit für Ende Oktober/Anfang November und Band 4 dann für Anfang 2018. Die Geschichten gehen mir so schnell nicht aus, da kann ich alle beruhigen, selbst wenn Lens Reihe beendet ist.

6. Wenn dein (nun bald) Ehemann sagen würde, dass du nur noch 3 Bücher zu Hause haben dürftest, welche wären das?
Mein Gebrüder-Grimm-Märchenbuch, weil ich daran emotional sehr hänge und es an meine Kinder später einmal weiterreichen möchte.
‚Im Licht der Sterne‘ von Nora Roberts, weil es zu den wenigen Büchern gehört, bei denen ich mich noch an fast jedes Detail erinnern kann und es trotzdem jederzeit wieder lesen würde.
Und wahrscheinlich ‚Seelen‘ von Stephenie Meyer, weil es sich da für mich ähnlich verhält, wie bei dem von Nora Roberts und ich das Buch gelungener finde, als die Twilight-Saga.

7. Hast du manchmal das Gefühl, dass du als Selfüublisherin in der großen Autorenwelt nicht so ernst genommen wirst, oder unter gehst?
Gott sei Dank hab ich das bisher noch nicht direkt zu spüren bekommen. Es ist noch keiner auf mich zu gekommen, hat mich schief angeschaut weil ich SPlerin bin und mir gesagt er/sie würde mein Buch deswegen nie kaufen, oder lesen. Das darf auch gerne so bleiben.
Aber ich merke schon, dass es da ein gewaltiges Gefälle gibt, dass in den kommenden Jahren noch für einiges an Gesprächsstoff sorgen wird.

8. Wenn du in der Zeit zurückreisen könntest um eine Sache, die du gemacht hast, ändern zu können, was würdest du ändern?
Ich würde meinem jüngeren Ich sagen, dass es völlig in Ordnung ist, anders zu sein als die anderen und ich dieses ‚anders‘ genießen soll. Frei nach dem Motto ‚embrace your weird‘ von Jenna Moreci.
Ansonsten würde ich selbst die schmerzhaften Erfahrungen nicht rückgängig machen wollen. Ich wäre sonst heute nicht da wo ich bin, ich wäre nicht die, die ich jetzt bin und das würde ich nicht wollen.
Und an alle da draußen: Seid stolz darauf zu sein, wie ihr seid. Verbiegt euch nicht für die Vorstellungen anderer. Der einzigen Person, der ihr es am Ende eures Lebens recht machen müsst, seid ihr selbst.

9. Was bedeuten die Zusammenarbeit mit Bloggern/anderen Autoren und die Präsenz auf Social Media Kanälen für dich bzw. engagierst du dich in diesem Bereich viel?
Ich bemühe mich sehr präsent zu sein. Ich kenne Autoren die sind noch aktiver/präsenter und ich kenne Autoren die es weniger sind. Mir persönlich ist der Kontakt zu Bloggern/Lesern/Autoren sehr wichtig, weil er mir hilft auf dem Boden zu bleiben und meinen Kopf gerade zu rücken, wenn ich mal am Durchdrehen bin. Blogger und Leser motivieren mich weiterzumachen. Euer Feedback macht mich glücklich und das würde ich nicht missen wollen.
Ich bin dankbar für die Unterstützung die ich bekomme, sei es durch aufmunternde Worte, eine Rezension, oder Interviews. Ich frage mich immer: Interessiert euch das? Dank euch kann ich sagen: Ja, es interessiert euch.
Nicht nur das Schreiben selbst, auch das ganze Drumherum – Ihr macht meine ‚Arbeit‘ zu etwas Besonderem und ich genieße das, mehr als ich sagen kann.

10. Wenn du deine Haarfarbe zu einer knalligen Farbe ändern müsstets, welche wäre das (nicht blond, braun, schwarz, rot)?
Ohh, ich würde wahrscheinlich ein richtig kräftiges Lila nehmen, oder einen Blau/Lila Ombre Look. Das stell ich mir sehr fetzig vor, obwohl ich nicht glaube, dass es mir steht. *lach*

11. Möchtest du den Lesern sonst noch etwas sagen?
Danke! Einfach nur danke! Für die Nachrichten, die Rückmeldungen, die Rezensionen. Ihr zaubert mir jedes Mal ein riesengroßes Lächeln ins Gesicht und ich hoffe meine Geschichten können euch das zurückgeben. Ich freue mich schon auf all die Abenteuer die wir in den kommenden Jahren zusammen erleben werden!


Ich hoffe das Interview hat euch gefallen und vielleicht liest ja jetzt sogar jemand ihre Bücher, ich kann sie auch wirklich nur empfehlen!

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