Rezension

[Rezension] Feel again

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Quelle: luebbe.de

Titel: Feel again
Autorin: Mona Kasten
Verlag: Lyx
Preis: 12€ [D]
ISBN: 978-3-7363-0445-1

 

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Inhalt:

Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.

Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen …

Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


„Was zum Teufel mache ich hier eigentlich? Diese Frage stellte ich mir nicht zum ersten Mal an diesem Abend.“


Das Cover ist, wie auch schon bei den anderen Teilen der Reihe sehr schön gestaltet und fügt sich dadurch toll in das Gesamtbild ein. Die Farbe gefällt mir persönlich nicht so gut, hier hätte man eventuelle eine andere wählen können, aber die Personen, welche durch die, wie abgekratzte Farbe aussehenden Striche, getrennt sind, sehen wieder toll aus und passen auch gut zu den anderen Bänden.


Mona Kastens Schreibstil ist gewohnt locker und leicht, sie schreibt sehr anschaulich und kann Emotionen sehr gut transportieren, dadurch baut man als Leser eine engere Bindung zu den Charakteren auf. Die Autorin schaffte es mit ihrem eigenen Stil auch, dass man sich mit den Figuren verbunden fühlt und somit mit ihnen mitfühlen kann. Ansonsten schreibt sie sehr einfach und man kommt schnell voran, der Satzbau ist nicht zu verschachtelt und die Worte sind immer passend gewählt.


In diesem Band dreht sich alles um Sawyer, die niemanden an sich ran lässt und lieber alleine ist. SIe lässt sich auf nichts Ernstes ein, doch als sie Isaac für ein Projekt braucht und sie immer mehr Zeit zusammen verbringen, merkt sie, dass es doch anders sein kann. Durch ihren Deal sollen beide profitieren, aber Sawyer ist sich unsicher, ob sie das wirklich durchziehen kann.

Ich habe die ersten beide Teile der Reihe geliebt, obwohl ich gegenüber Mona Kasten immer skeptisch war. Ebenso gefreut habe ich mich also auf den finalen Band der Reihe und ich muss sagen, dass dies der Schwächste der Reihe für mich war. Schnell fand ich wieder in die Geschichte hinein und ich habe mich auf Sawyer gefreut, da sie wirklich schlagkräftig und kein typisches Mädchen ist. Zumindest in den ersten beiden Teilen, denn hier wirkt sie wie ein anderer Mensch. Aber das war nicht so schlimm, hin und wieder kam immer noch Badass-Sawyer durch. Was mich allerdings ab Beginn weg an ihr genervt hat, war, dass sie immer wieder Anspielungen auf die Vergangenheit machte, spätestens nach dem dritten Mal hatte ich auch verstanden, dass sie es schwer gehabt hat, aber dies ständig zu wiederholen war für mich einfach nervig, vor allem da sowieso klar war, dass das große Geheimnis erst gegen Ende des Buches gelüftet werden würde.

Umso besser hat mir aber Isaac gefallen. Allein schon wegen ihm würde ich das Buch jedem empfehlen, da er endlich kein Bad Boy ist, sondern einfach ein normaler Kerl, der eben nicht so begehrt bei Mädchen ist. Ich wollte ihn sofort kennen lernen und mit ihm befreundet sein, hier hat die Autorin einen wirklich tollen Charakter geschaffen. Auch die Idee, dass Isaac von einer Farm kommt, eine große Familie hat und nur einige sehr gute Freunde fand ich gelungen, da sich mit ihm sicherlich einige Leser identifizieren können.

Als er und Sawyer also den Deal machen, war sofort klar, dass hier noch mehr passiert. Allerdings hat es sich etwas gezogen, bis wirklich was passiert ist. Diese Zeit würde mit Fotoshootings, Shoppen, Freunden und Arbeit gefüllt, hier kamen mir allerdings einzelne Szenen etwas überflüssig vor. Dies war in den ersten beiden Büchern nicht so und ich hätte mir gewünscht, dass auch dieser Teil wieder so toll wird, leider hatte ich zwischendurch keine Lust mehr zu lesen, da die Geschichte nur langsam dahin plätscherte. Hier muss man aber sagen, dass der Beginn und das Ende sehr gut waren, sie waren spannend und gut durchdacht, nur eben der Mittelteil hatte für mich viele Schwächen.

Sehr gefallen haben mir die Szenen, in denen Isaacs Familie vorkam, so herzlich wie die alle sind, hätte ich die auch gern kennen gelernt. Überhaupt spielte das Thema Familie in diesem Buch eine große Rolle, da auch oft Saywers Schwester Riley vorkam und man diese und Isaacs Familie sehr ins Herz schließen konnte. Es gab viele schöne, traurige und lustige Szenen mit den Familien der beiden und die Autorin hat hier die Gefühle wirklich sehr gut rübergebracht, von mir aus hätte es noch mehr davon geben können. Ganz besonders mochte ich die kleinen Geschwister von Isaac, die sind einfach total süß und haben die Atmosphäre in dem Buch oftmals aufgelockert.

Da das Buch aber ein YA (oder NA? Keine Ahnung) Roman ist, gibt es, wer hätte es gedacht, eine Liebesgeschichte. Diese war ein wirkliches Highlight, da es keine sofortige Liebe war, sondern erst langsam wachsen und gedeihen musste, dadurch konnte man als Leser alles genau verfolgen und nachvollziehen, es wirkte nichts an den Haaren herbei gezogen. Ich persönlich mag es sehr gerne, wenn solche Bücher eine Liebesgeschichte haben, die etwas realistischer ist und dies habe ich in diesem Buch bekommen. Es hat sich alles so schön langsam entwickelt und es gab so viele Ereignisse, die alles beeinflusst haben, das fand ich einfach toll.

Das Ende war dann wieder sehr schön und hat dazu beigetragen, dass ich nicht nur 3 Sterne vergebe. Es hat mich berührt und war etwas unverhofft, aber genau dadurch war es ganz besonders toll.


Sawyer gibt sich nach außen immer unnahbar, aber innerlich ist sie genauso verletzlich wie jeder andere. Trotzdem ist eine starke Frau, die niemanden braucht um im Leben klar zu kommen.

Isaac ist zuerst ein Nerd, doch mit der Zeit verwandelt er sich immer mehr in den lieben und tollen Jungen, den die Mädchen anhimmeln. Er ist ein richtiger Familienmensch und kümmert sich rührend um seine Freunde und Geschwister.

Fazit:

Für mich leider der schwächste Band der Reihe, doch da mich das Ende nochmal vollends überzeugen konnte und auch der Anfang wirklich toll war, vergebe ich 4 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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6 Kommentare zu „[Rezension] Feel again

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